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Gedichte » Gefühle » Nachdenkliches
112 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 21 bis 30
Nur für mich

Am Himmel dort oben leuchtet ein Stern,
trotz wolkenverhangen, er leuchtet von fern.
Er strahlt auf mich nieder, kann so viel sagen,
ich hör´ es genau, ich muss ihn nichts fragen.
Ich seh´ ihn nicht nur, ich kann ihn auch spüren,
er weist mir den Weg und er wird mich führen.
Er weiß genau, was gut für mich ist,
nicht voreingenommen und ganz ohne List.
All meine Sinne sind für ihn da,
obwohl so weit weg ist er mir so nah.
Er leuchtet so ehrlich und trotzdem mit Macht,
es sieht fast so aus, als ob er mit mir lacht.
Vor allem die Wärme strahlt auf mich nieder,
sie umhüllt mich sanft und wärmt meine Glieder.
Ich spür´ seine Stärke, die Ruhe und Kraft,
ich fühl´ mich so gut, er hat das geschafft.

Da steht jemand bei mir und ich hör´ ihn sagen:
„Wo schaust du denn hin und wem stellst du Fragen?“

Ich zeig´ ihm den Stern dort oben ganz weit,
doch er sieht nur Wolken und Dunkelheit.
Und da plötzlich weiß ich:
Der Stern ist mir nah.
Nur ich kann ihn sehen, er ist nur für mich da.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 115.716nach oben
Tierische Ambitionen

Hat ein Bauer viele Kühe, sperrt er sie ein, auf einer Wiese hinterm Zaun.

Das sind der Viecher ihre Grenzen, doch werden sie wohl kaum

dem Bauern dafür danken, denn als wiederkäuende Halmefresser

erscheint ihnen das saftige, grüne Gras hinter dem Zaun 1000-mal besser.

Hat sich ein Mensch ein Haus gebaut, umgibt er es mit Wucherhecken und Gemäuer.

Die Grenzen, die er sich da setzt, haben nur Wert für ’s Bauamt und die Grundstückssteuer.

Vorweisen will er sein Prestige und Eigentum, die Kosten sieht er wohl kaum.

Kurzum, es geht ihm etwas besser als jenen Kühen hinterm Zaun.

So bauen Grenzen wir uns, meist aus wirtschaftlichen Gründen,

erhalten sehnsüchtiges Verlangen nach dem, was nur bei anderen wir finden.

Die Schaufenster des Lebens sind ausgezeichnet NICHT mit Preisen und zeigen kaum

das wahre, unkrautüberwachsene Gesicht der immergrünen Wiese hinter jenem Zaun.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 183.864nach oben
Brandenburger Tor


Langsam schreiten
durch das Tor
offen ist´s
wie nie zuvor

Geschichte steht
auf beiden Seiten
Unsägliche Kriege
und schlechte Zeiten

Symbol der Freiheit
ist es Heut
Als Kraft der Einheit
jederzeit

Vergesst nie
das man stand davor
und konnte nicht hindurch, nur sehen
und nicht von beiden Seiten gehen

Genießt die Schritte
die ihr geht
wenn ihr vor diesem
Tor nun steht

Schließt nun die Augen
hört ihm nun zu
Erzählt es von Kriegen
von Frieden und Ruh?

Nie will´s mehr erleben
Die Zeiten der Macht
Hat immer nur Elend
und Trauer gebracht

Genießt diese Schönheit
Die heutige Pracht
Symbol unserer Freiheit
Die Einheit vollbracht
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 179.517nach oben
Ein Kurs in Selbstheilung
Gesundheit ist das höchste Gut und was man alles für sie tut!

Ärzte jammern, Kassen klagen- das Meiste mußt du selber zahlen
und das teurere Medikament, zieht dir aus das letzte Hemd.
Denn geht es dir wirklich schlecht, du dann gleich zum Doktor hetzt.
Aber nicht übertreiben, kein Bedauern, auch wenn Schmerzen lauern.
Der Doktor meint: "Da müssen wir mal schauen!"

