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Gedichte » Gefühle » Sternenkinder
45 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 11 bis 20
Die kurze Zeit mit Dir, mein Kind


Die kurze Zeit mit Dir, mein Kind -
ein leiser Hauch der Ewigkeit,
flüchtig wie der Sommerwind,
entflohen in die Vergangenheit...

Manchmal scheint alles nur ein Traum,
ein Zerrbild meiner Phantasie,
unwirklich und greifbar kaum -
und doch vergesse ich Dich nie...

Du bist ein Teil von meinem Leben!
Auch wenn wir nicht zusammen sind,
hat sie mir doch so viel gegeben -
die kurze Zeit mit Dir, mein Kind...


Ralf Korrek, 20.11.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 100.183nach oben
Gedankenreise


Ist mir manchmal schwer um's Herz
und mich peinigt Gram und Schmerz,
dann netzen Tränen mein Gesicht
und ich entzünde ein Kerzenlicht...

Nun gehen die Gedanken leise,
doch unaufhaltsam, auf die Reise
vorbei an Berg und See und Strand
in's ferne Sternenkinderland...

Von weitem grüßt das Wolkenhaus,
grad' strömen alle Kinder 'raus,
und sie verbringen manche Stunde
bei Spaß und Spiel in lust'ger Runde...

Das mach hungrig, ist doch klar
und darum zieht die frohe Schar
nun schnell zum Wolkenspeisesaal
und verzehrt ein leckeres Mahl...

Nach einer kleinen Mittagsruh'
geht es dann wieder quirlig zu.
Man spielt und tobt ganz ungezwungen,
es wird gebastelt und gesungen...

Nach soviel Spaß und Heiterkeit
ist es dann langsam Schlafenszeit.
Auf jedes Kindlein, das ist nett,
wartet ein Kuschelwolkenbett...

Schließlich gehen im Wolkenhaus
nach und nach die Lichter aus.
Nach einem allerletzten Blick
kehrt dann die Wirklichkeit zurück...

Die Kerze spendet warmes Licht
und Tränen netzen mein Gesicht,
doch spüre ich trotz Gram und Schmerz,
wie Trost und Hoffnung wärmt mein Herz...

Kann auch mein Kind nicht bei mir sein,
ist's jetzt bestimmt nicht ganz allein,
sondern spielt im Wolkenland
mit anderen Kindern Hand in Hand...

Ist er auch jetzt so furchtbar fern,
spüre ich meinen kleinen Stern
ganz nahe auf wunderbare Weise
allein durch die Gedankenreise...

Ralf Korrek, 11.10.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 109.655nach oben
Du hast uns zu stolzen Eltern gemacht!


Vom Tag an, da wir von Dir gewußt,
schlug schneller das Herz in unserer Brust.
Schon planten wir unser neues Leben;
Dir galt uns're Liebe und unser Streben.

Liebevoll hatten wir alles geplant...
und niemals das bittere Ende erahnt.
Nun spüren wir Sehnsucht und Trauer, für immer.
Verwaist ist Dein Platz im Kinderzimmer.

In Tausend Scherben liegt unser Glück.
Nur wenige Dinge blieben zurück...
doch zeigen sie allen - es hat Dich gegeben!
Du gehörst nun für immer zu unserem Leben.

Wir spüren, daß Du unser Schutzengel bist
und wissen jetzt, was wirklich wichtig ist...
Nun sehen wir die Dinge mit anderen Augen
und merken auch, was wirkliche Freunde taugen.

So klein Du auch warst und so kurz unsere Zeit,
wir lieben Dich in alle Ewigkeit
und schauen zu Dir auf in sternklarer Nacht...
Du hast uns zu stolzen Eltern gemacht!


Ralf Korrek, 21.09.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 100.029nach oben
Fragen ohne Antwort (II)


Wie oft schon dachte ich an die Vergangenheit?
Wie oft hab' ich empfunden die tiefste Traurigkeit?
Wie oft davon geträumt, wir wären jetzt vereint?
Wie oft um Dich, mein Kind, manch' Träne wohl geweint?

Warum mußtest Du gehen und bist für immer fort?
Warum lausch' ich der Stille, statt Deinem ersten Wort?
Warum ist Deine Zeit bei mir so kurz gewesen?
Warum es mir nicht vergönnt, Dir Märchen vorzulesen?

Weshalb durftest Du niemals die Sonne sehen?
Weshalb über keine bunte Sommerwiese gehen?
Weshalb nicht Fangen spielen mit einer kleinen Maus?
Weshalb niemals malen ein lust'ges Hexenhaus?

