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Gedanken & Gedichte » Autor: Claudia Henkel
47 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 11 bis 20
Nervenkrieg oder Wir bauen ein Haus


Überall hört man: ”Komm, bau´ dir ein Haus,
dann sieht es im Alter auch gut für dich aus!”
Und deshalb haben wir uns gedacht,
wenn die das so sagen, dann wird´s auch gemacht.
Ein schönes Stück Land haben wir ausgesucht,
viele Termine bei den Ämtern gebucht.
Von Amt zu Amt und von Bank zu Bank,
vom Notar zum Makler, man kennt sich aus, Gott sei Dank.
Der Eine will haben, was der Andere nicht hat,
die Bürokratie, sie erschlägt uns, wir haben´s bald satt.
Hier sagt man so und dort sagt man dies,
die Zeit rennt uns weg, so langsam wird´s mies.
Auf eines nur können wir uns immer verlassen,
fast täglich im Kasten die Rechnungen der Kassen.
Gebühren hier und Kosten dort.
Das Haus ist nur Traum, das Geld ist schon fort.
Die Zinsen, sie steigen, wir sind schon ganz matt,
und wieder mal fehlt einem Amt noch ein Blatt.
Der Haussegen hängt schief, die Nerven liegen blank,
das Warten und Bangen, das macht uns ganz krank.
Die Zeit des Zweifelns kommt dann auch irgendwann:
Ob man das auch alles finanzieren kann?

Drum: Jeder, der bauen will, überlegt es euch gut!
Man braucht nicht nur Geld, sondern Zeit, Nerven und vor allem viel Mut!
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
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Die andere Welt


Am Stadtrand steht in hellem Schein
ein großes Zirkuszelt.
Viele Menschen wollen rein
in diese eigene bunte Welt.

Artisten turnen an der Stange,
Jongleure werfen mit dem Ball.
Aus einem Korb schaut eine Schlange,
Kinder lachen überall.

Der Zauberer zaubert kleine Hasen,
Löwen brüllen hinterm Zaun.
Die Bären tanzen auf dem Rasen,
und mittendrin, da steht ein Clown.

Im Galopp die Pferde springen,
ein Feuerschlucker steht bereit.
Ein Hund versucht ein Lied zu singen,
ein Äffchen trägt ein Rüschenkleid.

Doch wenn verstummt ist der Applaus
und auch der letzte Vorhang fällt,
dann muss ein Jeder wieder raus
aus dieser eigenen bunten Welt.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 59.925nach oben
Selbstfindung

Ich würd' die Welt am liebsten mal
mit deinen Augen sehn.
Ich würd' im Leben gerne mal
an deiner Stelle stehn.
Ich würd' so gerne einmal was
genauso tun wie du.
Ich würde dann so aussehn
wie du und schau mir zu.
Es wäre wie ein Spiegel,
in dem ich dich dann seh'.
Ich such' den Weg und frage,
ob ich den richtigen geh'.
Dein Glück, dein Leid, dein Leben,
ich wäre stets mit dir.
Könnt' ich dann meines schätzen
und bliebe doch bei mir?
Ich weiß es nicht, ich kann von dir
nur lernen und verstehn.
Denk' über vieles nach und werde
die eigenen Wege gehn.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 99.040nach oben
Der 6. Sinn

Fünf Sinne sind des Menschen eigen,
mit ihnen kann er alles tun.
Mit ihnen kann er Größe zeigen,
kann aktiv sein oder ruhn.

Sehen, ob die Sonne scheint,
hören, wenn ein Baby weint,
riechen, dass es Frühling ist,
tasten, was man nie vergisst,
schmecken, was man zu sich nimmt -
all das wird vom Sinn bestimmt.

So mancher spricht vom 6.Sinn,
er wäre manchmal ein Gewinn.
Man könnte vieles besser spüren,
das Leben intensiver führen.

Vorahnung oder Intuition,
Wissen oder nur Emotion?

Vielleicht sucht man auch
diesen Sinn ganz vergebens.
Für mich ist er einfach
der Sinn meines Lebens.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 68.108nach oben
Der Tunnel der Zeit

Wo ist das Ende, wo der Beginn?
Wann ist man draußen und wann ist man drin?

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft - egal.
Im Tunnel der Zeit haben wir keine Wahl.

Gestern war gestern und heute ist heut`.
Was morgen sein wird, das bestimmt nur die Zeit.

Was anfängt, das endet, was Neues beginnt.
Das war immer schon so, das weiß jedes Kind.

Das ganze Leben geht man durch, Stück für Stück.
Zurück bleibt Erinnerung, nach vorn geht der Blick.

