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112 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 31 bis 40
Ein wunderschöner Regenbogen


Ein wunderschöner Regenbogen,
dem grauem Wolkenmeer entsprungen,
war grad am Himmel aufgezogen,
als mit den Tränen ich gerungen.

Er strahlte heiter durch den Tag
mit seinem bunten Farbenkleid,
der alle Tränen trocknen mag -
ein Leuchtturm in der Dunkelheit.

Sein Farbspiel hielt soviel bereit:
Blau, wie der Meere kühles Naß;
Grün, wie der Pflanzen Blätterkleid;
Gelb, wie ein volles Honigfaß.

Und Rot, der ew'gen Liebe Zeichen,
die schönste Farbe ohne Frage -
wird stets direkt mein Herz erreichen
und lindern Kummer, Schmerz und Plage.

Für einen kurzen Augenblick,
den man kaum beschreiben kann,
enpfand ich allerhöchstes Glück,
hielt staunend meinen Atem an.

Als er schon längst entschwunden war,
dacht' ich noch voller Dankbarkeit
an den Regenbogen klar
und sein buntes Farbenkleid...


Ralf Korrek, 02.08.2007
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 150.798nach oben
Ich schick Dir einen Engel

Ich schick Dir einen Engel
der soll Dich begleiten
in guten und auch in
schweren Zeiten
Deine Hand soll er halten
und neben Dir steh'n
und keinen Weg
wirst Du mehr ohne ihn
geh'n
Er zeigt Dir die Liebe
und öffnet Dein Herz
vergessen ist dann
aller Kummer und Schmerz
Du kannst mit ihm reden
er wird Dich versteh'n
auch wenn Du ihn noch nie
geseh'n
Er berührt Dich ganz sanft
auf seine Weise
Sei jetzt ganz still
denn Engel antworten leise
Autor:  Marion M.
Gelesen: 105.770nach oben
Der weise Eremit

Ohne Gott ist er "nichts".
IN Gott ist er "alles und jedes".
Es gibt keine Grenzen
im goldenen Reich der Mitte.
Leere und Fülle in Annahme
ist der Weg des Adepten!

Er sucht nicht mehr
oder müht sich ab,
sondern findet das
Göttliche in allem
und jedem,
zu jeder Zeit -
und überALL!
Gelesen: 99.896nach oben
|Was verändert sich wirklich?|

Mit den Frühlingskindern möcht’ ich spielen
Mit jenen des Sommers musizieren
Mit den herbstlich Wind’gen wird diskutiert
Kinder des Winters, es hat sich ausstudiert
Autor:  Florian Rüdiger Klein
(*1987) in Dessau
Gelesen: 83.337nach oben
Der Clown


Der Clown in seiner bunten Pracht
die Späße die er mit dir macht
Die Fröhlichkeit die er verbreitet
ein finsteres Gesicht zum lachen aufheitert

Die Fehler die er so begeht
und auch mal auf der Erde liegt
In Stille wie er da so steht
und dabei mit den Augen dreht

Das Gesicht geschminkt
so bunt so fein
Nur in sein inneres
kannst du nicht rein

Durch seine Kunst, die er versteht
Die Fröhlichkeit nach außen dreht
Die Maske ihm als Schutzschild dient
Er freut sich wenn man über ihn so lacht
in seiner schönen bunten Pracht
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 83.296nach oben
Reifezeugnis

Ich wollte Nähe
und ich bekam die Flasche.
Ich wollte Eltern
und ich bekam Spielzeug.
Ich wollte reden
und ich bekam ein Buch.
Ich wollte lernen
und ich bekam Zeugnisse.
Ich wollte denken
und ich bekam Wissen.
Ich wollte einen Überblick
und ich bekam einen Einblick.
Ich wollte frei sein
und ich bekam Disziplin.
Ich wollte Liebe
und ich bekam Moral.
Ich wollte einen Beruf
und ich bekam einen Job.
Ich wollte Glück
und ich bekam Geld.
Ich wollte Freiheit
und ich bekam ein Auto.
Ich wollte einen Sinn
und ich bekam eine Karriere.
Ich wollte Hoffnung
und ich bekam Angst.
Ich wollte ändern
und ich bekam Mitleid.
Ich wollte leben....
Autor:  Michael Jung
Gelesen: 83.005nach oben
Vom Himmel hoch

Der Vater brachte Zeitungen mit
und stellte das Radio an.
Das Radio schrie nur das Eine hinaus,
die Zeitungen quälten den Mann.
Seine Tochter war klein; er bedachte es nicht,
als er laut seine Meinung gab:
"Die furchbarsten Sachen erwarten uns,
uns erwartet ein schreckliches Grab!
Entweder fällt vom Himmel Atom
und bläst uns das Leben aus.
Wir brennen dann alle wie Kerzen ab,
und wie Nebel verschwindet das Haus.
Oder es kommen vom Himmel herab
ganz normale Bomben,
recht viel.
Mutter das kommt!
Und die Hölle ist dagegen ein Kinderspiel.
Oder sie werfen die Pest auf uns,
in Kübeln, das macht sich bequem.
Dann sterben wir wie die Fliegen ab.
Auch nicht sehr angenehm!"

Seine Tochter war klein,
doch so klein sie auch war,
sie verstand ihn und lachte nicht mehr.
Sie trank nicht, sie aß nicht,
und schlief auch nicht
und weinte die Nacht so sehr.

Sie weckte Die Mutter im Morgengrauen
und bat sie erschreckt und betrübt:
"Lass uns weggehn Mama,
lass uns gehen dahin,
wo es keine Himmel gibt.
Autor:  Nicolai Tichonow
Gelesen: 77.845nach oben
Eine Frau macht niemals einen Mann zum Narren. Sie sieht bloss nur zu,
wie Mann sich selbst dazu macht.
Autor:  A. Theodor Turan
(*1965)
Gelesen: 86.069nach oben
Wer gute alte Bücher hat, braucht keine Feinde mehr. Wer aber sehr schlechte Bücher hat, der braucht auch keine wahren Freunde.
Autor:  A. Theodor Turan
(*1965)
Gelesen: 84.245nach oben
Nur wenige Bücher kann man wirklich schmecken.
Autor:  A. Theodor Turan
(*1965)
Gelesen: 81.063nach oben
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