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Gedichte » Gefühle » Rosen
21 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 11 bis 20
Rosen

Rosen sind Freuden des Augenblicks;
Auch des Augenblicks Freuden verschmähet der Weisere nicht,
Pflückt und genießt bescheiden, eingedenk
Seiner eigenen ach! so verwelklichen Rosennatur!
Autor:  Karoline Rudolphi
(*1754, †1811) dt. Dichterin
Gelesen: 67.904nach oben
Wo du eine Rose züchtest
mein Freund,
kann keine Distel wachsen.
Autor:  Burnett-Frances Hodgson
(*1849, †1924)
Gelesen: 66.057nach oben
Die wilde Rose

Da droben auf einsamer Höhe
Die wilde Rose blüht.
Und wer sie von Ferne gesehen,
in heißer Sehnsucht erglüht.
Zu ihr über Felsen und Klüfte
ein kühner Jäger klimmt
Schon ist er in nächster Nähe-
Das Auge in Thränen ihm schwimmt.

Er will sie erfassen und pflücken
da strauchelt jäh sein Fuß,
des Abgrunds finstere Tiefe
Empfängt ihn mit kaltem Kuß.

Dort droben auf einsamer Höhe
Die wilde Rose blüht.
Und wer sie von Ferne gesehen
in heißer Sehnsucht erglüht.
Autor:  Luise Aston
(*1814, †1871)
Gelesen: 46.932nach oben
Blumen
brauchen keine Hintergründe,
keinen Anlass
für ihr Farbenkleid,
streifen einfach ganz bescheiden
durch die Lebens-Jahreszeit.
Können Schnee zum Schmelzen bringen,
scheint es,
streben lichtwärts an ihr Ziel,
streuen ihre Saatgedanken
und erwecken das Gefühl,
dass sie an die Hand uns nehmen
und uns streicheln mit dem Duft.
Renoviert ist jedes Zimmer
und verzaubert seine Luft.
Ihre kleinsten Blätter tragen
manchmal Seelenlasten fort.
Sie verbinden Kontinente,
und die Liebe braucht ihr Wort.
Autor:  Christl Trausch
Gelesen: 47.670nach oben
Rosenduft

Die Zeit der ersten Liebe
die Rosenzeit
ist vorbei
ohne Bedauern
denke ich zurück

frische Rosen
verblühen schnell
verlieren ihre Blätter
vorbei ist
ihre Schönheit

aber sorgsam getrocknet
gepflegt und gehütet
bleiben Rosen
immer Rosen

gehe ich an ihnen vorbei
nehme ich ihn wahr
den leichten Rosenduft
immer noch

Erinnerung wird wach
an die Zeit der Liebe
die blüht
immer wieder
... neu.
Autor:  Karin Ernst
Gelesen: 44.238nach oben
Rose, wie bist du schön ...

Ich habe lange in deinen Kelch geseh'n,
ich habe getrunken den Duft,
deinen Klang,
er hat mir geholfen
ich weiß nicht, wie lang.

Es wird einst so kommen,
ich kann nicht mehr dich seh'n,
aber dein Duft,
dieser Duft tief im Herzen,
dieser Duft,
der bleibt steh'n ...
Autor:  Lotte Dorsch
Gelesen: 43.228nach oben
Die eine Rose

Die eine Rose überwältigt alles,
Die aufgeblüht ist aus dem Traum.
Sie rettet uns vom Grund des Falles.
Schafft um uns einen reinen Raum,
In dem nur wir sind und die Rose.
Und das Gesetz, das sie erweckt.
Und Tage kommen, reuelose.
Vom Licht der Rose angesteckt.
Autor:  Eva Strittmatter
Gelesen: 38.457nach oben
Ode an die Rose

Rose, Wunder aller Blumen die blühen,
jedes Blatt ein Zeuge der Liebe im Frühling.
Selbst die himmlischen Mächte erfreuen sich ihrer.
Sie ist die junge Leidenschaft der Aphrodite,
sie ist der Liebling der Cythere,
die Schläfe mit Blumenblättern umkränzt,
und mit ihrem süssen Parfüm
macht sie ihre Herren trunken.
Autor:  Anakreon
(*572, † ca. 488 v. Chr.) griechischer Lyriker
Gelesen: 58.980nach oben
WELKE ROSE

In einem Buche blätternd, fand
Ich eine Rose welk, zerdrückt,
Und weiß auch nicht mehr, wessen Hand
Sie einst für mich gepflückt.
Ach, mehr und mehr im Abendhauch
Verweht Erinnerung; bald zerstiebt
Mein Erdenlos, dann weiß ich auch
Nicht mehr, wer mich geliebt.
Autor:  Nikolaus Lenau
(*1802, †1850) ungarischer Lyriker
Gelesen: 45.050nach oben
Der kleine Prinz und seine Rose

... die er verließ um sich auf eine Reise zu begeben, weil er an ihrer Liebe zu ihm zu zweifeln begann. Dieser Rose die für ihn einzigartig war, um die er sich kümmerte, die er liebte und pflegte, die ihm ihre Liebe aber erst in der Stunde des Abschieds gestehen konnte.


... und auch an deren Einzigartigkeit er auf seiner Reise zu zweifeln begann ...


- * * * -
Auszug aus Kapitel XX

"Guten Tag", sagte er.
Da war ein blühender Rosengarten.
"Guten Tag", sagten die Rosen.
Der kleine Prinz sah sie an. Sie glichen alle seiner Blume.
"Wer seid ihr?" fragte er sie höchst erstaunt.
"Wir sind Rosen", sagten die Rosen.
"Ach!" sagte der kleine Prinz ...
Und er fühlte sich sehr unglücklich. Seine Blume hatte ihm erzählt, dass sie auf der ganzen Welt einzig in ihrer Art sei. Und siehe! da waren fünftausend davon, alle gleich, in einem einzigen Garten!
Sie wäre sehr böse, wenn sie das sähe, sagte er sich ... sie würde so tun als stürbe sie, um der Lächerlichkeit zu entgehen. Und ich müsste wohl so tun, als pflegte ich sie, denn sonst ließe sie sich wirklich sterben, um auch mich zu beschämen ...
Dann sagte er sich noch: Ich glaubte, ich sei reich durch eine einzigartige Blume, und ich besitze nur eine gewöhnliche Rose. Sie und meine drei Vulkane, dir mir bis ans Knie reichen und von denen einer vielleicht für immer erloschen ist, das macht aus mir keinen sehr großen Prinz ...
Und er warf sich ins Gras und weinte.
Autor:  Antoine de Saint-Exupéry
(*1900, †1944) franz. Schriftsteller und Flieger
Gelesen: 93.023nach oben
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