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Gedichte » Gefühle » Nachdenkliches
112 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 101 bis 110
En goode Raad!
Harr’n wi as Kinner uns mal biet Ohren,
gev dat en groten Stried,
dann harr uns Vader en goode Raad
un de weer immer gliek.

Van dit en bietje minner,
van dat en bietje mehr,
so´n bietje utgewoogen,
ov dat neet beter weer?

Van de Free ein bietje mehr
un dar för minner Stried,
mit mehr tosamenhollen,
kummt man maal so wied.

De anner war mehr günnen
un dar för minner Neid,
ik gloov, dann hest ok du,
an anner Glück din Freit.

In de Welt mehr Leevde
un wat minner Haat,
da för völ mehr Wahrheid
ik meen dat weer all wat.

En bietje minner Unrüst
un da för war mehr Ruh,
neet blot immer ik
Ok en bietje du.

Wes neet immer gliek so bang,
hepp doch en bietje Mood,
gah de immer driest d´r up an,
dann word besimmt ok good.

So lang as geiht schenk Blömen,
dat is en goode Raad,
bleihen de eerst up´t Karkhoff,
dann bleihen´s bestimmt to laat .
Autor:  Rolf Grebener
Gelesen: 39.909nach oben
Gott??

Nicht das ich jemals an ihn geglaubt habe,
aber es gibt doch Sachen,
die mich beschäftigen.

Wir kommen auf diese verkommene Welt,
mit nur einem Ziel: sterben.
Wie wir die Zeit verbringen,
liegt an jedem selber.
Ist das ein makaberes Spielchen,
was er da treibt?
Sitzt er da und schaut hinunter,
wie die Menschen sich gegenseitig quälen und abschlachten?
Warum lässt er es zu,
dass sich Menschen selber zerstören?


Er holt sich die Liebsten als Erstes.
Warum lässt er den menschlichen Abschaum
das letzte Bisschen der guten Welt verpesten?
Wieso haben die perversen, gewalttätigen und irregeleiteten Kreaturen
die Chance auf ein langes Leben,
obwohl sie es nicht verdienen?

Warum sieht er zu,
wie die Menschen die Welt zerstören,
in der sie leben?
Weshalb sieht er zu,
wie Tiere sinnlos ausgerottet werden?
Wieso schaut er zu,
wie Menschen verhungern?
Warum lässt er Menschen an unheilbaren Krankheiten
leiden und langsam zerfallen?

Wie kann er so selbstherrlich zusehen,
wie seine so genannte „Schöpfung“ den Bach runter geht?
Wenn es das Einzige ist, was er hat,
wieso tut er nicht mal an der richtigen Stelle etwas Gutes?

Was treibt er für ein morbides Spiel mit uns?
Und da gibt es tatsächlich noch Menschen,
die ihm jeden Tag dafür danken und ihn verehren…
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 46.221nach oben
Die Großmutter einst und jetzt


Die Großmutter einst:

Wisst ihr noch wie es damals war,
die Großmutter mit gescheiteltem Haar.
Im Lehnstuhl am Fenster, das Strickzeug zur Hand,
Perlon hat man damals noch nicht gekannt.
Im bauschigen Rock, aus wollenem Tuch,
vor ihr lag das Bibelbuch.
Und kamen die Enkel dann müde von der Straß'
und baten: "Ach Großmutter erzähl uns doch was!"
Da lachte sie mit zahnlosem Mund,
und tat ihnen die schönsten Märchen kund.
Sie war immer da, war voll warmer Liebe,
man konnte nur wünschen, dass es immer so bliebe.
Ja Großmutter mit dem Häubchen im Haar,
betreute die Kleinen so viele Jahr.
Sie ging niemals aus, an sich dachte sie nicht.
Sie kannte nur eins und das war ihr Pflicht.
Wer solch ein Großmutter besessen
ich denke, der wird sie niemals vergessen.
Ich hatte so eine, o welches Glück
Denke noch oft voll Sehnsucht an sie zurück.
Ja damals, da war noch die gute alte Zeit!
Wie liegt sie so fern, wie liegt sie so weit!

