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Gedichte » Gefühle » Kindertage
12 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Hurra

Hurra, Hurra ist Ferienzeit
der Schulalltag ist weit
kann schlafen, wandern, schwimmen gehn
wie ist das Ferienleben schön

Brauch keine Hausaufgaben machen
kann singen, toben, fröhlich lachen
Genießen will ich jeden Tag
wie ich die Ferienzeit doch mag

(1046)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 51.485nach oben
Erinnerung


Eingestaubt und fast vergessen,
hinter Koffern halb verdreckt,
der Platz dafür wie abgemessen,
ja, was liegt denn da versteckt?

Jahrelang nicht mehr gesehen
und schon gar nicht dran gedacht.
Was ist nur damit geschehen?
Was hat man damit gemacht?

Sie war vor so vielen Jahren
einen Tag mein bestes Stück.
Prall gefüllt mit süßen Waren
sorgte sie für großes Glück.

Oben war mit Tüll gebunden
eine Schleife groß und rot.
Zum Halten kaum die Kraft gefunden,
beim Tragen hatte ich große Not.

Der erste Schultag war gekommen,
vor Freude fast mein Herz erglühte.
Ich hab´ dich in den Arm genommen,
du gute alte Zuckertüte.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 62.651nach oben
Kinder-Weihnachtstraum

Als Kind, da hab‘ ich oft geträumt vom Christkind, das die Wege säumt
mit Engelshaar und kleinen Glocken, die hell erklingen, Engel locken.

Wer hoffend auf ein Wunder baut, am Fensterbrett nach Wünschen schaut,
der hat bestimmt dem Glück vertraut.

Ob nun das Christkind Wünsche findet, die Kinder froh geschrieben,
das blieb wohl ein Geheimnis, das wir noch immer lieben.

Wenn Eiskristalle Muster malen, am Fensterglas vom Haus,
die Lichter wie Kristalle strahlen, die Mutter spricht vom Schmaus,
der Abends für uns angerichtet, hab‘ ich ganz brav Besteck geschlichtet.

Und wenn der Tag zur Neige geht, die Sterne himmlisch blinken,
da hört‘ manch' Kind ein "Klingeling" und sieht das Christkind winken.

Sie sehen nun den Weihnachtsbaum mit sprühend Sternenkerzen
und wie im Märchen, das geträumt, da pochen Kinderherzen.

So sucht das Sternlein, das für EUCH im Glanze hell erstrahlt
und achtet auf den Lichterkreis, der schimmernd Worte malt.
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 67.101nach oben
Bin Oma

~ Bin Oma, habe Herz, Humor ~
guck' schelmisch hinter'm Mail hervor
und reime, da es Spaß mir macht,
nicht nur am Tag, auch in der Nacht,

Ob "Rote Nasen", "Teddy-Doc",
es nimmt dem Kind den Klinik-Schock.

Es schallt dann durch das Kranken-Zimmer,
"Komm' Teddy-Doc, ich weine nimmer."

Von "Bären" werd' ich immer schwärmen,
da Teddys alle Herzen wärmen.

Ein Teddy macht uns froh, vergnügt,
da jedes Kind den Teddy liebt.
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 61.992nach oben
Ein Teddybär

Ein Teddybär, sehr alt an Jahren,
will mit dem Bub zur Klinik fahren,
da keiner seine Stimme hört,
was ihn schon lange furchtbar stört.

Sein Fell ist blass, sehr abgewetzt,
das linke Ohr schon fast zerfetzt,
ein Auge fehlt und auch ein Bein.
So soll ein Teddy niemals sein.

Ein Bären Doktor wird ihn heilen
und bei dem Teddy dann verweilen,
um seinen Ton zu reparieren;
da wird der Teddy jubilieren.

Es dauert letztlich sieben Tage,
und Teddy hatte keine Frage,
als er im Spiegel sich nun sah.
Er brummte laut: "Hurra, hurra!"

Die Augen gucken froh und munter,
die Jacke schillert neu und bunter,
das Fell, es glänzt, ist kuschelweich
und Ohren, Beine, sind nun gleich.

Der Teddy kuschelt sich im Arm
und mir wird es im Herze warm.
Der Bub strahlt und die Oma lacht.
Das hat der Doktor gut gemacht.

Nun ist der Teddy fast wie neu
und bleibt den Kindern weiter treu.

