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Gedichte » Gefühle » Einsamkeit
33 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 21 bis 30
warten

einsam
warten auf den Abend
warten auf die Nacht
warten darauf das er wiederkommt
warten darauf, dass die Einsamkeit vergeht

ich sitze hier und weiß
es sind noch viele Stunden
bis zum Abend
bis zur Nacht
bis zu dem Zeitpunkt
wo er wiederkommt

ich hasse sie
die Einsamkeit
die Langeweile
die Gewissheit
dass es einen halben Tag dauert
bis er wiederkommt

ich wünschte er wäre da
würde mich zum lachen bringen
würde mich ärgern
würde einfach nur mit mir reden
würde einfach da sein

Wünsche
Gedanken
Gefühle
Schmerzen
sie alle quälen mich
ich weiß sie werden nicht vergehn

ich sitze hier
und warte darauf dass es abend wird
warte auf die Nacht
warte auf ihn
warte auf jemanden
der den Kummer
und die Angst vertreiben kann
ein für alle mal

doch er kommt nicht
die Zeit vergeht
die Gewissheit
dass er nicht kommen wird
wird stärker
mit jedem Atemzug
wird sie größer
ich will nicht mehr
warten
Angst haben
traurig sein
weinen

01.10.2006
Gelesen: 42.109nach oben
Zu Zweit allein

War für dich Kind, Frau und Freund,
hegte deine Sinne, gestern und heut.
Wo es dir schlecht ging war ich gut,
jetzt bin ich nur noch ein alter Hut.

Ich existiere doch zu allen Zeiten,
drum überblätter mich nicht wie schlechte Seiten.
Das Buch Liebe schreibt sich nicht alleine,
um zu stehen brauch man auch zwei Beine.

Langsam verglüht der starke Brand
und morgen sind wir uns nur noch bekannt.
Gehe nicht mit Schweigen fort,
denn dies ist schlimmer als jeder Mord.

Besinne dich auf altes Glück,
sonst verlierst du es - Stück für Stück.
Sehe Dinge nicht als selbstverständlich,
merke dir: Nichts ist unendlich.
Autor:  Caroline Götze
Gelesen: 30.785nach oben
Kummer

Der Kummerkasten ist sehr groß und ich bekomme keinen Trost. Allein gelassen mit meinem Kummer bin ich nur noch ein Haufen Trümmer. Mein Körper füllt sich mit Traurigkeit den ich bin ja auch so allein. Keine Familie, Freunde können helfen, den ich bin nur noch ein kleines Häufchen Elend. Über mein Gesicht kullern Tränen, denn ich kann es nicht mehr halten. Den ich bin so dick find ich, denn trösten kann man mich nicht. In meinem Kummer versunken, will ich mich nur noch am liebsten betrinken.

Traurigkeit gehört zum Leben. So ist das Leben gebaut.
Gelesen: 32.821nach oben
Lebensfenster


Ich steh am Fenster meines Lebens
Tränen verschleiern meinen Blick
Wie immer warte ich vergebens
es gibt für dich wohl kein zurück

Einsamkeit frißt sich durch Knochen
kriecht durch das Mark und saugt es aus
Einsamkeit dein lautes Pochen
klopft bedrohlich an mein Haus

Stunden die wie Teig sich ziehen
zäh und klebrig haften sie
Glückliche Tage nur geliehen
verwaist bleibt mir Monotonie

Herzschlaglang lebt meine Hoffnung
in Ewigkeit begrab ich sie
Wechselkurs aus Liebeswährung
zwingt mich lautlos in die Knie

Meine Tränen sie versiegen
Seelenquelle dicht gemacht
Es hilft auch nichts sich zu belügen
drum - Einsamkeit trag mich zur Nacht

Bette mich auf Sternenwiesen
mit Schleierwolken deck mich zu
Lass mich im Traum Liebe genießen
senk in mein Herz unendlich Ruh


© Schlossfee 01.08.2006
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
Gelesen: 32.141nach oben
Einsamkeit

Hinter einer schweren Eisentür
liegt ein Herz allein am Boden.
Niemand ist da und hebt es sachte wieder auf,
nicht einmal ein Sonnenstrahl kann es erfreuen.
Das Herz liegt leis auf den Boden und weint,
denn es ist verletzt worden.
Ist den Niemand bereit, dieses Herz aufzuheben
und es wieder an die richtige Stelle zu setzen?
Ist den NIEMAND da?
Autor:  Nicol Brekoff
Gelesen: 34.646nach oben
Zeit zu kurz

Zeit zu kurz
In vielen Leben
Ein langer Sturz
Sich hingegeben

Falsche Ziele
Lieblos kriegen
Nichts gefiele
Außer Siegen

Stolz zerbricht
Auf lauter Weise
Wahrer spricht
Die Stimme leise

Herzen ziehen
Sich zusammen
Alle fliehen
Vor den Flammen

Zu zweit allein
Trotz hellem Dunkel
Ein Traum so klein
Im Sternenfunkel
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 32.635nach oben
Es gab Zeiten
da hielt ich es nicht aus
einsam zu sein.

