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Gedichte » Gefühle » Das Leben
146 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 21 bis 30
Leben
ein kurzer Moment
Träumen, so lang wie die das Leben selbst
Träume haben
eine Ewigkeit
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 113.702nach oben
Lebensbaum
Der Baum, er schrie:“Seht ihr es nicht
Ich stehe hier im Dunkellicht
Ich fürchte mich so ganz allein
Will niemand helfen, bei mir sein?
Und im Gebüsch, man glaubt es kaum
Erschallt der Ruf: „Sei ruhig Baum
So helf dir selbst, treib neue Triebe
Fang an und tu’s dir selbst zuliebe!“.
Der Baum, so hilflos er auch war,
strengte sich an. In einem Jahr
besiegte wütend er sein Leid
und trug ein neues Blätterkleid.
Und die Moral von dem Gedicht?
Sei kampfbereit, verzage nicht.
Du bist der Boss, das merke dir,
über dein Leben, jetzt und hier.
© by Erika Lond
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 143.681nach oben
Wo es keine Worte gibt, schlagen Fäuste. Aber wo es keine Antworten gibt, werden Worte zu Waffen. Wo Worte zu Waffen werden, greift man zu Waffen.
(by Friedrich W. Wemmel, 1899*)

(Where no words are found, fists will speak. But where no answers are found, words become weapons. And when words become weapons, weapons will be used.(by Friedrich W. Wemmel, 1899*))
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 152.850nach oben
Wunsch – Denken


Wünsche bleiben oft ein Traum,
und manchmal ist solch Traum nur Schaum.
Die Wünsche bleiben und man denkt,
so leicht bekommt man nichts geschenkt.
Das Leben hat der Wünsche viel,
erfüllt kommt man ganz schnell ans Ziel.
Oft wünscht man auch den anderen was,
denn Schenken macht bekanntlch Spaß.

Da wünscht man Glück, das sagt sich leicht,
der andere kämpft, dass er’s erreicht.

Gesundheit wünscht man alle Tage,
sie ist sehr wichtig, keine Frage.
Glücklich ist, wer sie stets hat,
denn davon wird man niemals satt.

Freude wünschen, das ist Brauch,
denn Spaß am Leben braucht man auch.

Ruhe und Gelassenheit
wünscht man mit Besonnenheit.

Schaffenskraft und ganz viel Mut
klingt dann auch als Wunsch sehr gut.

Gute Freunde, ganz viel Liebe,
welcher Wunsch noch offen bliebe?

Doch niemand hat sich je gefragt:
Wer soll das schaffen, was man sagt?

Da gibt es Kummer, Sünde, Leid,
des Wunschs Erfüllung ist so weit.
Nicht immer meint’s das Leben gut,
man kämpft sich durch, braucht Kraft und Mut.
Und manchmal ist’s vielleicht ganz schön,
wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehn.
Denn Wünsche kann man auch mal träumen,
und träumen heißt nicht nur versäumen.
Wichtig ist, man hat ein Ziel,
denn das Leben ist kein Spiel.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 167.957nach oben
Stufen


Eine Treppe hat Stufen¸ hinab und hinauf,
genauso nimmt jeder Weg seinen Lauf.
Auch der des Lebens ist nicht immer eben,
das wär‘ zu einfach, das kann es nicht geben.
Denn nur immer oben zu schwimmen ist schwer,
das kostet viel Kraft und schwächt uns sehr.
Jede Stufe bedeutet im Leben ein Schritt,
ob hoch oder runter, man geht einfach mit.
Aufwärts hat man immer nur Glück,
man ist gesund und schaut niemals zurück.
Freude und Reichtum bestimmen das Leben,
wie kann es etwas Besseres geben?
Doch will man das immer, ist das immer gut?
Wo bleiben Herausforderungen, Leichtsinn und Mut?
Man muss auch mal zweifeln und traurig sein,
oder weinen und wütend sein ganz allein.
Misserfolg und Krankheit, Tod,
jeder kennt Verzicht und Not.
So geht’s im Leben treppab und treppauf,
mal oben, mal unten, das hält niemand auf.
Erfahrungen prägen und geben uns Recht,
nur Glück gibt es niemals, das ist nicht echt.
Doch geht man nie runter, braucht man nie rauf,
dann hört jedes Kämpfen im Leben auch auf.
Langweilig und öd wird’s, man bleibt einfach stehen,
kann nicht genießen und vorwärts gehen.
Darum ist es nötig, die Treppen zu steigen,
sie werden helfen, die Realität zu zeigen.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 186.519nach oben
Selbstfindung


Ich steh’ auf der Kreuzung und weiß nicht wohin.
Will ich nach rechts oder links, wonach ist mir der Sinn?
Sollte ich vielleicht geradeaus weiter gehen
oder ganz einfach auf der Stelle stehen?
Am besten ist, ich geh einfach zurück,
da kenne ich alles, muss nicht kämpfen ums Glück.

Nach rechts muss man abbiegen, das ist schon schwer,
das kostet mir Mühe und Anstrengung sehr.
Sehe nicht, was hinter der Kurve liegt
und weiß nicht, ob mich meine Angst besiegt.

Linksherum geht es den Berg hinauf.
Da brauche ich Kraft, nehme ich das in Kauf?

Geradeaus muss ich den Berg runter gehen,
ich kann jetzt schon so viele Schlaglöcher sehen.

