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Gedanken & Gedichte » Autor: Claudia Henkel
47 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 31 bis 40
Zeit


Momente kommen und vergehen,
die Zeit ist da, man kann´s nicht sehen.
Die Erde dreht sich und sie zeigt,
die Nacht beginnt, der Tag sich neigt.

Das ist die Zeit, sagt man, und meint,
dass sie uns nur als Nichts erscheint.
Doch überall, an jedem Ort
läuft die Zeit uns einfach fort.

Denn Zeit ist alles, ja, Zeit ist Leben,
die Zeit kann Mut und Kraft uns geben.
Man sollte ihr Beachtung schenken
und bewusst mal an sie denken.

Minuten, Stunden, Wochen, Jahre,
Zeit ist Geld, doch keine Ware.
Man kann sie messen, doch nicht kaufen,
und ganz schnell ist sie abgelaufen.

Sie ist kostbar und viel wert,
das hat sie uns selbst gelehrt.
Nutzen soll man sie und ehren,
denn sie kann sich nicht vermehren.

Jeder Mensch hat seine Zeit,
doch das heißt nicht Unendlichkeit.
Für manche ist das Geld nur wichtig,
für andere der Reichtum nichtig.

Ob Macht, ob Liebe, Freundschaft, Geld,
man ist nur einmal auf der Welt.
Die Zeit ist edel, lebe sie,
denn wann sie endet, weiß man nie.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 163.424nach oben
Zwiegespräch


Weißt du, wie es ist, wenn man sucht und niemals findet?
Weißt du, wie es ist, wenn die Hoffnung langsam schwindet?
Weißt du, wie es ist, wenn man immer nur im Kreis geht?
Weißt du, wie es ist, wenn man selbst sich nur im Weg steht?
Weißt du, wie es ist, wenn der Schatten größer als das Licht ist?
Weißt du, wie es ist, wenn am Abend man den Tag vergisst?
Weißt du, wie es ist, wenn statt Sonne man nur Wolken sieht?
Weißt du, wie es ist, wenn das Leben nur vorüberzieht?
Weißt du, wie es ist, wenn aus Farbe nur noch schwarz wird?
Weißt du, wie es ist, wenn man nutzlos nur umherirrt?
Weißt du, wie es ist, wenn das Schöne nicht mehr schön ist?
Weißt du, wie es ist, wenn sich Trübsinn nur ins Herz frisst?
Weißt du, wie es ist, wenn man fühlt sich krank und leer?
Weißt du, wie es ist, wenn man denkt, es geht nichts mehr?

Ich sag dir, wie es ist, wenn die Kraft die Angst verwindet.
Ich sag dir, wie es ist, wenn man den Sinn des Lebens findet.
Ich sag dir, wie es ist, wenn man das Lachen wieder kennt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn das Feuer wieder brennt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn die Sonne wieder scheint.
Ich sag dir, wie es ist, wenn die Seele nicht mehr weint.
Ich sag dir, wie es ist, wenn das Schöne überwiegt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn die gute Laune siegt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn man wieder Hoffnung spürt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn der Optimismus führt.
Ich sag dir, wie es ist, wenn Träume nicht nur Schäume sind.
Ich sag dir, wie es ist, wenn man Wärme spürt und Wind.

Es ist so, wenn ich sag, dass das Leben sich stets lohnt.
Es ist so, wenn ich sag, dass viel Tatkraft in uns wohnt.
Es ist so, wenn ich sag, schau nach vorn und nicht zurück.
Es ist so, wenn ich sag, die Zukunft ist die Chance zum Glück.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 237.858nach oben
Der Weg


Das Leben ist ein langer Weg, den ein jeder Mensch begeht.
Jeder tut´s auf seine Weise auf der langen Lebensreise.

Steinig ist er oft und schwer, und es scheint, es geht nichts mehr.
Doch dann ist ein Ausweg da, und das Gute liegt so nah.

Gute Wege oder schlechte, wichtig ist, es ist der rechte.
Ob´s der rechte ist, vielleicht, gut, wenn man sein Ziel erreicht.

Nicht der Schnellste ist am besten, doch man kann´s nicht vorher testen.
Nicht immer wird er gerade sein, und finden muss man ihn allein.

Kurven, Berge, Tiefen, Höhen, jeder muss den eigenen gehen.
Für sich entscheiden: Was ist wichtig? Ist vielleicht ein Umweg richtig?

Oder mal nen Schritt zurück den Weg sich suchen Stück für Stück.
Man muss ihn gehen, egal wie weit, ob er gut war, zeigt die Zeit.

Und am Ende gibt´s ein Ziel –
doch man wollte noch so viel!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 140.954nach oben
Ich vermiss dich


Ich denke an dich, du bist nicht mehr da,
du fehlst immer wieder, Jahr für Jahr.

Ich vermiss dich!

Es kommt ständig wieder und tut immer noch weh,
in Gedanken ich immer dich vor mir seh.

