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Gedichte » Gefühle » Nachdenkliches
112 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 71 bis 80
Angst

Du fragst dich oft, was die Zukunft bringt,
ein bißchen Glück?
Nicht immer nur Schmerz?
Du hörst, wie die Sehnsucht in dir klingt
und schwer wird's dir um's Herz.

Immer das Gefühl getrieben zun sein,
als wär dein Platz nicht hier.
Hast du dabei nicht ein schönes Heim?
Doch steht's das Gefühl, was will man von Dir?

Halt' ein in deinen Gedanken!
Sonst schwankst du hin und her.
Dein Leben gerät ins Wanken
und dein Dansein wird zu schwer.

Festige deinen Sinn!
Dein Platz ist hier, mach' dich frei von deinen Sorgen.
Das wird dir bringen großen Gewinn.
Wird dir nehmen, deine Angst vor "Morgen"!
Gelesen: 47.314nach oben
Trauer

Traurigkeit zieht mir durch's Herz,
in mir ist alles wund und weh.
Fühlt denn niemand mit mir den Schmerz,
wenn ich die Vernichtung der Wälder seh'?

Die Menschen sind das Gift auf Erden,
müssen alles und jeden vernichten.
Könnten nicht alle ein wenig klüger werden?
Und ein bißchen mehr auf's künstliche Wohl verzichten?

Eines Tages, wir werden's erleben,
bietet die Natur uns ihre Stirn!
Wird sie sich in Qual gegen und erheben
und wir werden Bäume nur noch am Bildschirm seh'n!

Ihr Menschen! Schaut in Euer Herz hinein!
Ich appeliere an Eure Vernunft.
Lasst wieder Eure "Liebe" die Natur sein
und denkt an unserer Erde Zukunft!
Gelesen: 43.981nach oben
Meine Gedanken sind zu oft bei dir,
ach, wärst du nur für immer hier!
Es ist nicht leicht, so wie es ist,
weil du schon längst vergeben bist!
Auch ich bin lang nicht mehr allein,
warum? Sag mir, muss das so sein!
Nur einmal mit dir ganz allein,
will ich die ganze Nacht dann sein!
Ich liebe dich, sag ich zu dir,
doch du sagst davon nichts zu mir!
Allein, die Liebe macht mir Mut,
deshalb fühl' ich mich ja so gut!
Der Tag wird kommen, glaube mir!
Wenn ich versinke ganz in dir!
Autor:  S. Seamo
Gelesen: 47.614nach oben
FREUDE, mein LIEBER,
ist die Medizin dieses Lebens!
Ich freue mich,
wenn ich Gutes von anderen höre,
wenn irgend jemand
auf unserer traurigen Erde glücklich ist,
ja selbst,
wenn mein Hund mit dem Schwanz wedelt
und die Katzen
in einer Ecke zufrieden schnurren.
Autor:  Ernest Hemingway
Gelesen: 47.069nach oben
Gefühle kommen und gehen,
man muss sie nicht verstehn.
Sie kommen wann sie wollen,
aber bleiben nicht so lang, wie sie sollen.
Ich hasse meine Gefühle!
Autor:  Sarah Morche
(*1988)
Gelesen: 50.846nach oben
Sturmnacht 2007

Wie früher schreib' ich dies Gedicht:
ohne Strom, im Kerzenlicht,
denn finster ist die ganze Stadt,
die sonst so viele Lichter hat...

Bedrohlich dunkel alle Fenster;
es jault, als hörte man Gespenster;
doch ist es nur der Sturm, der tobt
und unsere Geduld erprobt...

Blitze zucken durch die Nacht;
erhellen kurz mit ihrer Pracht
die düstere Szene ringsumher...
ein Orkan, wie lang' nicht mehr!

So rinnt die Zeit, vergehen Stunden,
bis das Sturmtief überwunden...
Wenn sich der Wind und Regen legt,
bald wieder städt'sches Leben regt.

