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Gedanken & Gedichte » Autor: Ingo R.
26 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 21 bis 26
Ich hatte einen Traum.
Ich kam in einen Zauberwald.
Ich lief und lief und kam nicht heraus.
Ich geriet in Verzweiflung und wusste nicht mehr ein noch aus.

Da traf ich einen Zwerg.
Der sagte zu mir:
"Stell Dir vor,
Du wärst ein Gott und
Du hättest beliebig viele Wünsche frei,
um Dir eine schöne Ehefrau zu machen.
Ich gebe Dir dafür ein paar Anregungen."
Er zeigte mir Illusionen von wunderschönen Frauen.
und sagte dann:
"Wenn Du das schaffst, kommst Du hier raus."

Da sah ich Dich in meinem Geiste und
dachte darüber nach, wie Gott Dich
geschaffen haben könnte.

Ich machte Deine Schultern stark genug,
um die Last der Welt zu tragen,
doch sanft genug, um Trost zu spenden.

"Ja", sagte der Zwerg, das soll Deine Frau haben.

Ich gab Dir eine Härte,
die Dir erlaubt weiterzumachen,
wenn alle anderen aufgeben.

"Ja", sagte der Zwerg, das soll Deine Frau haben.

Ich gab Dir Güte,
alle Lebewesen auf der Erde zu lieben,
auch wenn sie immer auf Deine Streicheleinheiten
und Deine Leckerchen aus sind.

"Ja", sagte der Zwerg, das soll Deine Frau haben.

Ich gab Dir Kraft, Deinen Mann mit seinen
Fehlern zu ertragen und machte
Dich aus aus meiner Rippe,
damit Du immer mein Herz beschützt.

"Ja", sagte der Zwerg, das soll Deine Frau haben.

Ich gab Dir Weisheit, damit Du weißt,
dass Dein Ehemann Dich niemals verletzen will.

"Ja", sagte der Zwerg, das soll Deine Frau haben.

Ich gab Dir kristallblaue Augen,
die klar und rein wie Quellwasser in einem Brunnen sind.
Wenn man in sie hineinschaut
werden jeglicher Kummer und alle Sorgen aufgesogen.

Da war ich plötzlich wieder zu Hause im Bett.
Der Zwerg erschien mir noch mal ganz kurz.
Er sagte leise zu mir, damit Du nicht aufwachst:

"Siehst du: Die Schönheit der Frau liegt nicht
in der Kleidung, die sie trägt,
die Figur, die sie hat oder in der Art,
wie sie die Haare trägt.
Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen
erkannt werden, weil sie das Tor zu ihrem Herzen sind,
der Ort, an dem die Liebe wohnt."

Da ging der Wecker und ich wachte auf.
Ich sah Dich an,
und wußte,
welch wunderschöne Frau mir Gott beschert hat.
Autor:  Ingo R.
(*1962)
Gelesen: 97.888nach oben
Das Glück bei Dir zu sein,
das Glück
gemeinsam mit Dir den Alltag zu bestreiten,
gemeinsam mit Dir einzukaufen,
gemeinsam mit Dir die Pferde und Katzen zu betreuen,
gemeinsam mit Dir die Welt neu entdecken,
das Glück mit Dir besondere Höhepunkte zu haben,
das Glück mit Dir glücklich zu sein,
das Glück Dich lieben zu dürfen,
das Glück geliebt zu werden.

Jeden Tag abends mit Dir einzuschlafen,
jeden Tag morgens neben Dir aufzuwachen,
jeden Tag Dein schönes Gesicht neu zu entdecken,
jeden Tag in Deinen strahlend blauen Augen Neues zu sehen,
jeden Tag neu zu erleben,
ich weiß jetzt, was es heißt,
Dich zu kennen,
Dich zu lieben und
von Dir geliebt zu werden.
Autor:  Ingo R.
(*1962)
Gelesen: 103.738nach oben
Erst kamen wir nicht aus dem Bett
wir fanden es so gar nicht nett
als der Wecker schon wieder ging.
Du konntest noch zu Hause bleiben
während ich schon mal zur Arbeit bin,
um die Müdigkeit aus den Augen zu reiben.

Du hingegen trafst Deine Prüflinge
es waren viele kleine Däumlinge.
Diejenigen mit kleinem Wissen
mussten sich schnell wieder verpissen,
die mit etwas mehr,
freuten sich hinterher sehr.

In der Kiefernkate nebenan,
sahst Du eine Decke dann,
nahmst Sie mit Dir fort in unser Heim
zu verschönern diesen Ort
mit dem Tüll sehr fein.

Fuhrst alsdann zu Deiner Mutter
holtest dort Pferdedecke und Eierkocher.
Wartest zu Hause auf den Doktor dann,
der schließlich etwas später kam
und freundlich unsere beiden Katzen
behandelt gegen Ohrenkratzen;
auch gegen Jucken an den Drüsen
diese gereinigt werden müssen.

Gemeinsam fahre ich sodann mit Dir
zu unserem Bubsch - dem lieben Tier.
Frisst so gerne Möhren und rote Beete
es ist für ihn immer wieder eine Fete.

