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Gedichte » Gefühle » Das Leben
148 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 31 bis 40
Der Magen knurrt

Der Magen knurrt
die Füß´ sind schwer
Der Tag war lang
jetzt geht nichts mehr

Du gehst was essen
legst dich nieder
Die Nacht vorbei
jetzt geht es wieder

©Gerhard Ledwina(*1949)
(131)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 165.422nach oben
Die Brücke

Der Bogen spannt die Brücke weit
Im Wasser funkeln Sterne
Am anderen Ufer steht ein Mensch
und winkt dir aus der Ferne
Du winkst dann freundlich ihm zurück
und gehst zur Brücke noch ein Stück

Die Brücke zieht dich magisch an
was ist denn an der Brücke dran
Die Brücke zeigt den neuen Weg
denn der ist anders als ein Steg
Die Brücke, die den Weg verbindet
damit man zueinander findet

©Gerhard Ledwina(*1949)
(137)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 135.147nach oben
Lass mich los



Lass mich los, es ist die Zeit,
du bist jetzt groß, drum sei bereit.

Lass mich los, musst selbst nun leben,
den Sinn des Lebens selbst dir geben.

Lass mich los, entscheid allein,
denn du bist jetzt nicht mehr klein.

Lass mich los, kannst alles gut,
dazu gehört nur etwas Mut.

Lass mich los, bist nicht allein,
viele werden bei dir sein.

Lass mich los, tu´s, es geht,
tu es jetzt, sonst ist´s zu spät.

Lass mich los bevor ich geh,
denn sonst tut es noch mehr weh.

Lass mich los, vertraue mir,
glaub mir, ich vertraue dir.

Lass mich los, es ist kein Schmerz,
denn ich wärme dir dein Herz.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 171.299nach oben
Zeit


Momente kommen und vergehen,
die Zeit ist da, man kann´s nicht sehen.
Die Erde dreht sich und sie zeigt,
die Nacht beginnt, der Tag sich neigt.

Das ist die Zeit, sagt man, und meint,
dass sie uns nur als Nichts erscheint.
Doch überall, an jedem Ort
läuft die Zeit uns einfach fort.

Denn Zeit ist alles, ja, Zeit ist Leben,
die Zeit kann Mut und Kraft uns geben.
Man sollte ihr Beachtung schenken
und bewusst mal an sie denken.

Minuten, Stunden, Wochen, Jahre,
Zeit ist Geld, doch keine Ware.
Man kann sie messen, doch nicht kaufen,
und ganz schnell ist sie abgelaufen.

Sie ist kostbar und viel wert,
das hat sie uns selbst gelehrt.
Nutzen soll man sie und ehren,
denn sie kann sich nicht vermehren.

Jeder Mensch hat seine Zeit,
doch das heißt nicht Unendlichkeit.
Für manche ist das Geld nur wichtig,
für andere der Reichtum nichtig.

Ob Macht, ob Liebe, Freundschaft, Geld,
man ist nur einmal auf der Welt.
Die Zeit ist edel, lebe sie,
denn wann sie endet, weiß man nie.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 158.462nach oben
Der Weg


Das Leben ist ein langer Weg, den ein jeder Mensch begeht.
Jeder tut´s auf seine Weise auf der langen Lebensreise.

Steinig ist er oft und schwer, und es scheint, es geht nichts mehr.
Doch dann ist ein Ausweg da, und das Gute liegt so nah.

Gute Wege oder schlechte, wichtig ist, es ist der rechte.
Ob´s der rechte ist, vielleicht, gut, wenn man sein Ziel erreicht.

Nicht der Schnellste ist am besten, doch man kann´s nicht vorher testen.
Nicht immer wird er gerade sein, und finden muss man ihn allein.

Kurven, Berge, Tiefen, Höhen, jeder muss den eigenen gehen.
Für sich entscheiden: Was ist wichtig? Ist vielleicht ein Umweg richtig?

Oder mal nen Schritt zurück den Weg sich suchen Stück für Stück.
Man muss ihn gehen, egal wie weit, ob er gut war, zeigt die Zeit.

Und am Ende gibt´s ein Ziel –
doch man wollte noch so viel!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 136.169nach oben
Pechstein?

Es beliebte einem Mädchen aus Böhmen
gar garstig laut zu stöhnen:
Zu ihrem großen Pech
verletzte ein Stein sie im Lech.

Eine Hirte mit vielen Schafen
konnte deswegen nicht mehr schlafen.
Flugs sprang er in den Fluß hinein
und beendigte ihre schreckliche Pein.