Wann wird der Schatten weichen von meinem wunden Herzen?
Wann wird die Seele heilen und nicht mehr so sehr schmerzen?
Wann wird es mir gelingen, das Ganze zu verstehen?
Wann wird die Stunde kommen, da wir uns wieder sehen?


Ralf Korrek, 27.08.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 94.191nach oben
Ein kleines Zeichen


Ein kleines Zeichen nur von Dir,
liebes Kind, das wünsch' ich mir...
das mir sagt, es geht Dir gut;
das neue Hoffnung bringt und Mut.

Wie lebt es sich im Sternenland,
mit anderen Kindern Hand in Hand?
Ist es da wirklich bunt und schön,
und könnt Ihr uns von dort aus sehen?

Ihr seid bestimmt ein munteres Völkchen;
tobt lustig durch die Kuschelwölkchen
und spielt den lieben langen Tag...
das sind Gedanken, die ich mag!

Zwar werdet Ihr uns immer fehlen,
doch würde es uns nicht so quälen,
hätten wir die Sicherheit:
es geht Euch gut für alle Zeit!

Drum, macht Ihr mal mit dem Spielen Pause,
schickt bitte einen Gruß nach Hause
und helft uns, daß wir ihn erkennen...
(und nicht die "Sternchenpost" verpennnen)

Ein Schmetterling oder ein Traum,
ein wunderschöner Apfelbaum,
ein Wölkchen gar, ein Schneckenhaus -
wie sieht dieser Gruß wohl aus?

Ich geb' nicht auf, werd' immer hoffen
und halte stets die Augen offen,
denn eines Tag's wird's mich erreichen:
von meinem Kind ein kleines Zeichen...


Ralf Korrek, 01.08.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 99.276nach oben
Kleiner Engel


Sag mir, kleiner Engel, wo ist Deine Welt?
Ist es dort bunt und schön, wie's Kindern gut gefällt?
Wohnst Du kuschelig warm im hellen Wolkenhaus?
Und wie sieht von dort oben ein Regenbogen aus?

Sag mir, kleiner Engel, hast Du Freunde dort,
und bist nicht allein an jenem fernen Ort?
Spielt Ihr schön zusammen, ohne Zank und Streit?
Erzählt Ihr Euch Geschichten vor der Schlafenszeit?

Sag mir, kleiner Engel, träumst Du manchmal von mir?
Kannst Du mich wirklich hören, wenn ich sprech' zu Dir?
Und wenn ich einmal weine, siehst Du meine Tränen?
Erahnst Du meine Wünsche, mein nimmermüdes Sehnen?

Sag mir, kleiner Engel, wie lern' ich zu verstehen,
daß so viele Babys zu den Sternen gehen?
Hilf mir zu akzeptieren, daß Du nicht bei mir bist...
und tröste bitte jeden, der auch sein Kind vermißt.


Ralf Korrek, 03.07.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 90.827nach oben
Die Welt erstrahlt im Sonnenlicht


Die Welt erstrahlt im Sonnenlicht;
kein Grund zur Sorge und zum Klagen!
Mich erreicht das Leuchten nicht,
weil mich die Gedanken plagen:

Ach läge jetzt mein Baby hier,
schaute mich voll Neugier an
und stibitzte die Brille mir
(Ob man die wohl essen kann?)

Ach wäre das ein Freudentag,
hörten wir es "Mama" sagen...
oder es sehen, auf einen Schlag,
seine ersten Schritte wagen.

Ach könnten wir ihm alles geben,
was kleinen Kindern Freude macht...
viel Zeit zum spielen, Spaß am Leben,
wie Sandburg bauen und Kissenschlacht.

Ach würde es mein Herz erwärmen,
könnte ich es nochmals sehen...
doch umsonst ist all das schwärmen;
zu den Sternen mußt' es gehen.

Die Welt erstrahlt im Sonnenlicht;
kein Grund zur Sorge und zum Klagen?
Mein Baby sah die Sonne nicht,
dies wird mich auf Ewig plagen.


Ralf Korrek, 20.06.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 92.378nach oben
Heut' besuche ich mein Kind

Heut' besuche ich mein Kind
Denn ich vermisse es so sehr
Bäume wiegen sich im Wind
Der ganze Platz ist menschenleer

Von weitem sehe ich das Ziel
Umrahmt vom frischen Grün der Wiesen
Dreht sich keck ein Windradspiel
Als wollte mich mein Kind begrüßen

Dann steh' ich still an jenem Ort
An meines Babys Ruheplatz
So nah und doch zugleich weit fort
Ist mein geliebter kleiner Schatz

Tausend Bilder, tausend Träume
Gehen mir durch Haupt und Herz
Nur die zeitlos alten Bäume
Sehen mich in meinem Schmerz

Eines wird stets Trost mir sein
Der Gedanke macht mir Mut
Das mein Baby nicht allein
Hier in seinem Bettchen ruht.