Zum Reiten geht es dann mir Dir
denke schon an Percy - das störrische Tier.
Plötzlich heißt es: "heute gibts den "Asterix"",
der Name sagt mir erst mal nix.
Das beste Pferd im Stall
schallt es von Strati mit Donnerhall !
Geht sogar bis L-Dressur
wie soll ich damit umgehen nur.

Bemühe mich nach Leibeskräften
die Lektionen anzuwenden;
komme immer besser klar
Wow - das ist ja wirklich wahr !
Ein toller Schritt, Trab und Galopp
werde selber immer besser sogar top.
Steige schließlich glücklich ab,
weiß was Reiten heute mir gab.

Nehme Dich zufrieden in den Arm,
küsse Dich fast noch ganz zahm,
liebe Dich nun umso mehr
bin von Dir zum Reiten bekehrt.
Autor:  Ingo R.
(*1962)
Gelesen: 30.958nach oben
Ich war ein Segler auf dem Meer,
suchte den Heimathafen sehr.
Erst trieb ich mit dem Wind,
der frischte auf, wurde schneller geschwind.

Mein Boot war gefangen darauf,
es kreiste im Strudel herum,
es war nicht zu stoppen - warum,
es drängte mich zu sagen: gib auf.

Dann traf ich Dich
und wußte genau:
Du bist meine Steuerfrau.
Du änderst den Kurs,
Du stoppst den Wind,
Du lenkst das Boot,
in den Hafen geschwind.

Ich bin nicht mehr einsam,
wir segeln nun gemeinsam
von Welle zu Welle.
Du bist die Kraft, die Quelle.

Wir sind mal im Tal
auch dann ist es keine Qual,
denn jedem unten folgt ein oben,
wir selbst haben die Wahl.

Ich will Dich nie mehr missen.
warum darfst Du wissen:

Ich liebe Dich sehr,
so tief wie das Meer,
an seiner höchsten Stelle,
so ewig wie die nie versiegende Quelle,
im Paradies auf Gottes Erde,
unsere Liebe immer fester werde.
Autor:  Ingo R.
(*1962)
Gelesen: 30.280nach oben
Es ist kalt und naß,
aber es macht so viel Spaß,
Dich auf Deinem Busch zu sehen.
es heißt nicht 'im Gehen'
sondern 'im Schritt, Trab und Galopp'
es ist einfach schön und salopp.

Nabbens Kommandos in der Halle
erschallen wie die Peitschenknalle
Zirkel, Volte, lange Bahn,
es ist fast wie im Wahn,
Antraben und parieren
jetzt wieder angaloppieren,
Leichtraben dann Aussitzen,
nun bleib doch sitzen,
Stellen, Bein und Rüssel rum,
so geht es in der Halle um.

Jetzt bitte Schritt
und eine Pause
Du kommst nicht mehr mit.
die Ohren sausen,
die Lunge beißt,
was für ein Scheiß!

Lese in Deinem Gesicht,
es geht weiter voran,
Stolz erfüllt mich,
trabst doch wieder an.

Schon ertönt es wieder mal:
Stellen, Bein und Rüssel rum,
nun mach doch mal!
so geht es in der Halle um.
Autor:  Ingo R.
(*1962)
Gelesen: 73.349nach oben
Lagen erst in einer Wiese,
waren Tau im Morgennebel.
Tropften auf den Boden,
wurden aufgesogen,
bis es ihrer zu viele waren,
fielen aus den Nebelschwaden,
vereinten sich zu einem Rinnsal,
es schien als wär es eine Qual,
Erde, Lehm und Schlamm,
nahmen sie mit hinunter den Hang,
flossen hin zu einem Bach,
blieben immer weiter wach,
vorbei an Feldern, Bäumen, Kühen,
alles ging dann ohne Mühen,
kamen hin zu einem Fluß,
sahen Fabriken, Schornsteine und Ruß,
Städte, Menschen und Verkehr
und noch vieles andere mehr.

Keine Zeit, um zu verschnaufen,
meinten schon sich zu verlaufen,
flossen dann ins nächste Meer,
sahen Fische, Schiffe, Flugverkehr,
trieben mit den Wellen auf und ab,
von der Oberfläche bis zum Grund hinab.

Stiegen wieder auf,
mit der Sonne Tageslauf,
flogen in den Abendhimmel,
trieben weiter übers Land
bis die Nacht schon wieder schwand.
Sahen Sterne in der Nacht,
fühlten Gottes ganze Macht,
sahen Uhu, Katz und Schimmel,
trieben immer weiter, immer höher,
suchten Nähe mit den anderen,
wurden wieder Wolken dann.

Der Wind frischt auf,
immer schneller fallen sie herunter,
so ist der Dinge Lauf.

Tausend kleine Regentropfen
leise an das Fenster klopfen.
Sie machten eine weite Reise
erzählen Geschichten auf ihre Weise.
Autor:  Ingo R.
(*1962)
Gelesen: 27.216nach oben
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