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Gedichte » Gefühle » Das Leben
148 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 91 bis 100
Wenn es doch Götter gäbe,
Ich sage es offen und erlig,
Manch einer nach Arbeit strebe,
Auf dass er diesen Tag erlebe,
An dem jeder gleich,
Doch auch keiner gleich,
Sein Alles gäbe.
Autor:  Florian Rüdiger Klein
(*1987) in Dessau
Gelesen: 52.251nach oben
Umfeld

Wenn der Raum sich krümmt,
läuft etwas schief
schief läuft etwas
Wenn der Raum es krümmt.
Autor:  Florian Rüdiger Klein
(*1987) in Dessau
Gelesen: 50.979nach oben
SPAß MACHT
WAS
SPAß MACHT

SPAß MACHT
WAS
MACHT SPAß

MACHT SPAß
WAS
SPAß MACHT
Autor:  Florian Rüdiger Klein
(*1987) in Dessau
Gelesen: 50.524nach oben
Was denkst du?

Denkst du, der Wind weht,
weil du sagst, Wind weh?
Denkst du, der Tag wird gut,
weil du sagst, Tag werd gut?
Denkst du, die Menschen leben,
weil du sagst, Mensch leb?
Denkst du, das Dinge passieren,
weil du sagst, Ding passier?
Denkst du, das Gefühle entstehen,
weil du sagst, fühl so?
Denkst du, die Welt hört auf sich zu drehen,
wenn du nichts mehr sagen kannst?
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 53.549nach oben
Sehen

Farben strahlend schimmern
gleiß im Sternenglimmern.

Der Pracht der Töne lauschen,
die im Regenbogen rauschen.

Sonn und Schatten birgt
ein Bild, das endlich wirkt.

Kein Wort erfasst die Macht,
die das Auge einem bracht.

Doch wahrer Glanz verhüllt,
man nur im Herzen fühlt.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 53.092nach oben
Die Sterne

Wenn ich in den Himmel schaue,
dann sehe ich nicht nur einfache Sterne.
Diese kleinen abermillionen von Lichtern
erinnern mich an Zeiten, die längst vergangen sind.

Blicke ich ganz hoch zu ihnen hinauf,
dann fällt es mir leichter zuzuhören.
Sie erzählen Geschichten, die einzigartig sind
und zeigen die Richtung aus der ich kam und ging.

Fallen meine Augen unter ihnen zu,
dann geben sie mir die Wärme zum Schlaf.
Die Sterne lassen mich das Schlechte vergessen,
das sich in kalten Nächten in ihnen barg.

Funkeln sie mir ins Gesicht,
dann ist es, als ob sie mit mir weinen.
Nur sie allein sind ewig für mich da,
ganz gleich, was gestern oder heute war.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 49.715nach oben
Schatten des Lebens

Schatten des Lebens
lasten auf uns
je älter wir werden
umso dunkler ihr Kleid

In allen Farben
begegnen sie uns
umspielen die Füße
verdecken das Haupt

Verschiedene Schalen
um uns herum
liegen übereinander
in tiefem Schwarz

Erst strahlende Sonne
im rechten Winkel
vertreibt alle Schatten
im glänzenden Licht
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 49.217nach oben
Einsam und nicht allein

Einsam und nicht allein
Arm und reich zugleich
Versagen und doch gewinnen
Kriege, die Frieden bringen

Hassen, wie man liebt
Feigheit, die Mut ergibt
Lachen, um nicht zu weinen
Die Nacht- ein grelles Scheinen

Fliegen, ohne je zu fallen
Flüstern läßt die Stimme hallen
Herzen schlagen in der Kälte
Überirdisch uns´re Welten

Loslassen, um zu halten
Leidend wird man Glück erhalten
Gefunden im Verlorenwerden
Macht, ohne zu gefährden

Grenzen setzen, wo sie brechen
Verdursten in den klaren Bächen
Chaos, um der Ordnung Willen
Irren birgt den wahren Weg
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 49.002nach oben
Der Stillstand

Sind dem Stillstand wir ergeben,
bringt der Atem uns kein Leben.
Von überall dringt Einsamkeit
in unser Herz zu jener Zeit.

Ewig währen nun die Stunden,
sinnlos rinnen die Sekunden.
Warten auf den einen Tag,
der Wandel uns verheißen mag.

Nichts kann unser Fühlen regen,
nur der Leib sich fortbewegen.
Die Zeichen fehlen momentan,
die Dumpfheit lindert unsern Wahn.

Aussichtslos erscheint die Lage,
wer gibt Antwort auf die Frage:
wieso hat Stillstand uns gewählt?
wie lange wird man noch gequält?

Ratlos schweben wir alleine
unbewußt an seiner Leine.
Es gibt für uns nichts zu verstehn,
so wie er kam, so wird er gehn.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 48.326nach oben
Der Fluß der Zukunft

Die Zukunft fließt wie ein Fluß dahin,
Wünsche und Ängste schwimmen darin.

Gedanken können ihm nicht entfliehn,
geben der Strömung Kraft zu ziehn.

Bilder vor Augen formen den Lauf,
führen den Fluß bergab oder -auf.

Sprudelnde Liebe, schäumende Wut,
Gefühle schaffen Ebbe und Flut.

Ein Teil des Bettes wird verfehlt,
die Mündung erst noch ausgewählt.

Zwar kennt der Fluß all seine Quellen,
doch nie das Ende aller Wellen.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 49.790nach oben
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