Wie gut, daß es die Oma gibt,
die auch das "Alte" pflegt und liebt.
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 62.191nach oben
Reime-Leiter
Ich reime gern, das geb’ ich zu.
Und reimen, ja, das kannst auch du.
Lass Emotionen Wörter bauen,
Du brauchst nur auf sie zu vertrauen:
Gib Rhythmus ihnen und ein Ziel,
ein wenig Singsang und Gefühl,
und schon entsteht, du glaubst es nicht,
ein Reim, ein Vers oder Gedicht.

Ob Freude, Liebe, Trauer, Schmerz,
schick’ alle Worte durch dein Herz.
Gib ihnen Raum, sich zu entfalten,
du musst sie vom Verstand fernhalten.
Nimm sie mit allen Sinnen wahr,
vertrau’ auf deinen Reim-Radar.
Wie schon gesagt, man glaubt es nicht:
Am Ende hat man ein Gedicht.

Ich hab ’s versucht und Ton in Ton
erhielten Wörter Flügel schon.
Sie flogen hoch und flogen runter,
in meinem Kopf, da webten munter
Gedanken Verse und auch Reime
so ganz von selbst, wie von alleine,
erschuf ich mir, einfach und schlicht
Ein ganz persönliches Gedicht.

Ich weiß genau, das kann ein jeder.
Es kommt aus deiner eignen Feder.
Wie Saatgut fängt es an zu keimen,
Worte sich zur Strophe reimen,
und ist die erste dir gelungen
bist schon zur zweiten du gesprungen.
Es wird die nächste fast zur Pflicht:
Und schon hast du ein Gedicht!

Beginne einfach, hab’ nur Mut,
reimen tut manchmal wirklich gut.
Es wirkt ähnlich wie ein Ventil
auf dieses oder jenes Gefühl.
Schließ dich hier an und mache weiter:
Wir bauen eine Reime-Leiter.
Und ganz zum Schluss haben wir schlicht
und einfach ein Gedicht...
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 90.963nach oben
Ein Kind zu sehen


Wie ist es schön
ein Kind zu sehen
wie es so freudig ist und lacht
wie bei den vielen kleinen Taten
in ihm die Menschlichkeit erwacht

Wie ist es schön
ein Kind zu sehen
wie es noch freudig
mit allem spielt

Wie es so freudig
durch die Jahre
bis es zu Haus
von dannen zieht
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 85.725nach oben
Karussell

Bunte Bänder, Fahnen, Lampen,
runde Sitze auf den Rampen
und mit einem Luftballon,
warten Kinder, freu’n sich schon
wenn die Sessel höher steigen
und im Taumel, ja da schweigen
Bub und Mädl in dem Reigen,
so als spielten Himmelsgeigen.

Jauchzend hell zu Hoch und Tief,
einer zu dem andern rief,
wie das lustig, heissa - toll
und es klingt wie Dur und Moll.
Bäume dreh’n sich quer und schief,
oben und dann unten
und im Takt der Melodie
fliehen frohe Stunden.

© Ingrid Riedl
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 94.281nach oben
Traumland

Ich weis von einem schönen Land
das mich mit Engeln und Elfen verband.
Dieses Traumland hat es gegeben
als ich noch ein Kind gewesen.
Und Glöckchen klangen leise
auf ganz besondere Weise.

Die Elfen tanzen einen Reigen
und die Engel schweigen,
tief versunken
bleiben sie mit mir verbunden.
Auf einem bunten Regenbogen
sie mir ein Band aus Freude knoten.

Und die vielen kleinen, Holden,
sitzen noch auf weisen Wolken
und lernen das Vergolden.
Sie müssen noch viel lernen
und spielen mit den Sternen.

Der goldene Staub mich ganz bedeckt
und mich aus meinen Träumen weckt.
Ja, ich weis es ganz bestimmt,
dieses Traumland kannte ich
als Kind.
Gelesen: 104.085nach oben
Pupertät

Pupertät was ist das bloß
ich sag's euch, Achtung! jetzt geht's los
Diskutieren, meckern quengeln
ja so ist das mit den Bengeln
Auf Schule haben sie keinen Bock
nur Flausen haben sie jetzt im Kopp
Mit dreizehn geht das ganze los
man denkt sich dann wann endet's bloß
Doch schau'n wir in ihre Augen rein
dann sind sie für uns wieder klein
Sie haben von unserem Herzen ein großes Stück
sind unsere Liebe unser Glück
Autor:  Marion M.
Gelesen: 96.710nach oben
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