Gedichte
Persönliche Anlässe
Feste des Jahres
Gefühle
Kinder
Lustiges
Poesie
Andere
Gedanken & Zitate
Autoren
Gedichte » Gefühle » Das Leben
148 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 11 bis 20
Vor – Urteile


Lernst du einen Menschen kennen, sei so fair und nimm ihn an.
Glaub nicht, was die anderen sagen, wenn er sich nicht äußern kann.

Warte ab, erlebe ihn, nimm auch dich zurück.
Jeder hat die Chance verdient, lern ihn kennen, Stück für Stück.

Sieh ihn an mit deinen Augen, hör ihm zu mit deinem Ohr.
Dein Gefühl wird dich nicht trügen, stell dir selbst Erlebtes vor.

Redet jemand schlecht von ihm, lass dich nicht drauf ein.
Bild‘ dir deine Meinung selbst, das kannst nur du allein.

Bewerte ihn nicht als Person, das steht dir nicht zu.
Schätz‘ ihn ein nur für dich selbst, denn wer zählt bist du.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 145.293nach oben
Gegensätze


Jede Sache hat zwei Seiten, bekommt man zeitig schon gesagt.
Was der eine lieber lässt, hat der andere längst gewagt.

Einer ist ängstlich, der andre hat Mut.
Der eine hat Sorgen, dem anderen geht’s gut.

Der eine ist klein, der andere groß.
Der eine hält fest, der andere lässt los.

Einer sagt immer:“Das Glas ist halb voll!“, beim anderen ist es halb leer.
Der eine hat immer alles geschafft, der andere, der kann nicht mehr.

Einer ist immer voll Power und Kraft, alles fällt ihm ganz leicht.
Bevor der andere mal etwas schafft, muss er sich sehr mühen, bevor er’s erreicht.

Der eine trinkt statt Wasser nur Wein, ihm gelingt alles und jeder Schritt.
Der andere stolpert über jeden Stein, jedes Hindernis nimmt er mit.

Einer ist reich, beliebt und schön, er hat immer mit allem Glück.
Der andere ist froh, durchs Leben zu gehen, nimmt stets nur ein kleines Stück.

Einer will immer der Beste sein, steht überall vorne dran.
Der andere sitzt hinten allein, fühlt sich, als wenn er nichts kann.

Der eine steht auf und kann vorwärts gehn, er blickt niemals zurück.
Der andere bleibt öfter mal stehn, muss stets kämpfen für sein Glück.

Das ist auch sein Vorteil, denn Kampf ist sein Leben.
Er muss sehr viel tun, das ist ihm gegeben.
Geschenkt wird ihm nichts, das Beste liegt fern.
Und doch wird er sagen:
„Ich lebe gern!“
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 146.485nach oben
Rückblicke


Ein Jahr ist vergangen, es war nicht immer gut.
Es gab Höhen und Tiefen, oft verließ mich der Mut.
Ich war so verzweifelt, wusste nicht ein oder aus.
Warum gerade ich?
Wollt aus meiner Haut nur noch raus.
Konnte kaum schlafen und nicht mehr essen,
wollte am liebsten nur alles vergessen.
Aufwachen und merken: Das war nur ein Traum!
Die Realität holt mich ein, völlig gefangen im Raum.
Ich brauchte Mut und mir fehlte die Kraft.
Allein hätt´ ich das alles niemals geschafft.
Zu den liebsten Menschen war ich ungerecht und gemein.
War das wirklich ich?
Ich wollt´ nicht so sein.
Doch sie fingen mich auf und war´n für mich da.
Sie hörten mir zu, wenn kein Licht ich mehr sah.
Aber am Ende des Tunnels ist immer ein Licht,
und mein Wille zum Kämpfen verließ mich nicht.
Ich hatte euch und ich hatte ein Ziel,
wollt´ mein Leben zurück, ihr gabt mir so viel.
Ihr alle habt mir die Kraft gegeben,
ich konnte mich wieder erfreuen am Leben.
Jetzt blicke ich vorwärts und nicht mehr zurück,
leb´ mit euch mein Leben, denn ihr seid mein Glück.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 132.970nach oben
Nervenkrieg oder Wir bauen ein Haus


