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Gedanken & Gedichte » Autor: Wolfgang Müllhausen
5 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 5
Du kannst dich nicht in vielen Spiegeln lesen,
da einzig Einer nur Dein Bild erhellt
und dir das Bleibende entgegenstellt,
weil Du ihm Wandlung sprichst. Und weil Dein Wesen

"Licht!" zu ihm sagen soll. - Doch zieht er schon,
kaum angerührt, in seine Ferne fort,
zu warten wann Du folgst... Und hegt den Ort,
da erste Ahnung klang... Und hegt den Ton,

aus dem ein Lied, das selige, bald reift -
vielleicht hat längst, vom Schweigenden geführt,
ein Niegekannter deinen Weg gestreift,

der einst (geheimen Walten einverwebt)
als Wissender, was Dich noch engumschnürt,
zur Klarheit seiner größ'ren Liebe hebt.
Autor:  Wolfgang Müllhausen
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Brennender Abendhimmel

Schon sinkt der Tag. Die nebelkahlen Bäume
Hüllen sich in wesenlose Schleier.
Doch golden braust durch himmelsferne Räume
Des letzten Lichtes überhelle Feier.

Die Wolke ruht. Hat Gluten ausgetrunken –
Noch einmal flammt es prasselnd hell empor,
bis Glanz und Blut in ferner Höh’ versunken.
Steht auf den Straßen still! Seht in das Tor,

durch welches trübe Blicke sich erheben.
Denn jede Schönheit muss sich jäh verschwenden,
bis sie ein Auge hält. – Du weißt es, Leben,
dass alle Wege sich ins Leuchten wenden.
Autor:  Wolfgang Müllhausen
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Herbst

Der Birken Kronen erzittern,
zittern und flattern im Wind.
Umhüllt von gelbgold’nen Flittern
Sie lieblich gewandet sind.
Am Himmel Wolken, die hohen
Segeln in seliges Licht,
wie Fackeln flattern und lohen
glutende Zweige zu dicht.
Sie können nicht erträumen,
was in der Höhe noch weht,
Blätter rieseln von Bäumen -
ein glücklicher Sommer geht.
Autor:  Wolfgang Müllhausen
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Sommer an der Regnitz

Von Blumen flüstern Winde,
von Blumen, schwebend im Feld.
Am Anger duftet Linde,
schenkt sich blühend der Welt.

Viele grüne Wasser fallen,
treiben manch uraltes Rad.
Und weiße Wolken wallen
So hoch über jedwedem Pfad.
Autor:  Wolfgang Müllhausen
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Erste Blüten

Traumdichte Hüllen
Hielten Knospen umsponnen.
Aber es wehte sie fort.
Sieh: Jeder Zweig wird ein Bronnen –
Ihn quellend zu füllen,
taut aus Gründen erschaffenes Wort:
„Tiefes entsteige!“
Und silberne Morgen heben
Schleier empor, welche die Zweige
Kaum erst berühren. Zag schweben
Blüten – duften, rufen noch nicht.
Ihr Falter und Bienen, ferne versteckt,
habt der Bäume weißflackernd licht
bald erst entdeckt.
Autor:  Wolfgang Müllhausen
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