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Gedichte » Lustiges » Lustige Geschichten
21 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Der Bauer


Es war einmal ein Bauer,
der baute eine Mauer.
Seine Frau war sauer,
denn hinter dieser Mauer,
die gebaut der Bauer,
lag sein Nachbar Knauer
täglich auf der Lauer
nach der Frau vom Bauer.
Doch der brave Bauer
wurde immer schlauer.
Beobachtet Frau Bauer
täglich noch genauer.
Und er merkt auf Dauer,
die Frau war sehr sehr sauer
wegen dieser Mauer.
Drum schickte sie der Bauer
fort zum Nachbarn Knauer.
Dieser und Frau Bauer
ziehn nach Oberlauer.
Nun sein Tag ward grauer
ohne die Frau Bauer.
Nach einem Jahr voll Trauer
hat er wieder Power.
Er reißt ein die Mauer,
denn heute ist er schlauer.
Sein neuer Nachbar Clauer
wohnt mit Frau und Hündchen Flower.
Und der liebe nette Bauer
beobachtet die Frau genauer.
Es ist nicht von langer Dauer,
ne neue Frau hat da der Bauer.
Glücklich war Familie Bauer.
Und er arme Nachbar Clauer
baut aus lauter Trauer
…eine Mauer.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 43.242nach oben
Vom Leiden des Mannes


Serien am Morgen, Serien am Abend, für Frauen ist das erquickend und labend.
Sogar bei Serien in der Nacht wird der Fernseher angemacht.
Es kann auch mal ´ne Talkshow sein, die zieh´n sie sich am Mittag rein.
Und am Nachmittag beim Nähen können ´se noch ´ne Wiederholung sehen.

Ob Kerner und Vera die Gäste blamieren, der Meiser und Fliege Probleme diskutieren,
ob Christen weint, ob Sonja lacht, die Kiste, die wird angemacht.
Und auch vor Bärbel Schäfer macht keine Frau halt, der Fernseher, der wird einfach nicht kalt.

Und wenn dann erst die Doktoren kommen, sind alle Frauen wie benommen.
Einmal mit Doktor Merthin operieren, mit Doktor Frank durch den Park spazieren,
mit dem Bergdoktor die Alpen besteigen, dem Landarzt den Sternenhimmel zeigen,
Schwester Stefanie oder die Stadtklinik sehen:
Ihr Männer, könnt Ihr uns gar nicht verstehen?

Soll denn das schon alles sein?
In eine Woche geht doch noch viel mehr hinein!
„Der Preis ist heiß“ und „Familienduell“ wird zwischen dem Kochen geguckt mal ganz schnell.
Und auch das „Glücksrad“ darf nicht fehlen, bei „Jeopardy“ muss sich der Ehemann quälen.

Dann kommt auch noch das Abendprogramm.
Man glaubt kaum, was so ein Gerät alles leisten kann!
„Unter uns“, „Marienhof“, „Verbotene Liebe“ beseitigen beim Mann dann sämtliche Triebe.
Und kommt noch die „Lindenstraße“ mit Mutter Beimer ist Vaters Laune völlig im Eimer.
Wenn die Frauen dann noch „GZSZ“ genießen, bleibt ihm nur noch, die Augen zu schließen.

Und zum Sendeschluss sagt sie zu ihm:

Ach, Schatz, wie ich dich mag!

Und morgen, da kommt ein neuer Tag!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 119.001nach oben
Gärtners wonniges Erbe

Winter, Sommer, Frühling, Herbst:
Glücklich macht dich, wenn du erbst.

Erbst du hier und bohnst du da,
tomatisiert sind Perlen nah.

Begurkst du dich, katoffelisierst.
Rasierst die Wiese, bist du frierst.

Kommt dann die Ernte, so im Herbst,
bist du glücklich, wenn du erbst!
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 180.368nach oben
Andre Rieu

Die Könige dachten er sei ein König
nun nannte er sich Walzerkönig
er lag genüsslich in der Wonne
und las ein Buch über die Sonne
Doch die Leute munkelten und
schunkelten, während die Sterne
funkelten. Nun machten sie aus dem
Mist eine List. Sie sagten, dass er ein
Lügner sei nun machten sie auch ihn
zu Brei und er kam nie wieder frei. Der König befahl,
Andre lasse einen Furz, aber nicht zu kurz.
Dann lies er den Furz
Darauf die Zofe: Das war deine Strafe.
Aber dieser Furz war viel zu kurz.
Deshalb musst du jahrelang spielen auf
einer Harfe.
Das war die Geschicht vom Andre Rieu
Adieu
Autor:  Simone C.
Gelesen: 181.799nach oben
Diät

Womit beginnt das Neue Jahr
mit Diät das ist doch klar
Ganz vorsichtig geht's auf die Waage dann
man kann's nicht glauben, was diese zeigt an
So viele Kilos, das kann nicht sein
die Waage ist doch echt gemein
Ein Tritt davor, jetzt geht gar nichts mehr
ob ich mich mal im Geschäft beschwer
Der zweite Versuch, die Waage zeigt an
das man sich nicht in Gruppen draufstell'n kann
Das war zu viel ich mach das Fenster auf
der Rest der nimmt dann seinen Lauf
Kaputt liegt sie auf der Strasse dann
selber schuld, warum lügt sie mich an
Und was sagt uns das Gedicht
vertraue deiner Waage nicht
Autor:  Marion M.
Gelesen: 188.520nach oben
WALPURGISNACHT

Walpurgis war wie jedes Jahr
und wollte mich verführen
zum Hexentanz im Feuerkranz,
wo wir den Zauber spüren.