Ich vermiss dich!

Es ging alles so schnell, es hat keiner gefragt,
alles wird gut, hast du anfangs gesagt.

Ich vermiss dich!

Doch es kam anders, und du hast gespürt,
dass dein Weg nur noch weg von uns führt.

Ich vermiss dich!

So viel haben wir geredet, doch hat es gereicht?
Der Abschied war alles andere als leicht.

Ich vermiss dich!

Wann hört das auf, ist vertrieben der Schmerz?
Wann weint nicht immer mal wieder mein Herz?

Ich vermiss dich!

Vielleicht ist es gut, wenn ich an dich denk,
denn dass es dich gab, das ist ein Geschenk.
Ich bin ein Teil von dir, und das ist gut,
gib mir deine Kraft, deine Ruhe und Mut.
Hilf mir zu leben und beschütze mich,
dann denke ich mit einem Lächeln an dich.

Ich vermiss dich.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 164.313nach oben
Mein Engel


Mein Engel, wo bist du? Ich suche dich!
Ich brauch deine Hilfe, wo finde ich dich?

Gibt es dich auch, oder glaub ich es bloß?
Wie siehst du aus, bist du klein oder groß?

Bist du dünn oder dick, bist du Frau oder Mann?
Hast du am Rücken echte Flügel dran?

Kannst du damit fliegen, egal wohin?
Ist in deiner Seele Gutes nur drin?

Ist alles wahr, was man über dich sagt?
Kannst du mir helfen, wenn Schmerz an mir nagt?

Bist du immer da und passt auf mich auf?
Wie nimmt mein Leben ohne dich seinen Lauf?

Wo versteckst du dich, warum sehe ich dich nicht?
Bist du vielleicht nur verborgen im Licht?

Oder bist du jemand, der sehr nahe mir steht?
Ein Mensch, der will, dass es mir gut immer geht?

Ich will nicht mehr fragen, es ist auch egal.
Wichtig ist nur, du bist da immer mal.

Ich muss nur an dich glauben, dann ist auch nichts schwer.
Mit dir in Gedanken schaffe ich mehr.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 226.150nach oben
Der Baum


Gedankenverloren und ohne ein Ziel
ging ich vor mich hin, ich dachte nicht viel.
Wollte Bewegung und Ruhe in der Natur,
erholen vom Alltag und abschalten nur.
Ich weiß nicht warum, doch ich blieb plötzlich stehen,
ich wollte nicht mehr weiter gehen.
War geradewegs auf einen Baum zugegangen,
ich sah zu ihm auf und er hielt mich gefangen.
Was ging von ihm aus, ich wusste es nicht,
ich fühlte mich gut, wandte ihm zu mein Gesicht.
Er hielt mich fest in seinem Bann,
als er mich mehr und mehr für sich gewann.
Ich blickte nach oben und wieder zurück,
besah ihn mir gründlich, Stück für Stück.

In der Erde die Wurzeln, man sieht sie kaum,
sie sorgen für Nahrung und halten den Baum.
Durch sie zeigt er Stärke, wird kräftig und schön.
Sie tragen den Baum, er kann aufrecht stehen.
Wie ein Fels in der Brandung wirkt der Stamm von dem Baum,
die Rinde, sie schützt ihn, so rau, dick und braun.
Schickt Kraft und Nahrung zu den Ästen hinauf,
das Wachstum kann nehmen nun seinen Lauf.
Die Äste verteilen das Ganze gepaart
an die Zweige und Zweiglein, zerbrechlich und zart.
So können dann die Knospen sprießen,
der Mensch das Blühen der Blätter genießen.
Zieht der Wind seine Bahn durch die Blätterschar,
dann lebt der Baum, er bewegt sich gar.
„Mir geht´s gut!“ sagt er uns, und das kann man sehen,
das weiß ich jetzt, deshalb blieb ich stehen.
Ein Bild der Vollkommenheit ist für mich dieser Baum,
steht für Kraft und Entwicklung, es ist wie ein Traum.
Ich spüre es in mir, das Ziel ist nicht weit,
hab´ meinen Weg jetzt gefunden, manches braucht seine Zeit.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 174.203nach oben
Vom Leiden des Mannes


Serien am Morgen, Serien am Abend, für Frauen ist das erquickend und labend.
Sogar bei Serien in der Nacht wird der Fernseher angemacht.
Es kann auch mal ´ne Talkshow sein, die zieh´n sie sich am Mittag rein.
Und am Nachmittag beim Nähen können ´se noch ´ne Wiederholung sehen.

Ob Kerner und Vera die Gäste blamieren, der Meiser und Fliege Probleme diskutieren,
ob Christen weint, ob Sonja lacht, die Kiste, die wird angemacht.
Und auch vor Bärbel Schäfer macht keine Frau halt, der Fernseher, der wird einfach nicht kalt.