Die Zeit spricht nicht mit uns, sie ist Kommen und Gehn.
Sie nimmt jeden mit und bleibt niemals stehn.

Im Tunnel der Zeit geht es immer voran.
Wie weit, zeigt das Schicksal, wir hoffen noch lang.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 68.546nach oben
Der Augenblick

Wann? - Gerade. Jetzt.
Wo? - Hier.

Schließe die Augen.
Schweige. Atme. Höre. Fühle.

Das ist Er.

Jetzt. Hier.

Spürst du Ihn?

Halte Ihn fest.
Gleich kommt der Nächste.

Es geht weiter, immer weiter.

Und weiter, und weiter....
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 67.592nach oben
Ende oder Anfang

Du bist mir fremd, ich bin so leer.
Du bist mir fremd, es ist so schwer.

Du bist mir fremd, versteh dich nicht.
Du bist mir fremd, mein Herz, es bricht.

Du bist mir fremd, es tut so weh.
Du bist mir fremd, wenn ich dich seh.

Du bist mir fremd, es ist vorbei.
Du bist mir fremd, jetzt bist du frei.

Du bist mir fremd, es hilft die Zeit.
Du bist mir fremd, der Weg ist weit.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 79.931nach oben
Gelassenheit

Die Menschen nehmen, wie sie sind,
die Zeit erleben wie ein Kind.
Ausgeglichen jederzeit:
Das nennt man Gelassenheit.

Positiv den Tag erleben,
ohne nur nach Macht zu streben.
Kein Drang nach Leistung, auch kein Neid:
Das nennt man Gelassenheit.

Nicht immer vor, auch mal zurück,
genießen auch das kleine Glück.
Zuversicht zu jeder Zeit:
Das nennt man Gelassenheit.

Mit sich selbst Geduld aufbringen,
erfreuen auch an kleinen Dingen.
Bescheiden- und Zufriedenheit:
Das nennt man Gelassenheit.

Die Stille hören, innehalten,
sich ohne große Kraft entfalten.
Von Hast und Zwängen ganz befreit:
Das nennt man Gelassenheit.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 103.609nach oben
Schlaf - los

Dunkelheit umgibt mich, doch ich komm nicht zur Ruh`.
Gedanken überschlagen sich, die Augen fall`n mir zu.

Der Schlaf, er will nicht kommen, die Unruhe überwiegt,
ich bin schon ganz benommen, im Kopf das Chaos siegt.

Mein Inneres will nur Ruhe, mein Körper ruft nach Schlaf.
je mehr ich daran denke, je länger lieg ich wach.

Das Karussell im Kopf, es dreht sich immer mehr,
ich denk an tausend Dinge, bin eigentlich so leer.

Ganz langsam überwiegt der Schlaf, mit Träumen im Gepäck,
muss ich dann aufstehn, fühl ich mich, als käm ich nicht vom Fleck.

Den Tag, ich geh ihn mühsam an, ich werde ihn besiegen,
Will sehn, was er mir Neues bringt, der Alltag wird mich kriegen.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
Gelesen: 100.871nach oben
Wunsch – Denken


Wünsche bleiben oft ein Traum,
und manchmal ist solch Traum nur Schaum.
Die Wünsche bleiben und man denkt,
so leicht bekommt man nichts geschenkt.
Das Leben hat der Wünsche viel,
erfüllt kommt man ganz schnell ans Ziel.
Oft wünscht man auch den anderen was,
denn Schenken macht bekanntlch Spaß.

Da wünscht man Glück, das sagt sich leicht,
der andere kämpft, dass er’s erreicht.

Gesundheit wünscht man alle Tage,
sie ist sehr wichtig, keine Frage.
Glücklich ist, wer sie stets hat,
denn davon wird man niemals satt.

Freude wünschen, das ist Brauch,
denn Spaß am Leben braucht man auch.

Ruhe und Gelassenheit
wünscht man mit Besonnenheit.

Schaffenskraft und ganz viel Mut
klingt dann auch als Wunsch sehr gut.

Gute Freunde, ganz viel Liebe,
welcher Wunsch noch offen bliebe?

Doch niemand hat sich je gefragt:
Wer soll das schaffen, was man sagt?

Da gibt es Kummer, Sünde, Leid,
des Wunschs Erfüllung ist so weit.
Nicht immer meint’s das Leben gut,
man kämpft sich durch, braucht Kraft und Mut.
Und manchmal ist’s vielleicht ganz schön,
wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehn.
Denn Wünsche kann man auch mal träumen,
und träumen heißt nicht nur versäumen.
Wichtig ist, man hat ein Ziel,
denn das Leben ist kein Spiel.
Autor:  Claudia Henkel
(*1963)
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