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Gedichte » Gefühle » Das Leben
146 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Die Zeit geht so schnell vorüber
ehe wir merken
wie kostbar doch ein schöner Moment ist
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 10.826nach oben
Ich bereue nichts in meinem Leben,
ich bereue nur eines,
die guten Taten die ich für falsche Freunde oder Menschen
getan habe
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 12.941nach oben
Steh auf


Jeder hat’s schon durchgemacht, dass die Sonne nicht mehr lacht.
Wenn das Leben ist so schwer, wenn man denkt, es geht nichts mehr.

An diesem Punkt geh los und lauf!
Es geht vorbei, steh wieder auf!

Es hat nichts mehr einen Sinn, der Tag ist müde von Beginn.
Ängste droh‘n dich zu erschlagen, keine Antwort, nur noch Fragen.

Du musst was tun, geh los und lauf!
Du kriegst das hin, steh wieder auf!

Du fühlst dich leer und so allein, kannst nicht mehr DU selber sein.
In dir ist nur Traurigkeit, der Weg zum Licht, er ist so weit.

Jetzt wir es Zeit, geh los und lauf!
Es wird gut, steh wieder auf!

Wenn Leben nur noch Kämpfen ist, wenn das Lachen du vergisst.
Für dich die Sonne nicht mehr scheint, deine Seele nur noch weint.

Nimm’s in die Hand, geh los und lauf!
Du bist stark, steh wieder auf!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 70.250nach oben
Der Mittag verlässt das Morgengrauen
um in den Abend hineinzuschauen.
Und wenn der Schlaf kommt, ist es Nacht,
daran habe ich nicht gedacht.
Träume, so denk ich, sind nur Schaum:
das Leben selbst ist nur Traum.
So kann ich eins nur machen:
aus diesem Traum erwachen.
Erika Lond
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 70.313nach oben
Auf den Flügeln der Fantasie verlässt der Mensch das hektische Dasein in der eigenen Gegenwart
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 74.915nach oben
Das Buch des Lebens

Es gibt ein Buch, das kennt ein jeder,
alle Menschen schreiben mit.
Emotionen, Träume, Wünsche,
alle Wesen, jeder Schritt.

Geburt und Kindsein, Jugend, Alter,
jeder Teil vergeht um Nu.
Auch der Tod ist drin enthalten,
denn auch er gehört dazu.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter,
jedes Jahr das selbe Spiel.
Alles kommt und geht vorbei,
die Zeit hat der Kapitel viel.

Das Vorwort, das ist die Geburt,
der Epilog der Tod.
In einem Teil geht es um Freude,
im nächsten Teil geht es um Not.

Freundschaft ist darin enthalten,
auch Liebe gibt es oder Hass.
Armut, Reichtum, Fleiß und Krankheit,
mal geht's um Unglück mal um Spaß.

Ein Leben kommt, ein Leben geht,
auf Sonnenschein folgt Nacht.
Im Buch des Lebens steht geschrieben,
was den Mensch zum Menschen macht.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 103.931nach oben
Manchmal vergess ich die Welt
und geniesse die Stille.
Schweigend sitz ich auf jener Bank
um zu vergessen des Herbstes Winde.
Schweigend und Träumend
inmitten der Welt
Friede tritt ein, in meinem Herzen
für eine kurze Zeit
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 100.064nach oben
Dort drüben im Baum
eine Nachtigall singt.
Es ist schön sie zu hören,
doch hab ich ein schweres Gemüt.
Sie singt weiter
in des Abends Schall
ich schau zu ihr hinauf
und ein Lächeln in meinem Herzen erscheint
Autor:  Willgard Krause
(*1963)
Gelesen: 100.481nach oben
Vor – Urteile


Lernst du einen Menschen kennen, sei so fair und nimm ihn an.
Glaub nicht, was die anderen sagen, wenn er sich nicht äußern kann.

Warte ab, erlebe ihn, nimm auch dich zurück.
Jeder hat die Chance verdient, lern ihn kennen, Stück für Stück.

Sieh ihn an mit deinen Augen, hör ihm zu mit deinem Ohr.
Dein Gefühl wird dich nicht trügen, stell dir selbst Erlebtes vor.

Redet jemand schlecht von ihm, lass dich nicht drauf ein.
Bild‘ dir deine Meinung selbst, das kannst nur du allein.

Bewerte ihn nicht als Person, das steht dir nicht zu.
Schätz‘ ihn ein nur für dich selbst, denn wer zählt bist du.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 130.575nach oben
Gegensätze


Jede Sache hat zwei Seiten, bekommt man zeitig schon gesagt.
Was der eine lieber lässt, hat der andere längst gewagt.

Einer ist ängstlich, der andre hat Mut.
Der eine hat Sorgen, dem anderen geht’s gut.

Der eine ist klein, der andere groß.
Der eine hält fest, der andere lässt los.

Einer sagt immer:“Das Glas ist halb voll!“, beim anderen ist es halb leer.
Der eine hat immer alles geschafft, der andere, der kann nicht mehr.

Einer ist immer voll Power und Kraft, alles fällt ihm ganz leicht.
Bevor der andere mal etwas schafft, muss er sich sehr mühen, bevor er’s erreicht.

Der eine trinkt statt Wasser nur Wein, ihm gelingt alles und jeder Schritt.
Der andere stolpert über jeden Stein, jedes Hindernis nimmt er mit.

Einer ist reich, beliebt und schön, er hat immer mit allem Glück.
Der andere ist froh, durchs Leben zu gehen, nimmt stets nur ein kleines Stück.

Einer will immer der Beste sein, steht überall vorne dran.
Der andere sitzt hinten allein, fühlt sich, als wenn er nichts kann.

Der eine steht auf und kann vorwärts gehn, er blickt niemals zurück.
Der andere bleibt öfter mal stehn, muss stets kämpfen für sein Glück.

Das ist auch sein Vorteil, denn Kampf ist sein Leben.
Er muss sehr viel tun, das ist ihm gegeben.
Geschenkt wird ihm nichts, das Beste liegt fern.
Und doch wird er sagen:
„Ich lebe gern!“
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 131.793nach oben
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