Gedichte
Persönliche Anlässe
Feste des Jahres
Gefühle
Kinder
Lustiges
Poesie
Andere
Gedanken & Zitate
Autoren
Gedichte » Feste des Jahres » Muttertag
43 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 31 bis 40
Zum Muttertag

(mit einem Sträußlein Waldmeister)
Weiß und grün ist mein Strauß,
hübsch bescheiden sieht er aus.
Frisch vom Wald kommt er herein.
Rieche nur, er duftet fein.
Liebe Mutter, er bringt mit,
was ich dir wünsche: Lauter Glück!
Gelesen: 37.599nach oben
O glücklich,
wem in Kindestagen,
ein warmes Mutterherz geschlagen,
wem aus dem ewig treuen Munde
von echter Liebe kam die Kunde!
Wer dich auch liebt, o glaube mir,
kein Mensch es meint so gut mit dir.
Drum halt ihr Wort in fester Hut,
es macht das Herz dir rein und gut.
Und hellt das Aug und stärkt die Hand
und wandert mit von Land zu Land.
Wie dann das Leben dich bekriegt,
ein Zauber dir im Herzen liegt.
Autor:  Otto von Leigner
Gelesen: 33.450nach oben
An meine Mutter

So gern hätt' ich ein schönes Lied gemacht
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;
Die Gabe, die für andre immer wacht,
Hätt' ich so gern geweckt zu deinem Preise.

Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,
Des Herzens Fluten wallten darüber her,
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.

So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,
Und meine ganze Seele nimm darin:
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.
Autor:  Annette von Droste-Hülshoff
(*1797, †1848)
Gelesen: 36.175nach oben
Die Mutter trägt

im Leibe das Kind dreiviertel Jahr;
die Mutter trägt auf Armen
das Kind, weil's schwach noch war;
die Mutter trägt im Herzen
die Kinder immerdar.
Autor:  Friedrich von Logau
(*1605, †1655)
Gelesen: 35.156nach oben
Die mich einst
mit Schmerz gebar doch mit Mutterfreuden -
da ich noch ein Knäblein war,
vieles mußte leiden,
stets mich doch mit Sorg' gepflegt
und mit Angst und Mühe
und mich oft noch huldreich trägt:
Siehe, wie ich blühe.
Und ein Liedchen singe ich
dir voll Dank und Freude.
Nimm es an und freue dich,
höre, was ich heute
wünsche dir voll Dankbarkeit:
Lebe uns zufrieden
lange noch; was dich erfreut,
müsse dich hienieden
stets beglücken; ohne Rast
blühen deine Wangen
von Gesundheit, Sorgenlast
möge dich nicht fangen.
Und mit froher Munterkeit
werd des Alters Beute,
schau der Kinder Seligkeit,
sieh, dies wünsch ich heute.
Autor:  Novalis
(*1772, †1801) Fr. von Hardenberg
Gelesen: 37.068nach oben
Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet,
ist reicher als die Mutterhand, die segnet.
Autor:  Anastasius Grün
Gelesen: 32.726nach oben
Meine Mutter ist still geworden
all ihre Macht gab sie fort, lenkt nicht mehr meine Schritte
mit strengem Wort.
Meine Mutter ist still geworden,
sinnt nun weit mehr, als sie spricht,
und meine sondren Wege,
sie rügt sie nicht.
Aber wenn ich sie befrage
über mein Leben und Leid,
sie weiß von jedem Tage
gar wohl Bescheid.
Und sie lächelt zuweilen leise,
nickt auch bedenklich und schwer
doch geizt sie mit dem Lobe
und schilt nicht mehr.
Und ich such doch ihre Augen,
suche sie wie einst als Kind,
die voll der alten Liebe
und neuer Weisheit sind.
Autor:  Ernst Zahn
Gelesen: 33.541nach oben
Ich liebe Mutter heiß
gibt es Vanille-Eis.
Ich bin auch noch verliebt,
wenn`s Himbeerpudding gibt.
Doch ist die Liebe weg
bei Spinat und Speck.
Autor:  Angela Sommer-Bodenburg
Gelesen: 32.999nach oben
Wir wären nie gewaschen
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und schmutzig wär' das Hemd.

Wir gingen nie zur Schule,
wir blieben faul und dumm
und lägen voller Flöhe
im schwarzen Bett herum.

Wir äßen Fisch mit Honig
und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest,
dass alles klappt und stimmt.

Wir hätten nasse Füße
und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren
die Haut voll Pflaumenmus.

Wir könnten auch nicht schlafen,
wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wir träumen,
in deine Arme nähmst.

Wer lehrte uns das Sprechen?
Wer pflegte uns gesund?
Wir krächzten wie die Krähen
und bellten wie ein Hund.

Wir hätten beim Verreisen
nur Lumpen im Gepäck.
wir könnten gar nicht laufen,
wir kröchen durch den Dreck.

Und trotzdem sind wir alle
auch manchmal eine Last,
doch was wärst Du ohne Kinder,
sei froh dass du uns hast.
Autor:  Eva Rechlin
Gelesen: 35.419nach oben
Manche schimpfen lauthals und nach Kräften:
"Muttertag? Der dient nur den Geschäften!"
Aber mir ist - glaub´ es mir, Du Gute! -
grade heute ehrlich so zumute:
Was an Dank und Liebe alle Tage
ich für Dich in meinem Herzen Trage,
schreib´ ich heut besonders herzlich hin.
Ja, Du weißt, wie dankbar ich Dir bin!
Gelesen: 37.664nach oben
«« Vorherige Seite  |  1   |  2   |  3   |  4   |  5  |  Nächste Seite »»
© 2004-2017 gedanken-gedichte.de
Sag's mit Versen ~ Gedanken ~ Gedichte ~ Zitate ~ Reime ~ Verse ~ Geburtstag ~ Verlobung ~ Hochzeit ~ Silberhochzeit ~ Goldene Hochzeit ~ Freudiges Ereignis ~ Taufe ~ Patenkind ~ Schulanfang ~ Konfirmation und Kommunion ~ Familie ~ Berufsleben ~ Ruhestand ~ Klassentreffen ~ Valentinstag ~ Ostern ~ Muttertag ~ Vatertag ~ Frühling ~ Sommer ~ Herbst ~ Winter ~ Weihnachten ~ Neujahr ~ Liebe ~ Liebesbriefe ~ Liebeskummer ~ Cyberlove ~ Freundschaft ~ Sehnsucht ~ Hoffnung ~ Glück ~ Das Leben ~ Die Seele ~ Rosen ~ Träume und Wünsche ~ Fantasie ~ Engel ~ Himmel ~ Abend, Nacht, Mond ~ Entschuldigung ~ Trost ~ Trauer und Tod ~ Sternenkinder ~ Einsamkeit ~ Lust und Leidenschaft ~ Erotische Gedichte ~ Nachdenkliches ~ Traurige Gedichte ~ Abschied und Trennung ~ Rückkehr ~ Schatten ~ Hass ~ Erinnerung ~ Kindertage ~ Kurzgeschichten ~ Tiere ~ Hexengedichte ~ Märchen ~ Tischgebete ~ Kindersprüche ~ Lustige Geschichten ~ Poesiealbum
Anzeigen