Die Omi heute:

Und wie ist die Großmutter der heutigen Zeit?
Sie ist eine OMI geworden heut.
Das Haar trägt sie nur dauergewellt,
ist des öfteren zum Frisör bestellt.
Ein keckes Hütchen trägt sie heute auf dem Haupt,
ja wer hätte das geglaubt.
Den Rock, je nach Mode kurz oder lang,
wovor wäre unserem Omchen bang?
Sie sitzt nicht im Lehnstuhl oder ruht sich da aus,
O nein, unsre Omi ist selten zu Haus.
Sie hat einen Kaffeekranz, manchmal auch zwei
der ginge ja ohne sie gar nicht vorbei.
Sie reist nicht nur in der Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
Sie macht ihre Reisen per Bus oder Bahn
und zwar keine kurzen - nein, soweit sie nur kann.
Der Schwarzwald hat heute nicht mehr viel Reiz,
heut fährt sie nach Spanien oder in die Schweiz
Nach Mallorca oder die Kanaren ans Meer,
ohne Flugzeug geht da gar nichts mehr.
In Omas Mund fehlt kein einziger Zahn,
weil heute der Zahnarzt alles machen kann.
Sie fährt mit dem Auto, o welche Wonne
mit der ganzen Familie, bei Regen und Sonn
Den Führerschein machen war ein Kinderspiel
ja unserer Oma ist nichts zuviel.
Sie geht zum Schwimmen, zum Skilauf, zum Kegeln,
jeden Sommer an die Nordsee 2 Wochen Segeln.
Doch sind die Omis heute auch ziemlich modern
so werden wir uns doch nicht beschwer'n.
Sie sorgen auch heute ganz toll für die Lieben
denn ihr gutes Herz ist das Gleiche geblieben.
Gott mag sie uns erhalten, noch lange Zeit,
die Omi, die Liebe und ihre Jugendlichkeit!
Gelesen: 56.320nach oben
Wer nur das Edle, Schöne liebt
und sich stets fair im Leben gibt,
wer Böses hasst, ihm nicht nachrennt,
wer Würde zeigt, in Freud und Leid-
der findet auch Zufriedenheit.
Gelesen: 52.751nach oben
Meine Gedanken

Gedanken fliegen durch den Raum, kreuz und quer!
Viele Wunden..tiefe Risse, hast du mir zugefügt.
Kann nicht lieben..kann nicht hassen.
Weiß nicht, wie du denkst...was du denkst!
Wie du fühlst...was du fühlst!
Warum machst du´s mir denn nur so schwer?!
Hab dich so furchtbar gern, dass du nicht aus meinen Gedanken und vor all dingen nicht aus meinem Herzen verschwinden möchtest!
Warst mir so nah...und doch so fern.
Ignoriere mich, auch wenn es tut mir weh.
Doch besser als mich zu beachten und es nicht ernst zu meinen..denn das tut sehr weh!!!

Für dich, Arthur
Autor:  Manuela Groth
Gelesen: 45.169nach oben
Sinn des Lebens

Was ist der Sinn des Lebens?
muss man immer nur durch die Zeit rumschweben?
Sind Streitereien es wirklich wert?
An allen Ecken wird beschwert.

Warum können wir das Leben nicht genießen?
Warum müssen wir andere innerlich verschießen?
Andere haben Angst und werden bleich,
Warum sind wir denn nicht alle gleich?

Viele werden fertig gemacht,
anstatt zu Helfen wird nur drüber gelacht.
Ich wünsche mir Gerechtigkeit,
Ich möchte es nicht mehr sehn das Leid.

Warum können wir nicht zusammenhalten?
sondern nur andere verspalten.
Ihr fühlt euch groß aber seid nur ganz klein,
eigentlich ist doch jeder das Schwein.

Lasst uns einfach alle Leben,
und uns gegenseitig vergeben.

