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Gedichte » Feste des Jahres » Muttertag
43 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 21 bis 30
An die Mutter

Du hast das Größte mir gegeben: Mein Dasein, das verdank' ich dir.
Du, Mutter, schenktest mir das Leben, denn du hast "ja" gesagt zu mir-
Du gabst den Dingen ihren Namen, halfst erste Worte zu versteh'n.
Du gabst der Welt einst ihre Farben, ließest mich ihre Schönheit sehn:

Du wusstest Märchen und Geschichten und sangst mich in den Traum der Nacht,
erzähltest mir von Gott, dem Vater, hast mir das Beten beigebracht.
Ja machte meine ersten Schritte an deiner lieben, guten Hand.
Du zeigtest mir die ersten Wunder in einem unbekannten Land.

Du hast mir meine Angst genommen, denn wenn ich rief, dann warst du da.
Du gabst Vertrauen mir ins Leben, weil ich stets spürte, du bist nah.
Wenn du mich ansahst, sah ich Freude und wusste mich von dir geliebt.
So lernte ich mein erstes Lächeln, die schönste Sprache, die es gibt.

Was du tatest, kann ich nie vergelten, zu klein ist meine Kraft dafür.
Drum kann ich nur das eine sagen: Hab' Dank und Gott vergelt's es dir.
Autor:  Helmut Zöpfl
Gelesen: 69.655nach oben
Wenn du noch deine Mutter hast,
Dann nimm ihr ab die Sorgen;
Denn Sie tat alles nur für dich,
Dass du stets warst geborgen.

Mit zartem Blick liebkost ' sie dich
Und trocknet ' deine Tränen.
Die Mutter heilte deinen Schmerz;
Nur sie war da zum grämen.

Dann sah sie trüben Auges dich
Für immer von ihr scheiden.
Noch lange stand sie vor der Tür,
Allein in ihrem Leiden.

Vergiss sie nicht, denk oft an sie,
nimm ihr ab die schwere Last!
Tu' es heut', sonst tust du's nie:
Wenn du noch deine Mutter hast.
Autor:  Hartmut Reinsch
(*1978) Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter
Gelesen: 45.489nach oben
Eigentlich nur ein Sonntag im Mai
der ein Tag zu Ehren der Mutter sei
wir danken von Herzen für all dein Geben.
Du bist für uns da, dein ganzes Leben.
Geschenk hab ich heut keines dabei,
doch versprech ich, ich komm künftig öfter vorbei.
Autor:  Elise Hennek
Gelesen: 45.862nach oben
Wir danken dir von ganzem Herzen
an deinem heut'gen Ehrentag.
Du, die auch mit großen Schmerzen
für deine Kinder bist stets da.
Wir wünschen dir stets Gottes Segen,
Gesundheit, Glück, einfach ein langes Leben.
Autor:  Elise Hennek
Gelesen: 46.251nach oben
Ein kleiner Gratulant

Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos
in seinem Nest so warm
als ich auf meiner Mutter Schoß,
auf meiner Mutter Arm.
Und tun mir weh mein Kopf und Fuß:
Vorbei ist aller Schmerz,
gibt mir die Mutter einen Kuss
und drückt mich an ihr Herz.
Autor:  Friedrich Güll
(*1812, †1879)
Gelesen: 41.406nach oben
Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir
so lang dir kommt, laß keinen Zweifel doch
ins Herz, als wär´ die Zärtlichkeit des Sohns,
die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust
entwichen. Nein, sowenig als der Fels,
der tief im Fluß vor ew´gem Anker liegt,
aus seiner Stätte weicht, obgleich die Flut
mit stürmischen Wellen bald, mit sanften bald
aus meiner Brust, obgleich des Lebens Strom ,
von Schmerz gepeitscht bald, stürmend drüberfließt,
und von der Freude bald gestreichelt, still
sie deckt, und sie verhindert, daß sie nicht
ihr Haupt der Sonne zeigt, und ringsumher
zurückgeworfne Strahlen trägt und dir
bei jedem Blicke zeigt, wie dich dein Sohn verehrt.
Autor:  Johann Wolfgang von Goethe
(*1749, †1832)
Gelesen: 49.482nach oben
Mutter, schallt es immerfort
und fast ohne Pause.
Mutter hier und Mutter dort
in dem ganzen Hause.
Überall zugleich zu sein,
ist ihr nicht gegeben.
Sonst wohl hätte sie, ich mein,
ein bequemes Leben.
Jedes ruft, und auf der Stell´
will sein Recht es kriegen.
Und sie kann doch nicht so schnell
wie dei Schwalben fliegen !
Ich fürwahr bewundre sie,
daß sie noch kann lachen.
Was allein hat sie für Müh,
alle satt zu machen!
Kann nicht einen Augenblick
sich zu ruhn erlauben.
Und das hält sie gar für Glück!
Sollte man es glauben?
Autor:  Johannes Trojan
Gelesen: 41.071nach oben
Bin ich in später Nacht allein,
wenn alles ruht, wenn alles schweigt,
o wie sich dann mein ganzes Sein
zu dir mit Macht hinüberneigt!
Und wieder kommt dein liebes Bild,
hold lächelnd wie in jenen Tagen,
und nickt mir zu, als spräch es mild:
"Mein armer Junge, laß dein Klagen!
Noch bist du mein, noch bin ich dein,
schütt aus dein Herz an Meinem Herzen,
vergessen wirst du alle Pein
und alle noch so herben Schmerzen." -
Einst hast du oft dieses Wort gesagt,
mich dann gestreichelt und umschlungen,
wenn ich in trüber Zeit geklagt,
wenn ich mit Sorgen bang gerungen.
Nun bist du fort, nun bist du fern,
wie hat sich alles nun gewendet,
doch bist du immer noch ein Stern,
der seine schönen Strahlen sendet,
denn immer kommt dein liebes Bild,
hold lächelnd wie in jenen Tagen
und nickt mir zu, als spräch es mild:
"Mein armer Junge, laß dein Klagen!"
Autor:  Hermann Allmers
(*1821, †1902)
Gelesen: 43.567nach oben
Der Mutter Amt

O Mutterlieb', du heilig Amt,
vom Herrn der Ewigkeit verliehen,
die Seele, die vom Himmel stammt,
dem Himmel wieder zu erziehen!
O Mutterlieb', du strenge Pflicht,
der Ewigkeit gehört dein Walten!
Die Rechenschaft, vergiss sie nicht,
lass deinen Eifer nicht erkalten!
Gelesen: 42.510nach oben
Ihm ruhen noch im Zeitenschoße
die schwarzen und heitern Lose.
Der Mutterliebe zarter Sorgen
bewachen seinen goldnen Morgen.
Autor:  Friedrich von Schiller
(*1759, †1805)
Gelesen: 45.889nach oben
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