Überall hört man: ”Komm, bau´ dir ein Haus,
dann sieht es im Alter auch gut für dich aus!”
Und deshalb haben wir uns gedacht,
wenn die das so sagen, dann wird´s auch gemacht.
Ein schönes Stück Land haben wir ausgesucht,
viele Termine bei den Ämtern gebucht.
Von Amt zu Amt und von Bank zu Bank,
vom Notar zum Makler, man kennt sich aus, Gott sei Dank.
Der Eine will haben, was der Andere nicht hat,
die Bürokratie, sie erschlägt uns, wir haben´s bald satt.
Hier sagt man so und dort sagt man dies,
die Zeit rennt uns weg, so langsam wird´s mies.
Auf eines nur können wir uns immer verlassen,
fast täglich im Kasten die Rechnungen der Kassen.
Gebühren hier und Kosten dort.
Das Haus ist nur Traum, das Geld ist schon fort.
Die Zinsen, sie steigen, wir sind schon ganz matt,
und wieder mal fehlt einem Amt noch ein Blatt.
Der Haussegen hängt schief, die Nerven liegen blank,
das Warten und Bangen, das macht uns ganz krank.
Die Zeit des Zweifelns kommt dann auch irgendwann:
Ob man das auch alles finanzieren kann?

Drum: Jeder, der bauen will, überlegt es euch gut!
Man braucht nicht nur Geld, sondern Zeit, Nerven und vor allem viel Mut!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 124.883nach oben
Selbstfindung

Ich würd' die Welt am liebsten mal
mit deinen Augen sehn.
Ich würd' im Leben gerne mal
an deiner Stelle stehn.
Ich würd' so gerne einmal was
genauso tun wie du.
Ich würde dann so aussehn
wie du und schau mir zu.
Es wäre wie ein Spiegel,
in dem ich dich dann seh'.
Ich such' den Weg und frage,
ob ich den richtigen geh'.
Dein Glück, dein Leid, dein Leben,
ich wäre stets mit dir.
Könnt' ich dann meines schätzen
und bliebe doch bei mir?
Ich weiß es nicht, ich kann von dir
nur lernen und verstehn.
Denk' über vieles nach und werde
die eigenen Wege gehn.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 93.628nach oben
Gelassenheit

Die Menschen nehmen, wie sie sind,
die Zeit erleben wie ein Kind.
Ausgeglichen jederzeit:
Das nennt man Gelassenheit.

Positiv den Tag erleben,
ohne nur nach Macht zu streben.
Kein Drang nach Leistung, auch kein Neid:
Das nennt man Gelassenheit.

Nicht immer vor, auch mal zurück,
genießen auch das kleine Glück.
Zuversicht zu jeder Zeit:
Das nennt man Gelassenheit.

Mit sich selbst Geduld aufbringen,
erfreuen auch an kleinen Dingen.
Bescheiden- und Zufriedenheit:
Das nennt man Gelassenheit.

Die Stille hören, innehalten,
sich ohne große Kraft entfalten.
Von Hast und Zwängen ganz befreit:
Das nennt man Gelassenheit.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 98.367nach oben
Schlaf - los

Dunkelheit umgibt mich, doch ich komm nicht zur Ruh`.
Gedanken überschlagen sich, die Augen fall`n mir zu.

Der Schlaf, er will nicht kommen, die Unruhe überwiegt,
ich bin schon ganz benommen, im Kopf das Chaos siegt.

Mein Inneres will nur Ruhe, mein Körper ruft nach Schlaf.
je mehr ich daran denke, je länger lieg ich wach.