Euer Matthias
Autor:  Matthias H.
Gelesen: 44.189nach oben
Die Qualen des Lebens

Eines Tages als die Sonne Aufging erblickte ich am Horizont ein schönes Gesicht. Es war voller Schönheit mit dumpfen blicken gemischt . In den Augen dieser Welt ,vom Reichtum bedeckt als ein Vogel im Sonnenlicht erlischt .Mit den schönsten Farben dieser Art im lichten Winde er schwebt . Er flog durch die Luft mit gespreizten Flügeln , eine Ansicht von Freiheit und Sehnsucht dennoch ging dieser Alltag vorbei auf den Wegen wo wir alle gehen machen wir ein Biegung nach rechts oder links . Es bleibt nur die Frage ein Traum oder nicht . In dumpfen Gefühlen in dessen Gericht finden wie die Freiheit ergebend doch nicht .Und wer sich von erfurch sich verlangen verspricht ist kein Mensch mit wertvollen Gefühlen bis sich ihm einst genähert und er erblickt das große Glück , die Liebe . Er versucht gelassen doch das Glück ging vorbei , die Sonne ging unter . Doch eins weis er genau nächsten Morgen ist der Himmel wieder grau . er weis genau die Einsamkeit wird ihn holen und er hat nichts mehr zu sagen , er fühlt sich wie ein Fisch im Wasser . dann denkt er nur warum er lebe , wofür , für wem , dann kann er doch gehen , aber wohin , wohin , er drängt ganz Intensiv auf das Morgenrot wo der TOT ihn bedroht .
Autor:  Martin Dammann
Gelesen: 42.383nach oben
Der Wanderer

Ein Schrei hallt durch die stille Nacht
doch niemand hört ihm zu.
Es hat auch keiner nachgedacht.
Er findet keine Ruh`.

Ein Einsamer - ein Wanderer
ist noch auf seinem Weg.
Er allein - kein anderer
ahnt, wohin es geht.

Er kennt nicht Weg, noch Zeit, noch Ziel,
jedoch ist er bereit zu suchen.
Ohne Hoffnung -er besitzt nicht viel-
hält er Ausschau nach den Spuren.
Die Spuren der vergang`nen Zeit
sind längst vom Wind verweht.
Und wann immer er verweilt
in seinem Blick Verzweiflung steht.

Er rafft sich auf, es fällt ihm schwer,
sein Mut hat ihn verlassen.
Wie einfach doch sein Leben wär,
würd er sich nicht so hassen.
Er kämpft so sehr dagegen an
-ein andrer könnt es nie verstehen-,
bis er´s dann schließlich nicht mehr kann,
doch niemand will es sehen.

Die Suche hat er nie beendet.
Sein Ziel, das hat er nie erreicht.
Doch als sein Weg dann letztlich endet
ist seine Seele endlich frei.

Ein Schrei hallt durch die stille Nacht,
doch niemand hört ihm zu.
Es hat auch keiner nachgedacht.
Doch findet er nun Ruh´.
Autor:  S. Mandara
(*1975)
Gelesen: 42.016nach oben
Sind so kleine Hände

Sind so kleine Hände winzige Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen die zerbrechen dann.
Sind so kleine Füße mit so kleinen Zehn.
Darf man nie drauf treten könn sie sonst nicht gehn.

Sind so kleine Ohren scharf und ihr erlaubt
Darf man nie zerbrüllen werden davon taub

Sind so schöne Münder sprechen alles aus
Darf man nie verbieten kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so klare Augen die noch alles sehen.
Darf man nie verbinden könn sie nicht verstehen.

Sind so kleine Seelen offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen gehn kaputt dabei.

Ist so'n kleines Rückrat sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen weil es sonst zerbricht.

Gerade klare Menschen wär'n ein schönes Ziel
Leute ohne Rückrat haben wir schon zuviel
Autor:  Bettina Wegener
Gelesen: 42.279nach oben
*Menschfreund*
Laßt uns hinschauen und nicht wegsehen,
zusammenstehen, dort und jetzt,
gemeinsam, unser Erdenball krankt,
für die, die keine Lobby haben,
Schranken durchbrechen,
Akzente setzen,
Menschen warten auf Dich,
ich bin auf dem Weg ...
Autor:  Sabine Fenner
(*1952)
Gelesen: 44.373nach oben
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