Was ist nun richtig? Wie soll ich wählen?
Kann ich auf Hilfe von außen zählen?

Was soll ich tun und wie mich entscheiden?
Mach ich es mir leicht? Soll das Schwere ich meiden?
Oder schaff ich’s und kämpfe und laufe nicht fort,
wenn ich auch nicht weiß, was erwartet mich dort?

Ich nehme es auf mich, die Neugierde siegt.
Das hinter mir kenne ich, will wissen, was vor mir liegt.
Ich muss die Chance nutzen und weiter gehen,
nach vorn blicken, ohne mich umzudrehen.
Bin gespannt auf die Zukunft und brenn innerlich,
will intensiv leben, denn es geht um mich.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 173.444nach oben
Lebensabend


Ich trete in den Raum, man beachtet mich kaum.
Es läuft leise Musik, ich kenne das Stück.
Doch ich hab das Gefühl, es hört niemand hin,
nach dieser Musik scheint hier keinem der Sinn.

Eine Frau blickt mich an, ich schaue zurück,
doch sie sieht mich nicht, ganz starr ist ihr Blick.
Sie schaut durch mich durch, ihre Augen sind leer.
Ich würd’ gern was sagen, doch sie hört mich nicht mehr.

Ein älterer Mann, er sieht noch gut aus,
sitzt in einem Rollstuhl, schaut zum Fenster heraus.

Am Ende des Tisches, ich seh’s nicht genau,
ich kann es nur hören, da weint eine Frau.

Und so stehe ich hier, vom Mitleid zerrissen,
ob diese Menschen nicht ihr Leben vermissen?
Sie leben im Gestern und haben vergessen,
was gerade geschieht oder was sie besessen.

Ich sehe einen Mann, wie er mit mir lacht.
Mir tut das so gut, was er damit macht.
Ich gehe auf ihn zu und nehm’ seinen Arm.
Ich frag, wie’s ihm geht, sein Blick ist so warm.
Seine Augen, sie strahlen, und er sagt nur: “Gut!“
Ich bin voller Ehrfurcht, er gibt mir viel Mut.

Diese Menschen hier leben in ihrer eigenen Welt,
die nicht mehr beherrscht wird von Hektik und Geld.
Vielleicht ist es schön da, ich red’ es mir ein,
denn dann geht’s mir besser, es muss so sein.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 174.235nach oben
Mein Vogel


Ich weiß noch, als ich klein noch war,
als für mich ein kleines Wunder geschah.
Dass es ein Wunder war, wusste ich nicht,
für mich war es damals im Dunkeln ein Licht.

Ich war oft sehr krank, lag fiebernd im Bett, war traurig, allein, und das war nicht nett.

Ich blickte zum Fenster und konnte es sehen,
ein kleiner Vogel blieb auf dem Fensterbrett stehen.
Er sah zu mir rein, er war mir ganz nah,
es war grade so, als sei er nur für mich da.
Er sang dann ein Lied und ich hab gelacht,
es tat mir so gut, was er mit mir macht.

Solange ich krank war, kam er jeden Tag,
ich wartete schon, wenn ich da so lag.
Und war ich gesund, hab ich ihn nie gesehen,
da konnte ich stundenlang am Fenster stehen.

Doch immer wenn ich krank dann war,
war mein lieber Vogel wieder für mich da.
Er sang mir sein Lied, ich war wie besessen.
Ich konnt’ dabei stets meine Krankheit vergessen.

Das ging so, viele Jahre lang, ich wurde erwachsen, während mein Vogel für mich sang.

Wieder mal lag ich im Bett
und schaute raus aufs Fensterbrett.
Da war mein Vögelchen schon da,
es war mir wieder einmal nah.
Doch sang es heut ein anderes Lied,
ich wusste nicht, was hier geschieht.
Es war noch schöner als bisher,
ich liebte dieses Vöglein sehr.
Es schaut mich an mit treuem Blick,
dann flog es weg, kam nie zurück.

Ich wusste dann auch, was das war, mir wurde plötzlich alles klar:

Begleitet hat er mich als Kind, weil Kinder immer hilflos sind.
Hat mir gezeigt, was Leben ist, war treu und ehrlich, ganz ohne List.
In schweren Zeiten war er für mich da, ich hatte ihn gern, er war mir so nah.

Meinen Weg konnte ich nun ohne ihn gehen, hab viel gelernt und mein Leben bestehen
Ich bin so dankbar: ich hab ein Vögelchen besessen,
ich werd es in meinem Leben niemals vergessen.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 175.586nach oben
Der Magen knurrt

Der Magen knurrt
die Füß´ sind schwer
Der Tag war lang
jetzt geht nichts mehr

Du gehst was essen
legst dich nieder
Die Nacht vorbei
jetzt geht es wieder

©Gerhard Ledwina(*1949)
(131)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 162.817nach oben
Die Brücke

Der Bogen spannt die Brücke weit
Im Wasser funkeln Sterne
Am anderen Ufer steht ein Mensch
und winkt dir aus der Ferne
Du winkst dann freundlich ihm zurück
und gehst zur Brücke noch ein Stück

Die Brücke zieht dich magisch an
was ist denn an der Brücke dran
Die Brücke zeigt den neuen Weg
denn der ist anders als ein Steg
Die Brücke, die den Weg verbindet
damit man zueinander findet

©Gerhard Ledwina(*1949)
(137)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 132.369nach oben
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