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Gedichte » Gefühle » Das Leben
146 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 11 bis 20
Rückblicke


Ein Jahr ist vergangen, es war nicht immer gut.
Es gab Höhen und Tiefen, oft verließ mich der Mut.
Ich war so verzweifelt, wusste nicht ein oder aus.
Warum gerade ich?
Wollt aus meiner Haut nur noch raus.
Konnte kaum schlafen und nicht mehr essen,
wollte am liebsten nur alles vergessen.
Aufwachen und merken: Das war nur ein Traum!
Die Realität holt mich ein, völlig gefangen im Raum.
Ich brauchte Mut und mir fehlte die Kraft.
Allein hätt´ ich das alles niemals geschafft.
Zu den liebsten Menschen war ich ungerecht und gemein.
War das wirklich ich?
Ich wollt´ nicht so sein.
Doch sie fingen mich auf und war´n für mich da.
Sie hörten mir zu, wenn kein Licht ich mehr sah.
Aber am Ende des Tunnels ist immer ein Licht,
und mein Wille zum Kämpfen verließ mich nicht.
Ich hatte euch und ich hatte ein Ziel,
wollt´ mein Leben zurück, ihr gabt mir so viel.
Ihr alle habt mir die Kraft gegeben,
ich konnte mich wieder erfreuen am Leben.
Jetzt blicke ich vorwärts und nicht mehr zurück,
leb´ mit euch mein Leben, denn ihr seid mein Glück.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 123.732nach oben
Nervenkrieg oder Wir bauen ein Haus


Überall hört man: ”Komm, bau´ dir ein Haus,
dann sieht es im Alter auch gut für dich aus!”
Und deshalb haben wir uns gedacht,
wenn die das so sagen, dann wird´s auch gemacht.
Ein schönes Stück Land haben wir ausgesucht,
viele Termine bei den Ämtern gebucht.
Von Amt zu Amt und von Bank zu Bank,
vom Notar zum Makler, man kennt sich aus, Gott sei Dank.
Der Eine will haben, was der Andere nicht hat,
die Bürokratie, sie erschlägt uns, wir haben´s bald satt.
Hier sagt man so und dort sagt man dies,
die Zeit rennt uns weg, so langsam wird´s mies.
Auf eines nur können wir uns immer verlassen,
fast täglich im Kasten die Rechnungen der Kassen.
Gebühren hier und Kosten dort.
Das Haus ist nur Traum, das Geld ist schon fort.
Die Zinsen, sie steigen, wir sind schon ganz matt,
und wieder mal fehlt einem Amt noch ein Blatt.
Der Haussegen hängt schief, die Nerven liegen blank,
das Warten und Bangen, das macht uns ganz krank.
Die Zeit des Zweifelns kommt dann auch irgendwann:
Ob man das auch alles finanzieren kann?

Drum: Jeder, der bauen will, überlegt es euch gut!
Man braucht nicht nur Geld, sondern Zeit, Nerven und vor allem viel Mut!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 117.676nach oben
Selbstfindung

Ich würd' die Welt am liebsten mal
mit deinen Augen sehn.
Ich würd' im Leben gerne mal
an deiner Stelle stehn.
Ich würd' so gerne einmal was
genauso tun wie du.
Ich würde dann so aussehn
wie du und schau mir zu.
Es wäre wie ein Spiegel,
in dem ich dich dann seh'.
Ich such' den Weg und frage,
ob ich den richtigen geh'.
Dein Glück, dein Leid, dein Leben,
ich wäre stets mit dir.
Könnt' ich dann meines schätzen
und bliebe doch bei mir?
Ich weiß es nicht, ich kann von dir
nur lernen und verstehn.
Denk' über vieles nach und werde
die eigenen Wege gehn.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 86.225nach oben
Gelassenheit

Die Menschen nehmen, wie sie sind,
die Zeit erleben wie ein Kind.
Ausgeglichen jederzeit:
Das nennt man Gelassenheit.