Das Karussell im Kopf, es dreht sich immer mehr,
ich denk an tausend Dinge, bin eigentlich so leer.

Ganz langsam überwiegt der Schlaf, mit Träumen im Gepäck,
muss ich dann aufstehn, fühl ich mich, als käm ich nicht vom Fleck.

Den Tag, ich geh ihn mühsam an, ich werde ihn besiegen,
Will sehn, was er mir Neues bringt, der Alltag wird mich kriegen.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 95.402nach oben
Hör zu
sagte die Mutter zum Kind.
Ich kann dir vieles lehren, doch das Leben bestimmt.
Manchmal singen die Vögel
und das Leben ist schön
aber oftmals sehen wir nicht was es uns auch Böses bringt.
Ich beschütze dich so lange es geht
doch wenn du dann groß bist
musst du allein gehn, deinen eigenen Weg
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 88.513nach oben
Ich sehe es. Siehst du es nicht?
Im Weidenstamm, dem alten,
Ein rätselhaftes Baumgesicht
mit vielen kleinen Falten.

Ein Turban umschlingt das Haupt.
Es schaut mich an und lächelt weise.
Das Grün sprießt zaghaft, noch ist es entlaubt,
es scheint, es spricht, ganz leise:

„Ich bin hier im Baum gefangen
So wie auch du in deinem Leib.
Ich spüre ein großes Verlangen,
denn einst warst du mein Weib.“

Erschrocken lief ich des Weges.
Sicher war`s nur Fantasie.
Ich hörte noch nie so was Schräges,
ein Baum kann nicht sprechen, nie!

Und sollte ich einst reinkarnieren,
will ich ein Vögelchen sein.
Ich möchte dich nicht verlieren,
bau mir ein Nest bei dir rein.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 89.944nach oben
nur ein kleines Stück Papier
mit Wolken drauf und einem kleinen Vogel
und einen Baum, siehst du hier-
Drum gehn nach draussen zur Mutter Natur
sie ist viel schöner
als jenes Blatt bemaltes Papier
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 84.372nach oben
«« Vorherige Seite  |  1   |  2   |  3   |  4   |  5   |  6   |  7   |  8   |  9   |  10   |  11   |  12   |  13   |  14   |  15  |  Nächste Seite »»
© 2004-2018 gedanken-gedichte.de
Sag's mit Versen ~ Gedanken ~ Gedichte ~ Zitate ~ Reime ~ Verse ~ Geburtstag ~ Verlobung ~ Hochzeit ~ Silberhochzeit ~ Goldene Hochzeit ~ Freudiges Ereignis ~ Taufe ~ Patenkind ~ Schulanfang ~ Konfirmation und Kommunion ~ Familie ~ Berufsleben ~ Ruhestand ~ Klassentreffen ~ Valentinstag ~ Ostern ~ Muttertag ~ Vatertag ~ Frühling ~ Sommer ~ Herbst ~ Winter ~ Weihnachten ~ Neujahr ~ Liebe ~ Liebesbriefe ~ Liebeskummer ~ Cyberlove ~ Freundschaft ~ Sehnsucht ~ Hoffnung ~ Glück ~ Das Leben ~ Die Seele ~ Rosen ~ Träume und Wünsche ~ Fantasie ~ Engel ~ Himmel ~ Abend, Nacht, Mond ~ Entschuldigung ~ Trost ~ Trauer und Tod ~ Sternenkinder ~ Einsamkeit ~ Lust und Leidenschaft ~ Erotische Gedichte ~ Nachdenkliches ~ Traurige Gedichte ~ Abschied und Trennung ~ Rückkehr ~ Schatten ~ Hass ~ Erinnerung ~ Kindertage ~ Kurzgeschichten ~ Tiere ~ Hexengedichte ~ Märchen ~ Tischgebete ~ Kindersprüche ~ Lustige Geschichten ~ Poesiealbum