Immer war ich unterwegs
kaum zu Haus,
getrieben von der Angst
nicht einsam sein zu wollen.

Ich flüchtete in meine Arbeit
ich suchte alles und jeden auf,
um nicht einsam zu sein.

Irgendwann wurde der Trieb in mir
nur noch zu einer einzigen Qual.
Denn eins wurde mir irgendwann klar,
ich hab es mit mir selbst nicht ausgehalten.

Ich befasste mich mit meinem inneren
und lernte Stück für Stück
mit mir allein auszukommen.

Heut genieße ich die Einsamkeit,
sie ist ein tägliches Geschenk,
um zu mir selbst zu finden
und Einklang zu empfinden...
Autor:  Bianca S.
(*1981)
Gelesen: 29.739nach oben
EINSAMKEIT

Wenn weit und breit keine Menschenseele in Sicht,
die Stille dich auffrisst,
du das Knacken des Holzes in deiner Umgebung vernimmst
und dies gleichbedeutend das lauteste Geräusch,
die einzige Gesellschaft die Stimme des Radios ist,
du den Kampf gegen deine Gedanken verloren hast,
dann ist von EINSAMKEIT die Rede!

Wenn die Welt sich um dich dreht,
jedoch du dich nicht mit ihr,
wenn das Gefühl der Armseeligkeit und Nutzlosigkeit
sich in dein Bewusstsein schleicht
und sich der Drang in die Ewigkeit zu begeben erhöht,
dann ist von EINSAMKEIT die Rede!

Wenn sich deine Umgebung in eine Gruft bei Nacht verwandelt,
geprägt von der Stille und dem Gestank des Todes
und sich langsam die Angst vor der Leblosigkeit in deinem
Gedankengut verankert,
dann ist von EINSAMKEIT die Rede!

Wenn die Fähigkeit zum gesellschaftlichen Leben
unter Erfahrungen der Vergangenheit verringert wurde,
so dass eine Zukunft nicht in Sicht,
spiegelt dies die Prognose der EINSAMKEIT wider.

Wenn der Wunsch des Unterbewusstseins verdrängt
durch die Erkenntnisse des Lebens, die die Rechtfertigung des
Alleinseins bedeuten,
so hat die EINSAMKEIT einen Sieg davongetragen.

Wenn der Grundsatz „Carpe Diem“ in der Bewältigung
und dem Kampf gegen die Sinnlosigkeit dient
und sich die Zeit als Freund des Menschen entpuppt,
dann ist die EINSAMKEIT Dienerin der Ewigkeit.

Wenn du dich nicht verstanden fühlst,
du aufgrund deiner Meinung Spott und Gelächter
ertragen musst,
ist dies der Weg in die EINSAMKEIT!
Autor:  Christian Pfuhl
(*1983)
Gelesen: 29.667nach oben
Mein Traum

Einmal, mit Dir zusammen sein.
Einmal, in die Wellen speien.
Einmal, den Traum der Jugend träumen.
Einmal die Gegenwart versäumen.

Einmal, über Planken gehen.
Einmal, die große Ferne sehen.
Einmal, im Meer das Salz berühren.
Einmal, den Wind am Körper spüren.

Einmal, am Tisch des Kaptän's sitzen.
Einmal, am Äquator schwitzen.
Einmal, unter Palmen weilen.
Einmal, vor dem Sturm hereilen.

Einmal, sehen wie Delphine springen.
Einmal, hören, die Sirenen singen.
Einmal, nur den Wind anbrüllen.
Einmal, meinen Traum erfüllen.


Einmal, ganz mit dir allein.
Das muss wunderbar wohl sein.

Christian Mangler
Autor:  Christian Mangler
Gelesen: 28.160nach oben
Einsam!

Manchmal fühle ich mich so allein, dass ich vor Einsamkeit sterben könnte.
Manchmal fühle ich mich so einsam, dass mich das einfach am boden nieder reist.
Manchmal fühle ich mich so allein, dass wenn ich denke ich habe es geschaft und dann fall ich wieder aus der Bahn.
Es ist schlimm zu wissen, dass man allein ist, weil man keinen hat der einen zuhört.
Weil es einem so zu Boden wirft, dass man kaum denkt, dass man wieder aufsteht.
Aber irgendwie gibt es immer einen Weg, der einem hilft, wieder mit den Füßen auf den Boden zu kommen.
Autor:  Simon Bayer
Gelesen: 29.542nach oben
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