Du wirst nun ringsum abgetscheckt -und schon schreibt er ein Rezept.
Für dein hohes Choesterin- eine strarke Medizin.
Für den Blutdruck Betaplocker- damit es dich nicht haut vom Hocker.
Für die Verdauung Rizinus? - Das ist doch wirklich kein Genuss!
Und für dein Blut noch Lebertran?- Das ist der helle Wahn!!!

Doch warum gleich zum Doktor eilen? Vielleicht kannst du dich selber heilen?
Denn für jedes Weh- wehchen gibt es doch ein Tee-chen.
Schon die heilige Hildegard schwörte auf
Galgant, Diptam, Quendel,- Bertram, Ysop, und auch Fenchel.
Auch Arnika und Löwenzahn hatten es ihr angetan.
Weisdorn, Mistel, für das Herz- das vertreibt den Schmerz.
Johanniskraut gegen trübe Gedanken und du kannst wieder Freude tanken.
Fencheltee für den Bauch- Kümmel tut es auch.
Salbei für den Hals- Zur Beruhigung Hopfen und Malz.

Auch Birkenblätter für die Nieren könntest du schon mal probieren
Denn mit Birkenblättern und Benediktenkraut wird die Harnsäure abgebaut.
Für dein Rheuma Teufelskralle- es hilft in jedem Falle.
Mit Huflattich und Spitzwegerich kriegst du Erkältung in den Griff.
Und schon eine Tasse Holundertee wirkt wie eine gute Fee.
Gegen Bronchitis und Allergie gibts auch noch den Bockshornklee.
Und bitte nicht verzagen, wenn dich drückt der Magen,
mit dem Tausendgültenkraut wird schnell die Schleimhaut aufgebaut.

Mariendistel in jedem Falle- ist das Beste für die Galle.
Und plagt dich mal die Gicht- dann gibt es nur Verzicht.
Kombucha, Roibusch, Hafertee- und morgens einen Dinkelkaffee,
dazu noch Ginseng pur- die Kraft der Natur,
bei Nervenkrankheit, zur Schlafregulation, Blähungen und Depression.
Und eine gute Medizin, für das Gehirn ist Lezithin.
Mit Kräutertee das Blut noch reinigen
und man wird dir eine gute Gesundheit bescheinigen.

Doch in aller Munde ist auch die Naturheilkunde.
Reflexszonenmassage und Akkupunktur- Homöopathie und Biochemie
Sauerstoff- und Schlaftherapie- Bioresonanz und Ozontherapie.
Auch die Wasserkur von Pfarrer Kneipp könnte heilen deinen Leib.
Und hast du`s mal im Halse- helfen vielleicht Schüßler Salze.
Noch Vitamin und Mineral- für die Nerven Baldrian.
Für die Knochen Kalzium oder eine Wanderung.
Und ist dein Rücken sehr verspannt, wird Chiropraktik angewandt.
Auch eine Ernährungsumstellung und Zahnsanierung,
könntest du noch ausprobieren.
Ayurveda "Die Wissenschaft vom Leben" könnte dir wieder Lebenslust geben.
Auch mit Farblicht und Edelsteinen läßt sich vieles bereinigen.
Und auch bei geistiger Heilung fühlst du eine Befreiung.
Auch Wellness ist schon sehr bekannt- und mit Gesundheit sehr verwandt.

Mit Neuraltherapie noch die Störfelder entfernen,
dann noch schnell die Chakras reinigen-
Nordic Walking, Feldenkrais- für eine bessere Beweglichkeit.
Laufen, Radfahrn, Treppen steigen und beim Sport nicht übertreiben.
Gymnastik noch für Bauch und Po- Yoga tut es ebenso.
Bist du dann etwas abgeschlafft, steigert Jogging deine Leistungskraft.
Mit Bachblüten und ätherischen Ölen,
kannst du noch deine Seele verwöhnen.
Und ein Ausklang für den Tag, ist ein Melisse- Beruhigungsbad.
Auch Gebete und Affirmationen könnten sich sehr lohnen.
Und für harmonische Gedanken wird sich dein Körper sehr bedanken.
Noch etwas Thai Chie- für die innere Harmonie
Für dein Prana dann Chi Gong- Zum Meditieren Falun Gong.

