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Gedichte » Gefühle » Die Seele
36 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 21 bis 30
Es gibt Tage,
da ist sie so stark wie ein Baum,
da ist sie so unbeschwert wie ein Kind,
da ist sie so leicht wie eine Feder.

Doch meist ist sie
schwach.
Ein Glas
welch Sprung nie heilt...

Immer lebt die Angst in jedem
dass das Glas zerbricht,
doch die Hoffnung legt sich um sie
und ist Balsam für die Seele...
Autor:  Bianca S.
(*1981)
Gelesen: 70.724nach oben
Mein Seelengarten

Verwildert lag mein Seelengarten,
manch einer „ackerte“ drin rum.
Verletzte da und dort und fräste
die schönsten Beete in ihm um.

Zu Anbeginn war meine Seele
unschuldig rein wie frischer Schnee.
Es reckten feine weiße Blüten
ihre Köpfe durch den Klee.

Geknickt wurde so manche Blume
schon als Kind mir – unbedacht.
Aus junger, unschuldiger Erde
sprießten Mimosen über Nacht.

Mit dem ersten zarten Pflänzchen
aus einem Hauch Verliebtsein wuchs
ein Rosenstock in meinen Garten,
neben einem wilden Buchs.

Der Rosenstock schlug tiefe Wurzeln
und Liebesträume keimten süß.
Zärtlich küssten Winde Blätter,
in meinem Seelen-Paradies.

Ein kleiner Quell speiste den Garten,
der quirlig, frisch und munter floss.
Nach vielen groben Spatenschlägen,
die Quelle sich für lange schloss.

Dürr wurden Gräser, Blüten, Knospen,
Samen verkapselten zu Stein.
Erst als du tratest in mein Leben,
setzte der Sommerregen ein.

Die Quelle sprudelte von neuem,
die Samen wurden prall und fett.
Erneut keimt Leben, wachsen Triebe
in meinem Seelengarten-Bett.


© Schlossfee 04.11.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
Gelesen: 69.106nach oben
Der Spiegel meiner Seele,
spiegelt sich nicht mehr.
Der Spiegel meiner Seele,
den gibt es nicht mehr.
Der Spiegel meiner Seele,
der ist erloschen.
Der Spiegel meiner Seele,
ist zerbrochen.
Autor:  Jenny W.
(*1987)
Gelesen: 66.598nach oben
Panzer aus Eis oder die tote Seele

aus Nebel und Eis
einen Mantel gewoben
unter meine Haut gezogen
kalt und weiss

du kannst ihn nicht sehn
aber du fühlst ihn
undurchdringlich und starr
ich bin darunter gefangen

manchmal, an schönen Tagen
und des Nachts vor allem
bringt ein Lächeln ihn
ein wenig zum schmelzen

doch mit jedem Tag
den ich lebe
wächst er ein Stück
bald wird er mich ersticken

er verschluckt die Schreie
meiner geschundenen Seele
verbirgt die Narben
vergangener Wunden

einst erschaffen
um mich zu schützen
vor anderen Menschen
hält er mich nun gefangen

manche können ihn sehen
vielleicht bemerkt einer von ihnen
die lautlosen Schreie um Hilfe
mein verzweifeltes Flehen

aber mir bleibt nicht mehr viel Zeit
mir ist so kalt ...
unendlich kalt ...
Help me!

03.10.2006
Gelesen: 67.609nach oben
Die Hoffnung erlebt ihren letzten Akt.
Die Vergangenheit liegt vergraben in einem Sarg.
Die Seele scheint so schwanenleer.
Die Liebe? Die gibs nicht mehr.
Wie die Blüte im März,
so zerbrechlich,
Stirbt mein Herz.
Autor:  Jenny W.
(*1987)
Gelesen: 66.526nach oben
...auch meine Seele ist mit Narben versehen
nie werden sie ganz heilen...
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich pflege sie täglich
streichel sie
schaue mir die Narben an
auch wenn es schmerzt!

Doch es schmerzt noch mehr,
sich selbst und seine Seele aufzugeben,
denn sie ist das schönste und mit das Stärkste,
was in uns lebt.

Mein geschundener Körper ist nur die Hülle
am Körper heilt alles irgendwann
doch die Narben der Seele
bleiben ein Leben lang mein Begleiter.

Aber grade weil sie mich und meine Seele begleiten
nehme ich sie an
nenne ich sie mein eigen
und fühle mich täglich ein wenig freier.
Autor:  Bianca S.
(*1981)
Gelesen: 66.681nach oben
Liebe heißt geben.

Die Liebe und der Hass
Es sind zwei Rivalen.
Die Liebe bringt Friede und Glück,
der Hass bringt Angst und Qualen.

Liebe ist wie Sonnenschein.
Keiner lebt für sich allein.
Liebe ist wie Poesie.
Liebe ist Harmonie.

Refrain:
Liebe heißt geben
ohne zu verlangen,
Liebe heißt vertauen,
Liebe heißt verzeihen.

Der Hass zerfrisst die Seele,
er macht das Herz zu Stein,
nur Eifersucht und Zwietracht,
lässt er ins Herz hinein.

Bei Menschen die sich lieben
Und aufeinander bauen,
lässt er die Liebe sterben,
durch Selbstsucht und Misstrauen

Refrain:
Liebe heißt geben
ohne zu verlangen,
Liebe heißt vertauen,
Liebe heißt verzeihen.

Rolf Grebener
Autor:  Rolf Grebener
Gelesen: 71.002nach oben
Lieber Alleine Einsam als Gemeinsam Einsam
Autor:  A.M.G. Maurovich
(*1973)
Gelesen: 61.356nach oben
Seelenfänger


In klaren Nächten so wie heute
schlägt Seelenfänger gierig Beute
Verweinte Frauen, zweifelnde Männer
sammelt er ein der Seelenfänger

Einsame Menschen sucht er aus
Schmerzenstöne sind sein Applaus
Je lauter Klagen er vernimmt
je schneller er die Seelen nimmt

Skrupellos greift er nach Trauer
er kauert an der Klagemauer
Des andren Unglück ist sein Sieg
ein Seelenseufzer Nachtmusik

Drum leide, wenn du leidest leise
sonst nimmt er dich mit auf die Reise
Halt still dein Herz, gib auf dich acht
in einer Seelenfängernacht


© Schlossfee 26.04.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
Gelesen: 63.021nach oben
Thema: bin so traurig wenn du weinst, ich weiß du hast es schwer
du hilfst dir nicht wenn du schweigst, in deinem Tränenmeer


Emotionen

ein kleines Boot die Ferne sucht
inmitten der treibenden Kraft
namenlose Straßen bilden einen Fluß
hohe Wellen täuschen eine Stadt

die Krone des Königs
dem Meeresgrund geweiht
Sternschnuppen öffnen sich
für ein Schauspiel in der Dunkelheit

ein brüchiges Tau seinen Halt versagt
es pendelt hin und her
wie die Zeit im Sekundentakt
ergreift es das Boot tastet das Meer

Höhen und Tiefen dirigieren den Wind
Gedanken entfremden die Zeit
ein versiegeltes Buch den Weg bestimmt
für eine Reise in die Ewigkeit

wie das Tor einer fremden Welt
öffnet die Sonne ihre Abendpracht
sie dabei ihre Flügel hebt
langsam schwindet und verblasst

eine fremde Botschaft voller Narben
verblasste Signale zwischen Leben und Tod
dieses Zeichen lässt erahnen
in weiter Fern ein verlorenes Boot

Johanna Geldner
Autor:  Johanna (Jana) Geldner
(*1958) in Dorsten
Gelesen: 62.360nach oben
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