Positiv den Tag erleben,
ohne nur nach Macht zu streben.
Kein Drang nach Leistung, auch kein Neid:
Das nennt man Gelassenheit.

Nicht immer vor, auch mal zurück,
genießen auch das kleine Glück.
Zuversicht zu jeder Zeit:
Das nennt man Gelassenheit.

Mit sich selbst Geduld aufbringen,
erfreuen auch an kleinen Dingen.
Bescheiden- und Zufriedenheit:
Das nennt man Gelassenheit.

Die Stille hören, innehalten,
sich ohne große Kraft entfalten.
Von Hast und Zwängen ganz befreit:
Das nennt man Gelassenheit.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 91.279nach oben
Schlaf - los

Dunkelheit umgibt mich, doch ich komm nicht zur Ruh`.
Gedanken überschlagen sich, die Augen fall`n mir zu.

Der Schlaf, er will nicht kommen, die Unruhe überwiegt,
ich bin schon ganz benommen, im Kopf das Chaos siegt.

Mein Inneres will nur Ruhe, mein Körper ruft nach Schlaf.
je mehr ich daran denke, je länger lieg ich wach.

Das Karussell im Kopf, es dreht sich immer mehr,
ich denk an tausend Dinge, bin eigentlich so leer.

Ganz langsam überwiegt der Schlaf, mit Träumen im Gepäck,
muss ich dann aufstehn, fühl ich mich, als käm ich nicht vom Fleck.

Den Tag, ich geh ihn mühsam an, ich werde ihn besiegen,
Will sehn, was er mir Neues bringt, der Alltag wird mich kriegen.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 87.956nach oben
Hör zu
sagte die Mutter zum Kind.
Ich kann dir vieles lehren, doch das Leben bestimmt.
Manchmal singen die Vögel
und das Leben ist schön
aber oftmals sehen wir nicht was es uns auch Böses bringt.
Ich beschütze dich so lange es geht
doch wenn du dann groß bist
musst du allein gehn, deinen eigenen Weg
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 82.230nach oben
Ich sehe es. Siehst du es nicht?
Im Weidenstamm, dem alten,
Ein rätselhaftes Baumgesicht
mit vielen kleinen Falten.

Ein Turban umschlingt das Haupt.
Es schaut mich an und lächelt weise.
Das Grün sprießt zaghaft, noch ist es entlaubt,
es scheint, es spricht, ganz leise:

„Ich bin hier im Baum gefangen
So wie auch du in deinem Leib.
Ich spüre ein großes Verlangen,
denn einst warst du mein Weib.“

Erschrocken lief ich des Weges.
Sicher war`s nur Fantasie.
Ich hörte noch nie so was Schräges,
ein Baum kann nicht sprechen, nie!

Und sollte ich einst reinkarnieren,
will ich ein Vögelchen sein.
Ich möchte dich nicht verlieren,
bau mir ein Nest bei dir rein.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 82.674nach oben
nur ein kleines Stück Papier
mit Wolken drauf und einem kleinen Vogel
und einen Baum, siehst du hier-
Drum gehn nach draussen zur Mutter Natur
sie ist viel schöner
als jenes Blatt bemaltes Papier
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 78.135nach oben
Heutzutage fehlt es uns an Zeit
vorallem dort,
wo es am schönsten ist
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 69.082nach oben
Wanderung durch´s Leben

Mein Leben ist eine Wanderung
da geht es auf und nieder
und ab und an da finde ich
auch neue Wanderbrüder

Gemeinsam wandern wir durch´s Tal
durch Wiesen, Wald und Höh´n
und manches mal, wenn es sehr schwer
wir auch gemeinsam stöh´n

So helfen wir uns in der Not
wie auch in guten Zeiten
Das Leben ist ein hartes Brot
es gibt auch schöne Seiten

Durch unsere Hoffnung nicht zuletzt
wir durch das Leben schreiten
Das Leben ist eine Wanderung
es hat auch schöne Zeiten

(Nr. 1129)
Autor:  Gerhard Ledwina
(*1949)
Gelesen: 128.407nach oben
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