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Gedanken & Gedichte » Autor: Erika Lond
58 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Der Mittag verlässt das Morgengrauen
um in den Abend hineinzuschauen.
Und wenn der Schlaf kommt, ist es Nacht,
daran habe ich nicht gedacht.
Träume, so denk ich, sind nur Schaum:
das Leben selbst ist nur Traum.
So kann ich eins nur machen:
aus diesem Traum erwachen.
Erika Lond
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 70.752nach oben
The house is empty,
the children have gone,
autumn has come to me:
I’m on my own.

No laughter round the table,
the kitchen is cold.
No bedstory fable
I have grown old.

No noise in the garden,
no warm embrace.
Just a cracked mirror
reflects my old face.

No busy doings,
no moving about,
sitting behind curtains
just looking out.

The house is empty
all loved ones have gone,
no one remembers me.
I’m all on my own.

Life has been good to me,
I shan’t regret,
the house now is empty,
times were happy - and sad.

Sit behind the curtain,
wait for the final one.
Just the end is certain
for everyone.

The house is empty,
the children have gone,
autumn has come to me:
I’m on my own.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 27.182nach oben
Ich sehe es. Siehst du es nicht?
Im Weidenstamm, dem alten,
Ein rätselhaftes Baumgesicht
mit vielen kleinen Falten.

Ein Turban umschlingt das Haupt.
Es schaut mich an und lächelt weise.
Das Grün sprießt zaghaft, noch ist es entlaubt,
es scheint, es spricht, ganz leise:

„Ich bin hier im Baum gefangen
So wie auch du in deinem Leib.
Ich spüre ein großes Verlangen,
denn einst warst du mein Weib.“

Erschrocken lief ich des Weges.
Sicher war`s nur Fantasie.
Ich hörte noch nie so was Schräges,
ein Baum kann nicht sprechen, nie!

Und sollte ich einst reinkarnieren,
will ich ein Vögelchen sein.
Ich möchte dich nicht verlieren,
bau mir ein Nest bei dir rein.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 82.673nach oben
In meiner immergrünen Wiese
wächst dort, auf einem kleinen Stück,
nach ganz präziser Analyse
das große "G" für's große Glück.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 181.278nach oben
Wetterreim 02
Ist das Wetter duster-diesig
werde manchmal ganz schön fies ich.
Kommt dann aber flugs die Sonne,
hüpf ich rum vor lauter Wonne.
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 81.200nach oben
Wetterreim 01
Mittagszeit und Sonnenschein,
wer kann denn da noch traurig sein!
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 81.071nach oben
Auf weiß getünchter Wand
den Schmetterling ich fand.

Ganz reglos er verharrte.
Jemand sprach leise: Warte.

Genieße hier das Sonnenlicht,
im Schatten gibt es solches nicht.

Der Schmetterling war klüger
und auch ein guter Flieger:

So flog er auf dem Sonnenstrahl
ins bunte Wiesenblumental.

Den Schatten mied er ohne Mühen:
Genauso werde ich entfliehen;

Mit Flügeln und ein wenig Flattern
werd' ich im Licht den Platz ergattern

Und niemals mehr im Schatten ruh'n.
Das werd' ich tun, das werd ich tun...

© by londerika
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 143.466nach oben
Lebensbaum
Der Baum, er schrie:“Seht ihr es nicht
Ich stehe hier im Dunkellicht
Ich fürchte mich so ganz allein
Will niemand helfen, bei mir sein?
Und im Gebüsch, man glaubt es kaum
Erschallt der Ruf: „Sei ruhig Baum
So helf dir selbst, treib neue Triebe
Fang an und tu’s dir selbst zuliebe!“.
Der Baum, so hilflos er auch war,
strengte sich an. In einem Jahr
besiegte wütend er sein Leid
und trug ein neues Blätterkleid.
Und die Moral von dem Gedicht?
Sei kampfbereit, verzage nicht.
Du bist der Boss, das merke dir,
über dein Leben, jetzt und hier.
© by Erika Lond
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 143.680nach oben
Heute hörte ich sie flüstern
Leise lüstern durch die Nüstern
Die Anti-Oxydantien
Könnten, mit hohen Garantien
Die Liebeslust der Damen steigern
Da wird sich keine mehr verweigern:
Im Winzerland, `s ist kaum zu glauben
Wachsen sie in roten Trauben.
Oder gar im Alkohol?
Wer, bitte, weiß das wohl?
Und auch die Schokolade soll
Die Damen machen liebestoll.
Auf, ihr Herren, kauft schnell ein,
doch lasst das Trinken selber sein:
Mit diesen wundersamen Waffen
Die Herren gar zu oft erschlaffen.
Ich seh’ euch alle nun erbleichen,
doch könnt´ auf anderes ihr ausweichen:
Zum Beispiel Kaffee oder die Tomaten
Lasst euch von „Wiki“ gut beraten!

(© Erika Lond)
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 389.522nach oben
Ich schenke Dir mein Wolkenherz,
nimm' s schnell, es fliegt davon!
Es schlägt für Dich ganz ohne Schmerz
noch hat es die Fasson!
Autor:  Erika Lond
(*1946)
Gelesen: 232.064nach oben
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