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45 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 41 bis 45
Der Regenbogen-Traum


Schau im Sommerregen
Von Sonnenlicht durchzogen
Dem Himmelszelt entgegen

Sieh den Regenbogen
Bunt und filigran
Vor dunklen Wolkenwogen

Er zieht uns in den Bann
Der wundervolle Anblick
Den Atem hält man an

Im allerhöchsten Glück
Dies Schauspiel zu erleben
Kommt dieser Traum zurück

Mein Herzblut würd' ich geben
Um durch die Zeit zu gehen
Zum Schicksalspunkt zu streben

Und mein Baby wiedersehen
Es streicheln halten küssen
Versuchen zu verstehen

Ich werd' es stets vermissen
Und doch ganz in der Nähe
In meinem Herzen wissen

06.07.2006
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 21.728nach oben
Sternenglanz in klarer Nacht


Sternenglanz in klarer Nacht
entflammt den Schmerz mit neuer Macht,
bringt die Erinnerung zurück
an dieses viel zu kurze Glück.

Was würde ich nicht alles geben,
brächte es zurück Dein Leben...
Warum nur Du? Werd's nie verstehen!
Ach, könnte ich Dich wiedersehen...

Der Wind weht leise über's Land,
streift mein Gesicht und meine Hand.
Ist dieser Wind ein Gruß von Dir?
Willst Du die Tränen trocknen mir?

Sternenglanz in klarer Nacht
hat neue Hoffnung auch entfacht,
wenn jetzt auch meine Seele weint -
irgendwann sind wir vereint...

07.07.2006
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 20.737nach oben
Niemals

Niemals, Kind, werd' ich verstehen
Warum musstest Du von uns gehen
So vieles hatten wir geplant
Niemals Deinen Tod erahnt

Nie mehr werde ich Dich halten
Nie für Dich die Windeln falten
Nie werde ich Dein Lachen sehen
Nie mit Dir zum Doktor gehen
Nie wirst Du durch die Wohnung krabbeln
Nie Deine ersten Laute brabbeln
Nie dann endlich "Mama" sagen
Nie uns tausend Dinge fragen
Nie Deine ersten Schritte gehen
Nie die helle Sonne sehen
Nie in der Schule fleißig schwitzen
Nie kannst Du einen Freund besitzen
Nie mit uns durch's Leben schreiten
Nie uns'rem Dasein Freud' bereiten

Niemals, Kind, werd' ich verstehen
Warum musstest Du von uns gehen
Du größter Schatz, den wir besessen
Niemals, Kind, wirst Du vergessen

21.06.2006
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 22.270nach oben
Ich sehe zum Kalenderblatt


Ich sehe zum Kalenderblatt
Es jährt sich jene Stunde
Die mein Leben verändert hat
Noch immer klafft die Wunde

Gedanken fliegen mit dem Wind
Mein Liebstes musste gehen
Warum gerade dieses Kind
Ich werd' es nie verstehen

Kaum kann ich wenden meinen Blick
Von dem besonderen Platz
Halt meine Tränen nicht zurück
Dort steht mein größter Schatz

Erinnerungen an das Kind
Ich werd' es immer lieben
Dinge, die so kostbar sind
Nur sie sind mir geblieben

Ich sehe zum Kalenderblatt
Ich tue dies allein
Niemand sich sonst erinnert hat
An Dich mein Sternchen klein...

26.06.2006
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 22.065nach oben
Versucht, uns einfach zu verstehen

"Ab wann ist man ein Elternpaar?
Sobald ein Kind geboren - klar!"
So sprechen all die schlauen Leute
seit Alters her und auch noch Heute.
Sie sagen, "Macht nicht so'nen Wind.
Das war doch noch kein richt'ges Kind.
Könnt neue haben jederzeit,
Wozu nur diese Traurigkeit?"
Sowas zu sagen trifft uns sehr,
Vergrößert nur das Tränenmeer...

Ich sag' Euch, warum wir traurig sind:
Verloren haben wir ein Kind.
Ein kleines Menschlein - wunderschön,
weil wir es mit dem Herzen sehen.
Wie groß, wie schwer - das ist egal,
für uns ist dieses Kind real!!!
Wir möchten einfach, dass Ihr wisst
wie wichtig uns dies Menschlein ist!
Drum nehmt uns bitte, wie wir sind -
Eltern, die trauern um ein Kind.

Kein anderes Kind, das uns geboren,
wird je ersetzen, was wir verloren.
Wenn Ihr uns wollt behilflich sein,
schließt unser Sternenkind mit ein
in Eure Reden und Gedanken -
wofür wir herzlichst uns bedanken!
Nennt seinen Namen, sein Geschlecht,
wenn Ihr von unserem Baby sprecht...
Tut nicht, als wäre nichts geschehen.
Versucht, uns einfach zu verstehen.

14.02.2006
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 23.067nach oben
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