Sternenkinder ohne Zahl
Sind an diesem Platz vereint
Fernab ird'scher Hast und Qual
Stets geliebt, vermisst, beweint

So sehr auch dieser Ort bedrückt
Wurde er mit ganzem Herzen
Voller Liebe ausgeschmückt
Mit kleinen Engeln, Spielzeug, Kerzen

Für heute muß ich leider fort
Doch zieht es mich bald wieder her
Dann besuche ich mein Kind
Denn ich vermisse es so sehr
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 59.197nach oben
Lasst ihre Namen hell erklingen!

Heut' werden viele Kerzen brennen
und die Dunkelheit durchdringen.
weithin soll man ihr Licht erkennen,
soll'n Wärme in die Herzen bringen.

Jede Kerze wird entzündet
für ein ganz besonderes Kind.
Allen Menschen sei verkündet,
dass wir stolze Eltern sind!

Eltern kleiner Engelein,
die von uns gingen vor der Zeit
in eine Welt, so schön und rein -
geliebt in alle Ewigkeit!

Manch' Seelen nur die Erde streifen,
hört man weise Männer sagen...
schwer ist es dennoch zu begreifen,
noch schwerer manchmal zu ertragen.

Wenn uns auch oftmals Kummer plagt,
weil wir sie so sehr vermissen
und Traurigkeit am Herzen nagt,
gibt uns doch Hoffnung, dass wir wissen:

Der Liebe unsichtbares Band
verbindet uns mit unseren Kindern...
hält jeglicher Belastung stand
und hilft, den Trennungsschmerz zu lindern.

Niemals werden wir vergessen,
nicht verneinen, noch verschweigen,
welch großes Glück wir einst besessen -
dies soll der Glanz der Kerzen zeigen!

Nehmt Euch einander an der Hand
und schaut das helle Lichtermeer -
denkt an das Sternenkinderland,
denn eines wünschen wir uns sehr:

Sie sollen nicht vergessen sein!
Das Schweigen wollen wir bezwingen!
Stimmt alle in den Chor mit ein!
Lasst ihre Namen hell erklingen!


Ralf Korrek, 18.04.2007
(geschrieben für eine Sternenkinder-Andacht)
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 55.254nach oben
Das Land der Sternenkinder (II)

Das Land der Sternenkinder fern
ist unseren Augen wohl verborgen...
"Wie geht es meinem kleinen Stern?"
fragt man sich deshalb voller Sorgen.

Die leise Antwort trägt der Wind,
sie raschelt durch den alten Baum...
wir hören unser kleines Kind -
es spricht zu uns in unserem Traum!

"Liebe Eltern, wir verstehen
daß Kummer nagt an Eurem Herzen...
doch unsere Welt ist bunt und schön -
frei von Sorgen, frei von Schmerzen!

Die Wolken treiben sanft dahin
im azurblauen Himmelsmeer...
wir Sternenkinder sitzen drin -
so eine Fahrt gefällt uns sehr!

Der Vögel lust'ge Zwitscherlieder
begleiten uns bei Spaß und Spiel...
Wir hören ihr Singen immer wieder -
nie wird uns der Gesang zuviel!

Beim malen, kritzeln, modellieren
toben wir uns richtig aus...
Wollt Ihr mal einen Blick riskieren?
Schaut einfach aus dem Fenster raus!

Der Himmel, soweit das Auge reicht,
ist Leinwand uns und Staffelei...
kein Kunstwerk je dem anderen gleicht -
toll ist diese Pinselei!

Ein Regenbogen ist das Zeichen,
dass wir Kinder an Euch denken...
er soll mit Farben ohnegleichen
Euch Dank für Eure Liebe schenken!

Wir sind Euch nur ein kleines Stück
voraus geeilt, noch nicht entschwunden...
irgendwann lacht uns das Glück -
dann sind auf ewig wir verbunden!"

Das Land der Sternenkinder fern
ist unseren Augen zwar verborgen...
doch weiß ich nun - um meinen Stern
brauche ich mich nicht zu sorgen!

Ralf Korrek, 26.03.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 50.691nach oben
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