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Gedichte » Gefühle » Sternenkinder
45 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Man sagt...
***

Man sagt zu mir, ich solle schweigen
und nicht mehr soviel Trauer zeigen -
nach dieser Zeit sei's angemessen,
das Ganze endlich zu vergessen...

Man sagt auch, dass der Lauf der Dinge
letztendlich jeden Schmerz bezwinge -
und schließlich kann's so schlimm nicht sein,
war doch das Baby noch so klein...

Man sagt dies, weil man helfen will,
doch bliebe man da lieber still -
denn Ungezwungenheit fällt schwer,
dazu fehlt mir mein Kind zu sehr...


Ralf Korrek, 12.02.2012
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 78.408nach oben
Ich weiss nicht, wo Du bist, mein Kind
***

Ich weiss nicht, wo Du bist, mein Kind,
wo Deine Seele jetzt verweilt,
wer Deine Sternenfreunde sind,
und wie Ihr Euch den Alltag teilt...

Ich hoffe, dass Du lachst, mein Schatz,
und tobst und spielst den ganzen Tag
auf dem schönsten bunten Platz
den man sich nur erträumen mag...

Ich wünsche Dir, mein Engelein,
die wunderschönste Kuschelwelt,
und alles soll vorhanden sein,
was Sternenkindern gut gefällt...

Ich möchte gern, mein Schmetterling,
dass Du bei allem, was Du tust,
weisst, welche Liebe Dich umfing,
und Du in unseren Herzen ruhst...


Ralf Korrek, 13.06.2011
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 80.547nach oben
Die Gedenkecke
***

Liebevoll geschmückte Kerzen,
Schmetterlinge, kleine Herzen,
Engelchen und bunte Zier -
all das steht hier neben mir...

Und wenn Du fragst, was ich bezwecke,
mit dieser Dir so fremden Ecke -
was sonst, als dieses Angedenken
kann ich noch meinen Kindern schenken...


Ralf Korrek, 29.05.2011
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 92.110nach oben
Das Gesicht
***

Eine Kerze spendet mir warmes Licht.
Ich such' in den Flammen nach einem Gesicht,
das ich schauen durfte vor langer Zeit
in kurzen Momenten der Glückseeligkeit...

Genauso, wie andere Eltern sind,
denke ich voller Stolz an mein Kind;
durchwoben jedoch vom brennenden Schmerz,
da nicht mehr schlägt sein kleines Herz...

Nur Erinnerungen blieben von dieser Zeit
voller Liebe und Wärme und Tränen und Leid.
Grau und leer sind seither viele Tage.
Offen ist auch manche brennende Frage...

Und wenn nichts die leise Sehnsucht stillt,
nach einem Traum, der sich niemals erfüllt,
bleibt mir dennoch die Suche nach einem Gesicht
in der flackernden Kerze warmem Licht...


Ralf Korrek, 07.05.2011
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 92.071nach oben
Mein kleines Engelchen, wie wenig blieb von Dir
***


Mein kleines Engelchen, wie wenig blieb von Dir:
Ein kleiner Fußabdruck auf einem Stück Papier...

Daneben kleine Händchen, als hielten sie es fest.
Momente eingefangen, als eines Glückes Rest...

Für Ämter und Behörden, warst Du jedoch zu klein.
Niemand trug Deinen Namen dort in die Akten ein...

Trotzdem beweist ein Foto, dass es Dich wirklich gab.
Und danach nur noch jene von Deinem Sternchengrab...

Erinnerungen schließlich, an unsere kurze Zeit.
Sie sollen nicht verlöschen, in alle Ewigkeit...

Es blieb zwar nicht viel mehr, als jenes Stück Papier.
Mein kleines Engelchen, doch Du bist stets bei mir...



Ralf Korrek, 07.11.2010
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 92.852nach oben
Von Sternenpapa zu Sternenpapa


"Sei stark!" sagt man sagt zu Dir, denn Du bist ein Mann.
Willst die Gefühle verbergen, und zerbrichst fast daran.