Und wenn dann erst die Doktoren kommen, sind alle Frauen wie benommen.
Einmal mit Doktor Merthin operieren, mit Doktor Frank durch den Park spazieren,
mit dem Bergdoktor die Alpen besteigen, dem Landarzt den Sternenhimmel zeigen,
Schwester Stefanie oder die Stadtklinik sehen:
Ihr Männer, könnt Ihr uns gar nicht verstehen?

Soll denn das schon alles sein?
In eine Woche geht doch noch viel mehr hinein!
„Der Preis ist heiß“ und „Familienduell“ wird zwischen dem Kochen geguckt mal ganz schnell.
Und auch das „Glücksrad“ darf nicht fehlen, bei „Jeopardy“ muss sich der Ehemann quälen.

Dann kommt auch noch das Abendprogramm.
Man glaubt kaum, was so ein Gerät alles leisten kann!
„Unter uns“, „Marienhof“, „Verbotene Liebe“ beseitigen beim Mann dann sämtliche Triebe.
Und kommt noch die „Lindenstraße“ mit Mutter Beimer ist Vaters Laune völlig im Eimer.
Wenn die Frauen dann noch „GZSZ“ genießen, bleibt ihm nur noch, die Augen zu schließen.

Und zum Sendeschluss sagt sie zu ihm:

Ach, Schatz, wie ich dich mag!

Und morgen, da kommt ein neuer Tag!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 132.161nach oben
Leben und Licht


Mein Kind, siehst du den Regenbogen dort?
Die Sonne scheint, ohne sie wäre er fort.

Ja, Mami, er ist ja ganz bunt!
Hat er auch Augen und einen Mund?

Nein, mein Kind, er hat kein Gesicht,
er ist nur ein schönes gebogenes Licht.
Regen und Sonne bringen ihn her,
und alle, die ihn sehen, lieben ihn sehr.
Er ist so bunt und klar und hell,
doch leider geht er fort ganz schnell.

Jede Farbe sei ein Teil von dir, ein kleines Stück Leben.
Was immer du brauchst, er soll es dir geben.

Rot ist die Liebe und soll Glück dir bringen.
Wenn du an dich glaubst, wird dir alles gelingen.

Gelb ist die Sonne, sie bringt das Licht.
Hab´ stets Sonne im Herzen und ein Lächeln im Gesicht.

Grün sind die Wälder, die Wiesen und Höhen.
Natur bringt Gesundheit, auch du sollst erblühen.

Blau ist der Himmel mit Wolken und Regen.
Er sei immer bei dir auf all deinen Wegen.

Lila soll dein Schutzengel sein.
Er wird dich begleiten und immer beschützen
und soll dir dein ganzes Leben lang nützen.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 135.745nach oben
Lichtblicke


Ich schau` in die Kerze und sehe das Licht.
Es ist immer ganz hell, nein, dunkel wird´s nicht.

Es wärmt mir das Herz, es erfreut meinen Sinn.
Es nimmt mir den Schmerz, alles Leid geht dahin.

Licht ist Wärme, Licht ist Leben,
Licht ist Nehmen und Licht ist Geben.

Licht ist Freude, Licht ist Glück,
Licht ist stets Vorwärts und niemals Zurück.

Licht ist die Sonne und Licht ist der Morgen.
Licht, das heißt Wonne, vertreibt alle Sorgen.

Licht ist auch Träumen, denn ohne das Licht
gäb´s keine Träume, denn wir sähen sie nicht.

Licht heißt Bewegung, denn Licht ist auch Zeit.
Die Zeit bleibt nicht stehen, der Weg des Lebens ist weit.

Auf allen Wegen im Leben begleitet uns das Licht,
gibt Trost und Glück und Segen,
denn ohne Licht gäbe es uns nicht.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 122.043nach oben
Enttäuschung


Was ist mit mir los, die Enttäuschung ist groß.
Hab auf dich gebaut, dir immer vertraut.
Warst für mich oft ein Licht - ich verstehe das nicht.
Wir war´n für uns da, selbst im Denken ganz nah.
Haben gelacht und geweint.
War das nie so gemeint?
Hab ich mich geirrt?
Hast du mich verwirrt?
Zweifel sind zwar manchmal gekommen,
hab sie mir jedoch immer selbst genommen.
Oder ließ ich mich von Ausreden erdrücken,
nur um dein Bild wieder gerade zu rücken?
Hab vieles entschuldigt, dich immer geschützt,
meine Menschenkenntnis hat mir nichts genützt.
Es macht mich auch traurig und ich bin verwirrt,
denn wer sagt, dass man sich nicht wieder so irrt?
Bin ich zu naiv, vertraue ich zu leicht,
obwohl es zu so viel Vertrauen nicht reicht?
Ich kann es nicht ändern, es ist wie es ist,
ich muss damit leben, du bist wie du bist.
Die Enttäuschung ist da - ich komm´ damit klar!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 311.435nach oben
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