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Gedichte » Gefühle » Fantasie
22 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 11 bis 20
Snowqueen

Du gehst deinen Weg
Der Nebel verschleiert deinen Blick
Und der Himmel über dir weint mit dir
Die kühlen Regentropfen berühren sanft dein Gesicht
Machen deine Tränen unsichtbar
Leere Straßen
Die Einsamkeit scheint dir überall Gesellschaft zu leisten
Der Wind streift durch dein Haar
Es fühlt sich an als wären alle gegen dich
Ein Schatten liegt allein über dir
Nimmt dir jeden Strahl der Sonne
Lässt dein Herz gefrieren
Es ist ein unerträglicher Schmerz
Wenn du weißt, niemand ist da
Der dich festhält und dir sagt
Alles wird gut
Es lässt dich zerbrechen
Wenn du dir eingestehst,
dass es niemanden gibt
für den du lebst,
denn dieser jemand war es selbst,
der dich umgebracht hat
Es lässt deine Tränen zu Stein werden
Wenn dich die quälende Vergangenheit einholt,
die mit Dornen umrankten Erinnerungen
sich in dein ohnehin schon schwachen Herz bohrt
Es gibt niemanden der dich so gut versteht
Wie dein eigener Schatten
Der Wind singt sein einsames Lied
Und die Kälte lässt die Regentropfen gefrieren
Wie ein Zauber legt sich die Stille über die Welt
Schnee fällt nun von grauen Wolken
Wollen mit dir spielen, dir ihre endlosen Geheimnisse erzählen
Landen auf deinem Gesicht, deiner Haut
Nur um ihren sicheren Tod zu begegnen
Traurig über das Schicksal des weißen Schnees
Gehst du weiter, suchst deinen Weg
In jeder Pfütze aus geschmolzenen Schnee
Siehst du dein Gesicht
Leere Augen, die ihren Glanz verloren haben
Lippen, die ihren Sinn vergaßen
Doch du kannst diese Welt nicht verlassen
Dies ist dein Schicksal
Die grauen, erstarrten Augen
Deine schneeweiße Haut
Bald wirst du ankommen
In deinem Schloss aus ewigen Eis
Und deine Aufgabe erfüllen
Weinend liegst du auf einer Decke aus Schnee
Erinnerst dich an dein vergangenes Leben
Kaum fängst du an zu weinen
Lässt der Himmel es schneien...
Ein Kind sitzt hoffend am Fenster
Bis die ersten Schneeflocken die Fensterscheibe berühren
Als dies geschieht stürmt es hinaus
Fängt lachend die Flocken, jede ein Kunstwerk aus Eis
Das Kind flüstert leise:
„Die Schneekönigin weint...“
Traurig über das Schicksal der Schneeflocken,
die auf seiner Haut zerlaufen
starrt er in den endlosen Himmel hinauf...
Siehe da, es hat aufgehört
Die Königin weint nicht mehr...
Das Kind lächelt zu den Wolken hinauf
„Danke, für den wunderbaren Schnee!“
Wieder beginnt es zu schneien...
Doch diesmal sind es keine Tränen aus Trauer...
...sondern Tränen der Dankbarkeit...
Gelesen: 107.037nach oben
Land of Dreams

Vergessene Welten
Verzauberte Königreiche
Keine Grenzen, kein Hass
Gibt es noch eine andere Welt,
neben der unseren?
Verwunschene Wälder
Magische Wesen
Schlösser auf Wolken
Niemand weiß es
Nur wenige können es sehen
Versunkene Städte
Blumen aus Glas
Endloses Meer
Unendlich viel Zeit
Eine Welt
In der die Vergangenheit nicht zählt
Die nur besteht, weil jemand an sie glaubt
Diese Welt besteht allein
Aus unseren Träumen
Jeder könnte diese Welt betreten,
die so unerreichbar für uns scheint
Denn all dies ist in unserer Fantasie,
In unserem Herzen
Ob wir all diese Dinge existieren lassen
ist ganz allein unsere Entscheidung
Irgendwann
wird diese Welt sterben,
weil wir aufhören werden,
an sie zu glauben.
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Das Lied der Elfen

Hast Du es schon mal gehört
den zarten Klang der Dich betört
Leise klingen ihre Stimmen
dem Zauber kannst Du nicht entrinnen
Hör nur zu wie lieblich es schallt
voll Glanz erstrahlt der Zauberwald
Im Mondlicht tanzen Sie ganz leise
berührt bin ich auf seltsame Weise
Nicht's hat mich so zum Träumen gebracht
wie der liebliche Klang in dieser Nacht
Das Lied der Elfen so klar und rein
nicht's kann jetzt mehr wie vorher sein
Autor:  Marion M.
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Die kleine Fee

Es war einmal eine kleine Fee,
die lief am Morgen durch grünen Klee.
Sie hüpfte über Stock und Stein-
Immer nur auf einem Bein.

