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Gedichte » Gefühle » Kindertage
15 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Spiele

Spiele liebes kleines Mädchen
spiele lang und wunderschön
spiele, dass manch kleiner Ärger
an dir kann vorüber ziehn


Dezember 2016
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 1.853nach oben
Im Alltag

Im Alltag ist der Mensch doch hocherfreut
wenn er sein Enkelkind betreut
wenn er so hört das frohe Lachen
und kann auch Späße mit ihm machen

Auf Opas Schoß wird vorgelesen
von dies und das und anderen Wesen
ein glücklich Kind saust hin und her
da fällt Betreuen gar nicht schwer

es kommen Worte angeflogen
sich das Herz vor Freud gebogen
wie sind doch diese Tage schön
Großeltern freuen sich auf ein Wiedersehn

21.10.2017
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 1.437nach oben
Wohin des Weges

Wohin des Weges junger Mann
wir fangen mit dem Spielen an
wir singen und wir musizieren
vielleicht gehen wir ja noch spazieren

Alleine darfst du hier nicht raus
der Kindergarten noch nicht aus
nun komm, wir gehen in die Gruppe
und später gibt´s noch eine Suppe

die isst du doch so liebend gern
der Alltag, der ist hier noch fern
auch wenn jeder Tag hier ist nicht gleich
hier ist der Kinder göttlich Reich

23.10.2017
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 1.496nach oben
Hurra

Hurra, Hurra ist Ferienzeit
der Schulalltag ist weit
kann schlafen, wandern, schwimmen gehn
wie ist das Ferienleben schön

Brauch keine Hausaufgaben machen
kann singen, toben, fröhlich lachen
Genießen will ich jeden Tag
wie ich die Ferienzeit doch mag

(1046)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 54.697nach oben
Erinnerung


Eingestaubt und fast vergessen,
hinter Koffern halb verdreckt,
der Platz dafür wie abgemessen,
ja, was liegt denn da versteckt?

Jahrelang nicht mehr gesehen
und schon gar nicht dran gedacht.
Was ist nur damit geschehen?
Was hat man damit gemacht?

Sie war vor so vielen Jahren
einen Tag mein bestes Stück.
Prall gefüllt mit süßen Waren
sorgte sie für großes Glück.

Oben war mit Tüll gebunden
eine Schleife groß und rot.
Zum Halten kaum die Kraft gefunden,
beim Tragen hatte ich große Not.

Der erste Schultag war gekommen,
vor Freude fast mein Herz erglühte.
Ich hab´ dich in den Arm genommen,
du gute alte Zuckertüte.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 65.763nach oben
Kinder-Weihnachtstraum

Als Kind, da hab‘ ich oft geträumt vom Christkind, das die Wege säumt
mit Engelshaar und kleinen Glocken, die hell erklingen, Engel locken.

Wer hoffend auf ein Wunder baut, am Fensterbrett nach Wünschen schaut,
der hat bestimmt dem Glück vertraut.

Ob nun das Christkind Wünsche findet, die Kinder froh geschrieben,
das blieb wohl ein Geheimnis, das wir noch immer lieben.

Wenn Eiskristalle Muster malen, am Fensterglas vom Haus,
die Lichter wie Kristalle strahlen, die Mutter spricht vom Schmaus,
der Abends für uns angerichtet, hab‘ ich ganz brav Besteck geschlichtet.

Und wenn der Tag zur Neige geht, die Sterne himmlisch blinken,
da hört‘ manch' Kind ein "Klingeling" und sieht das Christkind winken.

Sie sehen nun den Weihnachtsbaum mit sprühend Sternenkerzen
und wie im Märchen, das geträumt, da pochen Kinderherzen.

So sucht das Sternlein, das für EUCH im Glanze hell erstrahlt
und achtet auf den Lichterkreis, der schimmernd Worte malt.
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 70.994nach oben
Bin Oma

~ Bin Oma, habe Herz, Humor ~
guck' schelmisch hinter'm Mail hervor
und reime, da es Spaß mir macht,
nicht nur am Tag, auch in der Nacht,

Ob "Rote Nasen", "Teddy-Doc",
es nimmt dem Kind den Klinik-Schock.

