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Gedichte » Gefühle » Das Leben
146 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 51 bis 60
Stimmung

Wie auch Stunden, wechseln Tage,
Zweifel, Antwort, manche Frage,
Mondesphasen und auch Schatten;
Stimmung, die wir einmal hatten.
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 93.513nach oben
LEBENSlauf

Es werden Träume immerzu
den LEBENSlauf begleiten,
die Stunden voller FREUD und LEID
von Neuem aufbereiten,
den SINN dazu und das Motiv
im Innern tief ergründen,
um in der SPUR, die sich verlief,
die QuintESSENZ zu finden
Autor:  Ingrid Riedl
(*1945, †2014) österr. Dichterin
Gelesen: 89.430nach oben
Not

Leben, was tu' ich Dir?
Warum kommst Du nicht aus mir mir?
Lässt mich Tag um Tag weinen,
mir so selten die Sonne scheinen.

Du lässt es zu, dass ich mich quäle,
mir immer wunder wird die Seele.
Ich aber hab' nur Dich!
Kümmer Dich doch mal um mich?

Tag um Tag tu' ich mich grämen,
muss mich eigentlich dafür sehr schämen?
Hörst Du denn nicht meinen Schrei?
Mach' doch meine Seele frei!

Warum bloß die Qual in mir?
Diese Frage stell' ich Dir.
Gib mir doch mal Antwort darauf.
Dann könnt' ich endlich atmen auf.

Nimm auch mich mal mit ans Licht.
Wäre dies nicht Deine Pflicht?
Lass' mich doch nicht so allein.
Gib' ein wenig Sonnenschein.
Gelesen: 86.424nach oben
An meine Tochter Iris

Geb Deinem Leben etwas mehr halt.
Hast Du denn keinen Stolz?
Hab' Dich besser in der Gewalt,
Du bist doch nicht aus Holz!

Hast Du denn keinen Ehrgeiz,
in bess'rer Gesellschaft Dich zu bewegen?
Hast so ein Leben für Dich keinen Reiz?
Du weißt doch, es gibt nicht nur Regen!

Warum lässt Du Dich wieder und wieder herunterzieh'n?
Das bringt Dir keinen Ruhm.
Warum immer ins alte Leben flieh'n,
was treibt Dich zu Deinem Tun?

Was tust Du damit Deinem Kinde an,
hast Du denn kein Herz?
Was glaubst Du, wenn es sich erst wehren kann,
fügt es vielleicht Dir zu manchen Schmerz.

Ich wünsche Dir ein Leben in Liebe,
einen Weg in Ruhm und Ehren.
Du weißt, wer schwach ist, bekommt nur Hiebe,
wie wär's einmal mit Stärke und bewahren?

Dann lebst auch Du ein Leben in Wonne
mit dem Kind an Deiner Hand.
Dann scheint für Euch bestimmt die Sonne,
auch mal mit einem Prinzen, der Euch zugetan.
Gelesen: 81.777nach oben
An mein jugendliches Kind Anka

Geliebtes Kind,
jetzt lebst Du schon seit sechzehn Jahren
die uns liefen schnell wie der Wind.
Wo sind sie geblieben, Deine Kindertage!

Du siehst nun wie die Zeit verrinnt.
Ab heute musst Du Verantwortung tragen,
Dein Erwachsensein beginnt.
Wirst Du Dich um jedes "Tun" erst mal fragen.

Bleib Deinem Charakter treu,
dann wirst Du Deinen Weg schon geh'n.
Richte Dir ein Leben ein in Freud',
geh' immer vorwärts, bleib nie steh'n.

Wir werden Dich immer begleiten,
in guten, auch in schlechten Tagen.
Doch sind wir sicher, Du wirst einen guten Weg beschreiten,
wirst Dein Leben mit Würde tragen.
Gelesen: 80.571nach oben
Wenn Dir etwas wertvoll ist.....
...wirst du es suchen, wenn du vergessen hast, wo es ist?

...wirst du es vermissen, wenn du es nicht siehst?

...wirst du es nähren, dass es nicht verdorrt?

...wirst du es reparieren, wenn es beschädigt ist?

...wirst du zart und vorsichtig sein, wenn es empfindlich ist?

...wirst du dich freuen, wenn es stark wird und wächst?

...wirst du es mit Aufmerksamkeit bedenken, damit es nicht matt und staubig wird?

...wirst du vertrauen, dass es deins bleiben will, wenn du es sorgsam wert achtest?

...wirst du die Gewohnheit lieben, die es dir vertraut machte?

Und wirst du wissen, dass du mit Hingabe selber den Wert bestimmst, den es für dich hat?
Autor:  A. Theodor Turan
(*1965)
Gelesen: 77.117nach oben
Das Leben ist nicht immer leicht, man ist nur dann ein richtiger Mensch, wenn man etwas erreicht.
Viele Träume werden von Mitmenschen zerstört.
Wenn man Fehler macht, sind viele empört.
So viele Tränen sind schon geflossen.
Wegen nichts werden Menschen erschossen.
Und das soll nun das Leben sein?
Jeder kann etwas ändern, ob groß oder klein.
Doch wenn jeder nur zusieht, wie die Welt zugrunde geht, wenn jeder nur sich selbst versteht, dann ist es bald zu spät.
Gelesen: 77.649nach oben
Die Kate steht im Sonnenlicht


Die Kate steht im Sonnenlicht
das Reetdach sich im Lichte bricht
Das Mauerwerk im Schatten steht
Das Windrad sich im Winde dreht

Die Kate glänzt in ihrer Pracht
das Alter hat sie schön gemacht
Die Handwerkskunst aus früher Zeit
im Schönen Patina, der langen Zeit

Wird dieses Mauerwerk gepflegt
die Kate noch eine Weile steht
und jeder der vorübergeht
sich freut, dass diese Kate steht
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 73.805nach oben
Raben – Leben

Ein Rabe saß in einem Baum
und wartete auf seinen Traum.

Erst kam der Donner, dann der Blitz,
des Raben Traum, er wurde nix.

Wär’ er von Baum zu Baum geflogen
und auch noch übers Land gezogen,

hätt’ er, vielleicht so ungebunden
seinen Traum, eventuell, gefunden.

Die Moral von dem Gedicht,
im Baume sitzend bleibe nicht.

Flieg ruhig mal von Ast zu Ast,
damit du was vom Leben hast.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 73.921nach oben
Arbeitslosen-Impressionen

Will ich reden, fehlen mir die rechten Worte.
Will ich singen, fehlt mir der rechte Ton.
Will ich naschen, fehlt mir die Sahnetorte.
Will ich bezahlen, fehlt mir der Arbeitslohn.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 72.515nach oben
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