Versteckte sich dann im hohen Gras
Heisassa- wie lustig ist das.
Hatte dann plötzlich Langeweile
Deshalb schlief sie eine kleine Weile.

Doch plötzlich gab es einen Krach
Und sie wurde wieder wach.
Ein Rabe, der vorbei geflogen,
hatte sie an den Haaren gezogen.

Er öffnete seine Flügel weit,
dabei raschelte laut sein Federkleid.
Die Fee schwebte schnell zu einem Deich
und legte sich ins Gras; ganz weich.

Sprang dann in das kühle Nass-
Das machte einen Heidenspaß.
Kam ein kleiner Troll daher,
mit einem großen Sack- ganz schwer.

Er rief: "Komm raus, sonst verwünsch ich dich
und im Sack versteck ich dich."
Die kleine Fee war ganz erschrocken:
"Da soll man noch frohlocken."

Sie flüchtete schnell ins Feenreich
und flüsterte mit den Blumen sogleich.
Schwebte dann zu einem Baum
und träumte einen schönen Traum.
Und jubelte und sang
Beim Sonnenuntergang.
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Im Elfenwald

Im Elfenwald ist heut was los
die Freude ist dort riesengroß
Ein Elfenkind ist geboren heu't
die ganze Schar sich riesig freut

****************************

Ein jeder über das Ereignis spricht
vom Kobolt bis zum kleinen Wicht
Das Einhorn trabt mit schnellem Schritt
und jeder bringt Geschenke mit

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Im Wald der Elfenchor erklingt
und jedes Wesen fröhlich singt
Die Fee'n fordern auf zum Tanz
der Wald erstrahlt in seinem Glanz

****************************

Das süße Elflein lieblich klein
schläft friedlich in seinem Bettchen ein
Wer möchte nicht sein an diesem Ort
Verzaubert ist dort jedes Wort
Autor:  Marion M.
Gelesen: 92.719nach oben
Flieg zu den Sternen

Schließ Deine Augen und lass Dich verführen
kannst Du den Zauber der Nacht schon spüren
Flieg mit dem Wind und lass Dich geh'n
kannst Du die Sterne jetzt ganz nah seh'n
Sternenstaub der Dich berührt
und in Deinen Traum entführt
Hörst Du den Mond er flüstert Dir zu
Sei heute Nacht ganz einfach nur Du
Lass Deine Gedanken sorglos kreisen
Geh heut Nacht mit mir auf Reisen
Die Fee'n der Nacht sind auch schon da
Nie fühl't ich mich dem Himmel so nah
Autor:  Marion M.
Gelesen: 84.798nach oben
Ich liebe große Abenteuer


Ich liebe große Abenteuer,
erkunde gern die weite Welt -
dann lodert hell in mir das Feuer,
dann fühl' ich mich wie'n echter Held!

Mal fliege ich hoch durch die Luft,
dann peitscht die See mir ins Gesicht.
Ich mag der Wälder süßen Duft,
verschmäh' auch tiefe Höhlen nicht.

Ich traf Menschen vieler Rassen,
auch selt'ne Pflanzen sah ich stehen.
Fand Tiere aller Arten, Klassen -
einfach unbeschreiblich schön.

Selbst ferne Welten, fremde Sterne
erforschte ich voll Heldenmut.
Wie ich das tat verrat ich gerne...
Folgt mir! Habt Ihr Entdeckerblut?!

Ausrüstung? Kleidung? Ganz egal!
Der Phantasie lasst freien Lauf,
geht einfach hin zu dem Regal,
nehmt ein Buch - und schlagt es auf!

(17.07.2006)
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 41.220nach oben
Ein harter Winter.