Es schallt dann durch das Kranken-Zimmer,
"Komm' Teddy-Doc, ich weine nimmer."

Von "Bären" werd' ich immer schwärmen,
da Teddys alle Herzen wärmen.

Ein Teddy macht uns froh, vergnügt,
da jedes Kind den Teddy liebt.
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 65.014nach oben
Ein Teddybär

Ein Teddybär, sehr alt an Jahren,
will mit dem Bub zur Klinik fahren,
da keiner seine Stimme hört,
was ihn schon lange furchtbar stört.

Sein Fell ist blass, sehr abgewetzt,
das linke Ohr schon fast zerfetzt,
ein Auge fehlt und auch ein Bein.
So soll ein Teddy niemals sein.

Ein Bären Doktor wird ihn heilen
und bei dem Teddy dann verweilen,
um seinen Ton zu reparieren;
da wird der Teddy jubilieren.

Es dauert letztlich sieben Tage,
und Teddy hatte keine Frage,
als er im Spiegel sich nun sah.
Er brummte laut: "Hurra, hurra!"

Die Augen gucken froh und munter,
die Jacke schillert neu und bunter,
das Fell, es glänzt, ist kuschelweich
und Ohren, Beine, sind nun gleich.

Der Teddy kuschelt sich im Arm
und mir wird es im Herze warm.
Der Bub strahlt und die Oma lacht.
Das hat der Doktor gut gemacht.

Nun ist der Teddy fast wie neu
und bleibt den Kindern weiter treu.

Wie gut, daß es die Oma gibt,
die auch das "Alte" pflegt und liebt.
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 65.165nach oben
Reime-Leiter
Ich reime gern, das geb’ ich zu.
Und reimen, ja, das kannst auch du.
Lass Emotionen Wörter bauen,
Du brauchst nur auf sie zu vertrauen:
Gib Rhythmus ihnen und ein Ziel,
ein wenig Singsang und Gefühl,
und schon entsteht, du glaubst es nicht,
ein Reim, ein Vers oder Gedicht.

Ob Freude, Liebe, Trauer, Schmerz,
schick’ alle Worte durch dein Herz.
Gib ihnen Raum, sich zu entfalten,
du musst sie vom Verstand fernhalten.
Nimm sie mit allen Sinnen wahr,
vertrau’ auf deinen Reim-Radar.
Wie schon gesagt, man glaubt es nicht:
Am Ende hat man ein Gedicht.

Ich hab ’s versucht und Ton in Ton
erhielten Wörter Flügel schon.
Sie flogen hoch und flogen runter,
in meinem Kopf, da webten munter
Gedanken Verse und auch Reime
so ganz von selbst, wie von alleine,
erschuf ich mir, einfach und schlicht
Ein ganz persönliches Gedicht.

Ich weiß genau, das kann ein jeder.
Es kommt aus deiner eignen Feder.
Wie Saatgut fängt es an zu keimen,
Worte sich zur Strophe reimen,
und ist die erste dir gelungen
bist schon zur zweiten du gesprungen.
Es wird die nächste fast zur Pflicht:
Und schon hast du ein Gedicht!

Beginne einfach, hab’ nur Mut,
reimen tut manchmal wirklich gut.
Es wirkt ähnlich wie ein Ventil
auf dieses oder jenes Gefühl.
Schließ dich hier an und mache weiter:
Wir bauen eine Reime-Leiter.
Und ganz zum Schluss haben wir schlicht
und einfach ein Gedicht...
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 94.523nach oben
Ein Kind zu sehen


Wie ist es schön
ein Kind zu sehen
wie es so freudig ist und lacht
wie bei den vielen kleinen Taten
in ihm die Menschlichkeit erwacht

Wie ist es schön
ein Kind zu sehen
wie es noch freudig
mit allem spielt

Wie es so freudig
durch die Jahre
bis es zu Haus
von dannen zieht
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 88.671nach oben
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