Dann noch ein, zwei Fastentage, und schon ist vorbei die Plage.
Du hast nun alles gut verdaut und den Körper aufgebaut.
Und gehst du abends mit den Hühnern schlafen
kannst du sicher nicht mehr klagen.

Nun hast du wieder neuen Schwung und innerlich bleibst du immer jung.
Du hast wieder Energie- vom Kopf bis zu dem Knie.
Drum sei immer unverdrossen und für Neues aufgeschlossen,
denn dies alles dient doch nur- der Gesundheit pur.

Doch niemals in Zorn geraten und niemand verfluchen
Viel Ruhe und Bewegung suchen.
Keinen Menschen hassen- einfach leben
und leben lassen.

Ich kann aber für nichts garantieren
Du mußt es einfach probieren.

Renate Schneider 06
Gelesen: 221.517nach oben
Der Alltagsstress


Der Alltagsstress in der Fernsehwelt
wird in den Serien nachgestellt
Erholung ist beim Fernsehen doch angesagt
und nicht auch noch vom Alltagsstress geplagt

Von dem hast du doch schon genug
warum man dich damit noch plagen muss
Es ist nicht immer heile Welt
Nachrichten sagen genug davon aus aller Welt

Darum lasst doch den Stress aus der Fernsehwelt
die in den Serien nachgestellt
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 193.859nach oben
Viel zu kurz


Viel zu kurz ist diese Zeit
die für dich auf der Welt bereit
Vieles bekommst du in diesen Jahren
von der weiten Welt zu erfahren

Noch mehr bekommst du, nie zu sehen
An all die Orte kannst du nie gehen
Vieles hast du aber schon mehr erfahren
als dein Vorfahren und Ahnen

Ob du aber viel glücklicher bist
weil dein Wissen viel größer ist
In all den Jahren, auf dieser Welt
die, die Zeit für dich bereit hält
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 183.242nach oben
Der Supermarkt


Du gehst gezielt mit dem Einkaufswagen
in den Supermarkt um einzukaufen
Was ist denn nun schon wieder los
wo ist die Ware, wo ist sie bloß

Jetzt wurde sie wieder weg geschoben
und du als Kunde, darfst sie nun suchen
Da darfst dich gar nicht dran gewöhnen
wo deine Artikel immer stehen
Das suchen jetzt zur Mehrzeit zwingt
und du als Kunde noch mehr Ware mitnimmst

Darum darf die Ware nie lang stehen
für dich als Kunde wäre es doch zu schön
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 152.720nach oben
Heimat ist

Heimat ist bei Dir im Herzen
Heimat ist bei Dir vor Ort
Musst schon mancher Heimat verschmerzen
weil er aus der Heimat fort

Heimat ist bei Dir im Herzen
Heimat ist bei Dir vor Ort
Denke auch an die mit deinem Herzen
die mussten aus der Heimat fort
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 152.219nach oben
Wo ist des Menschen


Wo ist des Menschen Heimatort
wenn sie in der Fremde fort
Ist´ s der Fremde neue Ort?
ist er jetzt ihr Heimatort
Ist´ s der Ort, in dem sie geboren
suchen sie dort noch ihre Spuren?
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 147.428nach oben
Denken statt Sprechen


Worten sagt man nicht nach,
Man gibt ihnen nach.
So nehme kein Wort
Und es gibt dir nach,
Woran du denken magst.

Du bist frei.
Autor:  Florian Rüdiger Klein
(*1987) in Dessau
Gelesen: 152.725nach oben
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