Allen Helfern sei gedacht,
die voller Mut in dieder Nacht,
ohne auf sich selbst zu achten,
anderen Trost und Hilfe brachten!

Es gibt viel Schaden zu beklagen;
drum regt sich in den nächsten Tagen
selbstlos manche fleiß'ge Hand -
räumt wieder auf in Stadt und Land.

Der Elemente schiere Macht
ward ins Gedächtnis uns gebracht
und mahnt uns, hier hift eines nur:
STOPPT DIE ZERSTÖRUNG DER NATUR!


Ralf Korrek, 18.01.2007
(Nacht des Sturmtiefs "Kyrill", geschrieben während der vier Stunden Stromausfall in Magdeburg)
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 51.232nach oben
Deine Kinder sind nicht Deine Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch Dich aber nicht von Dir und obwohl sie bei Dir sind,
gehören sie Dir nicht. Du kannst ihnen Deine Liebe geben, aber nicht
Deine Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Du kannst ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele, denn
ihre Seele wohnt im Haus von Morgen, das Du nicht besuchen kannst,
Nicht einmal in Deinen Träumen.Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein,
aber versuche nicht, sie Dir gleich zu machen.
Denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern.
Du bist der Bogen, von dem Deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt
werden.
Lass Deine Bogenrundung in der Hand des Schützen Freude bedeuten.
Autor:  Gibrau
Gelesen: 46.761nach oben
Des Glückes Lied

So still, nur leise klingt das Lied Wellen,
auf Sonnenstrahlen tanzt der neue Tag,
bald schon wird er so manch Gemüt erhellen,
hat im Gepäck den Lohn für Müh und Plag.

Des Schilfes Halme wehen sanft im Winde,
springende Fischlein grüßen froh die Welt,
lachender Morgen, gleich dem spielend Kinde,
hat sein Geschenk auf unsren Weg gestellt.

Wer jeden Tag empfängt mit reiner Seele,
dem sind die Wunder jeden Tag ganz nah,
und klingt des Glückes Lied aus froher Kehle,
lausch seinem Klang – es ist für jeden da.
Gelesen: 50.088nach oben
Ausbruchsgedanken

Gefangenschaft
Bittersüße Gitterschlangen fauchen zahm
Mutter wiegt mich gefangen

Morgentrauer
Blutorangene Tränenträume entfliegen
Trauer nach Freiheit am Morgen

Mittagswahnsinn
Kohlenfäuste biegen Schlangen
Hitzewallungswahn zum Mittag

Abendschwarz
Kräfte verglimmen in aschenem Haupt
Blutroter Tag wird nichtiges Schwarz

Sternennacht
Verwehtes Haupt umgeht verweht Mutterwahn
Gedankenfreiheit bei sternenklarer Nacht
Autor:  Florian Rüdiger Klein
(*1987) in Dessau
Gelesen: 48.553nach oben
Geh dorthin wo die Farben lachen

Frag nicht den Wind,
er wechselt viel zu heftig.
Lass es geschehen,
so wie einst als Kind,
wo dich die Sonne küsste,
nichts war taub und blind,
das Bunt der Farben kräftig.

Es ist die Zeit,
sie hat die Kraft verloren.
Trägt nun ein schlichtes,
nur noch blasses Kleid,
und der Gedanke
an den Sommer weit,
weil dir der Mut erfroren.

Öffne dein Herz,
lass diese Zeit entfliehen.
Lass sie nur fort,
die oft mit Leid und Schmerz,
dir manche Sicht verwehrte
wenn du himmelwärts,
wolltest zur Sonne ziehen.

Sieh auf die Welt,
wo dir die Farben lachen.
Entfern dich schnell,
von Reichtum, Macht und Geld,
ein Trugbild nur,
das durch die Nacht schleicht
und dir Fallen stellt,
um dich zum Fraß zu machen.
Gelesen: 51.145nach oben
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