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Gedichte » Gefühle » Liebeskummer
108 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 91 bis 100
Wenn

Wenn es keine Sprache gäbe,
so könnte ich behaupten,
du hättest sie erschaffen
mit deinem verzauberten Munde

Wenn es keine Unschuld gäbe,
so könnte ich vermuten,
du hättest sie gelehrt
durch dein anständiges Wesen

Wenn es keine Zeit gäbe,
so könnte ich glauben,
du hättest sie bewiesen
durch deinen raschen Abschied

Wenn es keine andere gäbe,
so könnte ich hoffen,
du hättest tatsächlich
alles nur für mich erfunden
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 20.285nach oben
Verloren

Ich habe mich hingegeben
an fremde Männer,
ohne den anzusehn,
der mich wahrhaft liebt.

Nun ist er tief getroffen,
süße Trauer allzu schwer.
Nie wieder darf ich hoffen,
daß er mir Liebe gibt.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 18.777nach oben
Schneesucht

im schnee allein
bald werde ich es sein
die zeit vergeht stumm
die welt wirft mich um

ich kenne mein schicksal
mein los mein glück
es gibt kein halten
kein weg führt zurück

egal wie es scheint
es ist gut gemeint
all die sehnsucht zu früh
wird erfüllt nur mit müh

im leben gibts zweimal
aus keinmal wird einmal
die kälte die weite
hat eine bessere seite
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 18.587nach oben
Du liebst mich nicht

Du hauchst mir ins Ohr,
dein Blick durchdringt mich,
du umschließt meine Lippen,
doch liebst du mich nicht.

Du berührst meine Schultern,
ich spür´ dein Gewicht,
du flüsterst meinen Namen,
doch liebst du mich nicht.

Du greifst mir ins Haar,
verklärst mir die Sicht,
du verlangst meine Zeit,
doch liebst du mich nicht.

Du hast es versucht,
verweigerst mir Licht,
du verschwendest mein Herz,
denn du liebst mich nicht.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 15.042nach oben
Du bist unwirklich

Porzellan, so durchsichtig wie Glas
umspielt deine Haut,
durch deine blutigen Äderchen
fließt cremiger Schaum,
im Takt entströmt deinen Lippen
ein „Ich liebe Dich“,
während sich nachts kein
Atem aus deinen Lungen quält.

Eisern greifen deine Hände
nach allem Leben,
deine starrenden Augen
sehen an mir vorbei,
du bist süchtich nach Liebe,
egal, wohin sie fällt,
dein geöltes Herz
ist nicht von dieser Welt.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 14.692nach oben
Die Wüste

Ein Gefühl gleich einer Wüste,
Dumpfheit, Leere, Ödnis
Jeder Sturm im Grunde
nur aus Sand besteht

Über alle Hügel schwimmend
flirrt der Horizont
Hitze und Kälte gleichen
sich einander an

Bedrückend ist das Schwirren
in der gelben Glut
Verwirrende Gedanken
führen in den Tod
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 16.080nach oben
Wie lange

Wie lange müssen Augen weinen
bis sie erblinden?

Wie oft muß ein Herz brechen
bis es aufhört zu schlagen?

Wie lange müssen Worte hallen
bis sie verstummen?

Wie oft muß ein Vogel fallen
bis er lernt zu fliegen?
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 14.231nach oben
Verliebt und verzweifelt

Es gab eine Zeit da kannte ich dich nicht.

Nur ein Blick genügte,
und ich verliebte mich in

DICH

In deine Stimme in dein Humor
in die Schönheit die von innen
kommt.

Darum warte ich bis du sprichst:

ICH LIEBE DICH!
Autor:  Malina Schaffner
Gelesen: 12.899nach oben
In der Stille


In der Stille eines Münsters
gehen an Altären wir vorbei
über uns die Hand des Künstlers
prachtvolle Farbenlitanei

In meinem Herzen ruht ein Sehnen
ich möchte gern mit dir allein
mich an eine Säule lehnen
und Hand in Hand dir nahe sein

Will eine Kerze uns anzünden
will dann mit dir nach oben sehn
will, daß Herzen Liebe künden
wenn wir still beisammen stehn

Obwohl wir nicht zusammen leben
soll Segen auch für uns da sein
vielleicht erfahren wir Vergeben
und vielleicht - bei Gott - ein Stück Verzeihn

Die Liebe bündelt uns zusammen
auch wenn das Leben uns beschwert
unsre Herzen stehn in Flammen
obwohl du niemals mir gehörst

Ein Gebet - ein leises Amen
unsere Tränen sieht man nicht
wir gehen leise, wie wir kamen
und fühlen, dass in uns was bricht

Wir tragen unsre Last seit Jahren
du bist vergeben, ich nicht frei
die Liebe hat uns überfahren
doch nun ist es uns einerlei

Es ist, als hätte uns gesegnet
die Hand, die sonst so etwas straft
wir stehn umschlungen und es regnet
entfachen in uns neue Kraft

In meinem Herzen ruht ein Sehnen
ich möchte gern mit dir allein
auf immer aneinander lehnen
doch das wird leider niemals sein



© Schlossfee 10.11.20005
Autor:  Helga Boban
Schlossfee
Gelesen: 17.482nach oben
Schwarzer Himmel, kein Stern zu sehen
Und dunkle Wolken verdecken den Mond
Ich sollte besser nach Hause gehen
Doch wie, wenn man nicht weiß wo man wohnt

Einst glaubte ich zu wissen
Wohin ich gehen muss um daheim zu sein
Dacht nie dran, dich so zu vermissen
Was ist passiert, wie kann das sein?

Gewitter zieht auf, der Regen fällt still
Und so laufen meine Tränen lautlos über meine Wangen
Ist es so schwer zu sagen was ich wissen will?
Was kann ich noch hoffen, was verlangen?

Niemand sieht meine Tränen und trocknet sie
Vermischen sich mit dem Regen, wo bist du bloß?
Werd ich’s erfahren oder sagst dus mir nie
Liebst du mich noch? Was ist mit dir los?

Schweigend siehst du mich an
Wohin ist dein Lächeln, der Glanz deiner Augen?
Verstehst du nicht, ich kann
So nicht weitermachen, kann es nicht glauben.

Ich möchte doch nur wissen wie du zu mir stehst
Will nicht länger leiden
Wenn du schweigend an mir vorüber gehst
Letzte Chance: Du musst dich entscheiden:
- Gehen oder bleiben -
Autor:  A. Moonlight
Gelesen: 14.465nach oben
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