Bist der Fels in der Brandung des Meeres der Tränen
und wirst nichts von Deinen Gedanken erwähnen.

So schweigst Du, und möchtest doch manchmal schreien.
Deiner Frau gibst Du Kraft, doch Du trauerst allein.

Aber ich weiß, Du weinst wie auch sie um das Kind;
um die Frucht Eurer Liebe, entflohen mit dem Wind.

Darum trau Dich doch bitte und öffne Dein Herz.
Zeig' ihr Deine Tränen, Deinen Kummer und Schmerz.

Verbirg' Deine Gefühle und Sehnsüchte nicht.
Entzündet am Grabe gemeinsam ein Licht.

Ich weiß, das ist schwer... jedoch denke daran:
Nur wer Gefühl zeigt, der ist erst WIRKLICH ein Mann.


Ralf Korrek, 19.08.2009
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 113.584nach oben
Fliegt, meine Gedanken
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Fliegt, meine Gedanken, bitte fliegt leise
und begebt Euch auf eine lange Reise...

Tragt meine Grüße hinauf zu den Sternen,
bis zu unseren Kindern in der Fernen...

Lasst sie von unserer Liebe wissen,
und dass wir sie jeden Tag so sehr vermissen...

Auch, das sie bestimmt nie vergessen werden,
von ihrer Familie zu hause auf Erden...

Doch vergesst bitte nicht, ihnen Danke zu sagen
für das Lächeln im Herzen an glücklichen Tagen...

Fliegt, meine Gedanken, bitte fliegt leise
und nehmt meine Tränen mit auf die Reise...


Ralf Korrek, 06.09.2010
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 114.237nach oben
Ach, könnte ich doch bis zum Himmel springen


Ach, könnte ich doch bis zum Himmel springen -
dort den schönsten Stern herunter pflücken
und für einen Moment mit nach Hause bringen,
um ihn dann liebevoll an die Brust zu drücken.

Ach, was könnte mich glücklicher machen,
als diese Momente der Zweisamkeit?
Was würden wir strahlen und jauchzen und lachen!
Vergessen sind Sorgen und Raum und Zeit!

Ach, leider bleibt all das nur ein Traum -
ich werde umsonst nach den Sternen greifen,
doch bei jedem Blick in den Weltenraum
wird Hoffnung meine Seele streifen...


Ralf Korrek, 05.07.2008
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 149.794nach oben
Sternenreise


Unaufhaltsam, still und leise,
gehst Du auf Deine weite Reise
dorthin, wo alle Engel sind...
Leb wohl, geliebtes Menschenkind.

Der Abschied fällt uns wirklich schwer;
erwarteten wir Dich doch so sehr...
und manche heiße Träne rinnt
um Dich, geliebtes Menschenkind.

Wo versteckt sich Deine Welt
am hellen Funkelsternenzelt?
Die Antwort kennt allein der Wind...
Schlaf wohl, geliebtes Menschenkind.

Und plagt die Sehnsucht uns zu sehr,
so sehnen wir den Nachtschlaf her
und kommen dann im Traum geschwind
zu Dir, geliebtes Menschenkind.


Ralf Korrek, 16.02.2008
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 151.049nach oben
Die besonderen Tage


Geburtstag, Ostern, Weihnachtszeit
läßt kleine Kinderaugen strahlen
voller Glück und Heiterkeit -
schön ist es, sich das auszumalen...

Mein Kind, wie gerne würde ich
auch mit Dir solch' Tag erleben,
denn das würde sicherlich
sehr viel Spaß und Freude geben...

Das ist ein wunderschöner Traum,
doch bleibt es nur ein Traum allein,
vergänglicher als Meeresschaum,
denn Du kannst nicht bei mir sein...

Statt mit Dir Jux und Ulk zu wagen,
erfüllt mich tiefe Traurigkeit -
erst recht an den besonderen Tagen
Geburtstag, Ostern, Weihnachtszeit...


Ralf Korrek, 25.11.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 156.568nach oben
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