Der Zauber, der nur diese Nacht
im Schein des Feuers glüht,
vereint im Reigen seine Macht
die ihren Bann versprüht.

Die Formel wird beherzt geflüstert
wenn feurig rot der Reisig knistert,
bis dass der Rauch in Schwaden flieht,
der weit hinauf zum Himmel zieht.

Der Gundelrebenkranz erkennt,
was Brauchtum, wen man Hexe nennt
und dieses Kraut, das jeden schützt
hat umgebunden auch genützt.

Der Maibaum wird des Nachts gefällt,
geschmückt zum Festtag aufgestellt
zum Platz am Feiertag gebracht,
damit der Kult auch Freude macht.

Der Brauchtum ist von Land zu Land
gar unterschiedlich – doch bekannt.
Und ist die Hexennacht voll Regen,
dann wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.

Den Segen brauchst auch du und ich
weshalb ich heimlich zu ihm schlich,
zum Wolkenschieber, der verschlafen,
bis sich die Hexen alle trafen.

Du siehst, mein Zauber ist gelungen,
als auf den Besen ich gesprungen,
um hurtig durch die Nacht zu fliegen,
damit wir Glück und Segen kriegen.

Der langen Rede – kurzer Sinn:
Ich hoff auf Frohsinn, auf Gewinn
nicht nur zum Frühlingsmaienfest:
I wish it is for us the best!

© Ingrid Riedl im Mai 2006
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 189.563nach oben
Antibiotika in Puten endeckt!

Na und?

Na klar, ist es ein gutes Mittel,
verringert so um fast ein Drittel,
die Medizin, die uns verschrieben.
Ein Rest davon ist drin geblieben
im Puter, der uns vorgesetzt.

So essen wir dann wohl zuletzt
das Fleisch,
gespickt mit viel Chemie
und sparen dabei wie noch nie.

Die Kassen haben Defizit,
d'rum nehmt demnächst den Puter mit.
So sage ich nur Mahlzeit - *schmatz*
und brate ihn für meinen Schatz.

Ob Schwein, ob Huhn, ob junge Pute,
wo liegt denn hier das wahre Gute?

Erst unlängst habe ich gebraten
den Truthahn, der auch gut geraten,
doch der Geschmack war etwas chemisch
und meine Tochter meinte hämisch:

"So ist das liebe werte Mutter,
ob Du nun kaufst den "Super-Puter",
wenn man nicht weiß, wo er geboren,
hat er nichts in dem Topf verloren.

Seh' nach, wie lang', die Lagerzeit,
wo er geschlachtet - was ist heut',

Vorsorglich hab' ich ihn gebeizt,
das Backrohr auch sehr gut beheizt,
mit Wein getauft das arme Vieh',
erhoffte mir - das schmeckt man nie,
dass in dem Puter - Pharmazie.

© Ingrid Riedl
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 187.928nach oben
Das Wunder von Suurhusen!

Der schiefste Kirchturm der Welt steht im Ostfriesischen Suurhusen.
Täglich finden Kirchenführungen statt. So auch an diesem besagten Sonntag als Jan-Hinnerk vor der Kirche steht und laut weint. Warum weinst du, Junge, fragt ihn besorgt ein Urlauber. Ich kann wieder laufen, schluchzt Jan-Hinnerk. Er weint vor Freude, ruft der Urlauber, ein Wunder ist geschehen, er kann wieder laufen. Es ist das Wunder von Suurhusen! Die Menschen umringen Jan- Hinnerk und alle reden auf ihn ein. Ein Herr im schwarzem Anzug spricht ein Dankgebet. Jetzt wird es Jan-Hinnerk zu dumm. Mir wurde mein Fahrrad geklaut ihr Döspaddels, ruft er und jetzt kann ich wieder laufen.
Autor:  Rolf Grebener
Gelesen: 192.322nach oben
Eine prominente Dame


Heute kleide ich mich extra fein,
denn ich hab' ein Stelldichein
mit einer prominenten Dame -
bekannt ist überall ihr Name!

Schon, als ich ein Junge war,
sah ich in ihre Augen klar.
Seither hat sie mich oft begleitet,
mir meinen Lebensweg bereitet.

Wenn man sie etwas besser kennt,
ist ihre Sprache nicht mehr fremd.
Auch ihre Kurven...wunderschön
sind die immer anzuseh'n!

Hab' recht viel Zeit mit ihr verbracht,
am Tag, und oft auch in der Nacht.
Sie ist mein wahres Lebensglück!
Ich liebe die ....... Mathematik!

(18.05.2006)
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 164.358nach oben
Exotische Leckereien


Kann denn etwas besser sein,
als exotisch speisen fein,
mit Gewürzen, die uns schmecken
und die Lebensgeister wecken?

Das schmeckt prima, warm und kalt
jedermann, ob Jung, ob Alt,
stärkt das Herz, erfrischt das Blut,
entfacht sogar die Liebesglut!

Allerdings denk stets daran:
geh nicht ganz alleine ran
an die Speisen fremder Art -
so wird Ärger Dir erspart.

Nimm den Partner mit zum Mahl,
vermeide so die Nasenqual,
denn manche dieser Spezereien
duften leider gar nicht fein...

Mundet Euch zu Zweit das Essen,
ist das Duftproblem vergessen -
und wer schläft schon gern allein
wegen dieser Leckereien?!

06.07.2006
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
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