Er zog sie ans Ufer ins grüne Gras,
sie war ganz bleich und auch ganz nass.
Er begann sie mit Küssen zu verwöhnen
da begann sie wieder ganz laut zu stöhnen...
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 178.538nach oben
Gefühlte Fragen oder fragliche Gefühle

Was fühlen Blätter, wenn sie fallen,
was fühlen Korken, wenn sie knallen,
was fühlen Schmerzen, wenn sie schmerzen,
was fühlen einsam liebend Herzen?

Fühlt ein Marker, wenn er markiert?
Fühlt die Ruhe, wenn sie pausiert?
Fühlt die Lampe, wenn sie brennt?
Fühlt die Träne, wenn sie tränt?

Kann eine Taste Druck verspüren,
kann ein Baum philosophieren,
können Füller ihre Tinte sehen,
kann ein Eck ums andere spähen?

Spürt der Strom sich in der Leitung?
Wie ist’s mit Wörtern in der Zeitung?
Spür’n sie ihren Informationsgehalt,
spür’n sie die Freude oder Gewalt?

Was fühlt das Preisschild auf dem Scanner?
Was fühlen schwarze Butzemänner?
Was fühlt ein Geldschein in der Kasse?
Was fühlt die Schiene auf der Trasse?

Bei diesem vielen Fühl-Gewühl
kommt unweigerlich das Mitgefühl...
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 168.705nach oben
Du weißt
Du weiß nicht
Du weißt nicht, was du willst
Drehst Dich im Kreis
Du schreist
Du schreist

Du flehst durch mich hindurch

Ich heiße
Du weißt es
Du weißt, was ich hasse
Drehst dich im Kreis
Ich schreie
Ich hasse

Du flehst durch mich hindurch

Beiseite
Beieinander
Zusammen sein können
Zusammen werden wir
Drehen den Kreis
Und lachen werden wir
Ich weiß
Autor:  Florian Rüdiger Klein
(*1987) in Dessau
Gelesen: 169.793nach oben
Überflieger

Zum Haustier mutiert sich eine Fliege,
will zärtlich mit mir sein.
Verwechselt Nase mit der Liege,
ich ruf: „Na wart’, wenn ich dich kriege,
dann schlag ich einfach auf dich ein!“
„Das,“ denkt diese Mutation,
„hatten wir doch schon.

Doch treffen musst du, rat ich dir!“
summt sie vorbei an meinem Ohr,
dies unverschämte Fliegentier.
Ich hol die Klatsche nun hervor,
warte, ohne große Hast
und hab sie jedes Mal verpasst.

So bau ich eine Fliegenfalle
aus süßem Sirupsaft
und mit dem Glas fang ich die dralle
mutierte Fliegenlast.
Bring sie hinaus in die Natur,
ein Vöglein frisst sie, pur.

Was immer ich auch tue:
Jetzt hab’ ich meine Ruhe...
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 187.884nach oben
Optmist und Pessimist


Ein Opti- und ein Pessimist, die streiten um die Wette,
wer denn wohl von unserer Welt die rechte Meinung hätte!

Der Optimist sagt: "Sonnenklar - bunt ist unser Leben!
Zum Zittern gibt keinen Grund; belohnt wird alles Streben.
Mit Mut und einem Quentchen Glück bezwingt man jede Hürde.
Ich glaube nicht, dass ich jemals das Handtuch werfen würde!"

Der Pessimist fällt ihm in's Wort: "Eins hast Du unterschlagen:
Nämlich etwas über schlimme Dinge hier zu sagen!
Sonnenbrand und Diarrhoe, Plattfüß, Fieber, Mücken...
all das droht uns an jedem Tag und sollte uns beglücken?!

Gelingt's uns, einem Wunder gleich, all jenen Streß zu meiden
müssen wir am Ende dennoch aus dem Leben scheiden!
Wozu dann all die liebe Müh' viel Wissen zu erwerben...
behalten können wir es nicht, wenn wir erst einmal sterben!"

Der Optimist erwidert schnell: "Das gilt's erst zu beweisen!
Ich werde nämlich noch recht lang den Erdenball bereisen!
Wenn dann mein letztes Stündlein schlägt, spielt es keine Geige,
denn auch die beste Batterie geht irgendwann zur Neige...

Doch ganz bestimmt ist dann nicht Schluß mit dem lust'gen Leben!
Sicherlich wird's irgendwo was Neues für mich geben...
Drum habe ich schon voller List mein Testament gemacht
und alles an mich selbst vererbt!" spricht er keck und lacht.

Ein Opti- und ein Pessimist, die streiten um die Wette.
Ich denke, dass die Wahrheit wohl von Beiden etwas hätte...


Ralf Korrek, 31.05.2008
Autor:  Ralf Korrek
(*1962)
Gelesen: 202.175nach oben
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