Jürn-Jakob Brautmüller ist mit seiner Frau Trinche und mit seinen Söhnen Habbo und Ubbo nach Kanada ausgewandert. Viel Arbeit liegt vor den Brautmüllers. Die heruntergekommene Farm muss instand gesetzt werden. Die Tage sind schon bedenklich kurz. Die Nächte werden eisig. Jürn-Jakob hackt schon mehr als 30 Tage mit seinen Söhnen Holz für den Winter. Es ist ihr erste Winter in Kanada. Mutter Trinche ruft alle zwei Stunden zum Tee. Es gibt echten Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne. So tanken die Männer wieder Kraft. Vater, wie lange muss noch Holz gehackt werden, fragt Ubbo ungeduldig. Auch Habbo ist am murren. Beide sehnen sich im Geheimen wieder nach der Heimat, ihr geliebtes Ostfriesland. Vater, Jürn-Jakob hat auch keine Erfahrung mit den Wintern in Kanada, aber eine Idee. Nördlich der Farm auf einem Felsen sitzt tagein, tagaus ein alter Indianer. Den werden wir fragen, wie der Winter wird. Die Eingeborenen leben mit der Natur und kennen sich aus, meint der Vater. Habbo trifft das Los. Er muss in die Berge zum alten Indianer. Der Indianer rührte sich nicht, als sich Habbo nach drei Stunden Strapaze, neben ihn setzte. Mit Händen und Füßen versuchte Habbo deutlich zu machen, was er wollte. Doch der Indianer verstand sein Anliegen, sah Habbo lange die Augen und sagte: „Harter Winter.“

Es war schon dunkel, als Habbo sich erschöpft an den Abendbrottisch setzte. Es gab Bratkartoffel mit Blutwurst und Grütze. Was ist, fragten Ubbo und Vater Jürn-Jakob gleichzeitig. Es gibt einen harten Winter, sagte Habbo kleinlaut. Still wurde das Abendbrot eingenommen. Schwere Tage mit harter Arbeit lagen noch vor ihnen. Wieder wurde eine Woche lang Holz gehackt. Mir reicht es jetzt, sagt Ubbo. Morgen werde ich zu dem Indianer auf den Felsen steigen und ihn fragen, ob sich was geändert hat. Der Indianer wusste sofort was Ubbo wollte. Sehr harter Winter, sagte er nur auf Ubbos Frage, mehr nicht. Enttäuscht erzählte Ubbo zu Hause, was er erfahren hatte. Die Brautmüllers hackten in diesem Herbst soviel Holz, wie nie zuvor in ihrem Leben. Jürn–Jakob kam ins Grübeln und sagte zu seinen Söhnen, mit diesem Holz werden wir zehn Jahre auskommen. Die Aussage des Indianers könntet ihr falsch gedeutet haben. Morgen werde ich dem Indianer persönlich einen Besuch abstatten. Jürn-Jakob schiebt sich einen Priem, Schwarer Krauser No.0 hinter die Kiemen und macht sich auf den beschwerlichen Weg. Nach vier Stunden hat Jürn-Jakob sein Ziel erreicht. Der Indianer begrüßt Jürn-Jakob, indem er sich erhebt, die Arme übereinander legt und sich verbeugt.

Auch Jürn-Jakob macht es so. Wie wird der Winter, fragt Jürn-Jakob direkt. Der Eingeborene schaut Jürn-Jakob lange in die Augen und sagt nichts. Jürn-Jakob merkt sofort, dieser Mann ist weise, der weiß alles. Abermals fragt Jürn-Jakob, wie wird der Winter. Sehr, sehr harter Winter, der große Geist soll uns beschützen, oh, oh, oh, schlimmer Winter, jammert der Indianer. Um Himmelswillen, ruft Jürn-Jakob erschrocken, woher weißt du das? Da wird der Indianer ruhig, schaut Jürn-Jakob fest in die Augen und sagt: „Weißer Mann hackt viel Holz.“


Rolf Grebener, Südgeorgsfehn
Autor:  Rolf Grebener
Gelesen: 41.113nach oben
Mein Traum

Ich träumte von einem fernen Land
wo ich den Regenbogen fand
Er war so herrlich anzusehen
und nur wer träumt kann dass verstehen
Ich konnte nach den Sternen greifen
ließ meine Gedanken einfach schweifen
Feen und Elfen konnt ich sehen
Mich ohne Worte mit Ihnen verstehen
Behutsam und ganz leise
ging ich mit auf Ihre Reise
Dort wo die Sonne immer scheint
und keiner eine Träne weint
Erfreue mich jetzt an kleinen Dingen
Hör oft zu wie die Vögel singen
Nutze den Tag er gehört Dir allein
Ohne Fantasie muß Dein Tag nicht sein
Die Sorgen sind doch oft so groß
Lass deine Träume niemals los
Autor:  Marion M.
Gelesen: 37.113nach oben
Die Augen funkeln in dunkler Nacht
Zwei riesige Flügel bewegen sich sacht
Ganz still und leise zogen Sie fort
An einen anderen fernen Ort
Kein Platz war mehr auf Dieser Welt
Kein Kreisen mehr am Himmelszelt
Das Herz so weise und voller Magie
Vergessen wird man sie sicherlich Nie
Autor:  Marion M.
Gelesen: 35.610nach oben
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