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Gedanken & Gedichte » Autor: Wolfgang Scholmanns
13 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Zartes Grün erwacht

Zart noch des Baumes Grün,
doch munter lacht`s
dem jungen Tag entgegen.
Wo hoch am Himmel
Vogelscharen zieh`n,
wächst nun manch neues Bild
auf neuen Wegen.

Schaut her es blüht schon bunt,
und Frühling füllt mit Pracht
was lang verloren.
Der milde Wind singt
von der Liebesstund,
die tief im Schoß
der Frühlingszeit geboren.

Ich dank dir, schöne Zeit,
dein milder Duft lässt sanft
den Geist erwachen.
Du junges Jahr,
trägst stolz dein Blütenkleid,
still blickt der Frieden
auf des Glückes Lachen.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 43.066nach oben
Wo Heimat war

So lang schon ist es fort,
was aus des Lichtes Knospe
ward geboren.
Eisiger Wind,
in dem nun dunklen Ort,
und Herzenswärme
scheint in ihm erfroren.

In blauer Sternennacht,
wo zärtlich sich
zwei Augenpaare fanden,
und einst des Glückes
Stimme hell gelacht,
nur Asche noch,
wo Liebesboten standen.

Und liegt es kalt und weit,
wo Heimat war
und Zukunftsträume blühten.
Auf fremdem Weg
in eine andere Zeit,
wird nun die Hoffnung
Wunsch und Traum behüten.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 230.693nach oben
Durch das Jahr

Ob wandre ich am Fluss,
oder das Dach des Waldes
mein Begleiter.
Natur bedeutet stets mir
ein Genuss,
in Regen, Wind,
und Sonnenschein so heiter.

Wenn bald die Zeit beginnt,
wo Blütenfarben
recken sich zur Sonne,
und im noch kühlen Bach
manch Fischlein springt,
spür ich des Lebens Kraft,
aus Licht und Wonne.

Und bald mit heißem Schwung,
folgen die oft so
trägen Sommertage.
Doch fühlt auch jetzt
manch Menschenkind sich jung,
auch wenn es schreit,
aus trockener Erde Klage.

Doch naht die Herbsteszeit,
und Stürme lärmen
durch die kühlen Lande,
ergießen Regenfälle
sich so weit,
und bald schon knüpft
der Winter sich ans Bande.

Weiß schmückt er unsre Welt,
sein Frost malt Eisblumen
an jedes Fenster.
Bizarre Bäume
auf die Schnee nun fällt,
im weißen Kleid,
so schaurig wie Gespenster.

So geh ich durch das Jahr,
will die Natur
und Gegenwart genießen.
Schau nicht so gern
auf das zurück was war,
seh neues Bunt
auf meinen Wegen sprießen.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 73.008nach oben
Des Glückes Lied

So still, nur leise klingt das Lied Wellen,
auf Sonnenstrahlen tanzt der neue Tag,
bald schon wird er so manch Gemüt erhellen,
hat im Gepäck den Lohn für Müh und Plag.

Des Schilfes Halme wehen sanft im Winde,
springende Fischlein grüßen froh die Welt,
lachender Morgen, gleich dem spielend Kinde,
hat sein Geschenk auf unsren Weg gestellt.

Wer jeden Tag empfängt mit reiner Seele,
dem sind die Wunder jeden Tag ganz nah,
und klingt des Glückes Lied aus froher Kehle,
lausch seinem Klang – es ist für jeden da.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 49.171nach oben
Geh dorthin wo die Farben lachen

Frag nicht den Wind,
er wechselt viel zu heftig.
Lass es geschehen,
so wie einst als Kind,
wo dich die Sonne küsste,
nichts war taub und blind,
das Bunt der Farben kräftig.

Es ist die Zeit,
sie hat die Kraft verloren.
Trägt nun ein schlichtes,
nur noch blasses Kleid,
und der Gedanke
an den Sommer weit,
weil dir der Mut erfroren.

Öffne dein Herz,
lass diese Zeit entfliehen.
Lass sie nur fort,
die oft mit Leid und Schmerz,
dir manche Sicht verwehrte
wenn du himmelwärts,
wolltest zur Sonne ziehen.

Sieh auf die Welt,
wo dir die Farben lachen.
Entfern dich schnell,
von Reichtum, Macht und Geld,
ein Trugbild nur,
das durch die Nacht schleicht
und dir Fallen stellt,
um dich zum Fraß zu machen.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 50.130nach oben
Bettler und Prinz

Einst sah von Bergeshöh`n,
ich in das tiefe Tal,
lies Wind und Stürme wehen,
sah skeptisch auf`s Geschehen,
auf Hochmut, Freud und Qual.

Ein Blinder saß am Rande,
der bunten Lichterstadt,
knüpfte immer nur Bande,
mit „niederigem Stande“
weil man ja Grenzen hat.

Ein Kaufmann reich und mächtig,
voll elleganz und Stolz,
mit edlen Kleiden prächtig,
sah auf den Blinden schmächtig,
auch auf des Beines Holz.

„Was sitzt du da du Wanze,
dein Anblick ist mir Last,
blühst hier wie eine Pflanze,
strahlst wie das Glück im Tanze,
folgst nur des Lebens Rast.

Heiter blickt deine Seele,
lächeln auf deinem Mund,
als ob`s dir an nichts fehle,
kein Leid dich jemals quäle,
siehst weder Tag noch Stund.“

„Oh hoher Herr, das Lichte,
war immer mir versagt,
verzeih wenn ich als Wichte,
die Worte an dich richte,
doch klingst du mir geplagt.

Ich riech den Duft des Lebens,
fühl warm der Sonne Kraft,
spür, nichts ist uns vergebens,
außer der Druck des Strebens,
der oft Verzweiflung schafft.

Leg ab doch Prunk und Seide,
setz dich ins wahre Licht,
zu schwer ist dein Geschmeide,
geboren aus dem Leide,
das lang schon zu dir spricht.


Nun lausch des Lebens Klängen,
und tauen wird dein Herz,
wird Macht und Habgier sprengen,
dich retten aus den Fängen,
die voller Trug und Schmerz.“

Ich seh von Bergeshöhen,
zwei Freunde voller Glück,
die auf den Frieden sehen,
des Lebens Ruf verstehen,
und jeden Augenblick.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 46.059nach oben
Es schweigt des Lebens Leid,
leis klingen frohe Lieder,
das Glück bewegt die Zeit,
bunt lacht die Welt nun wieder.

Sanft spür das Leben ich,
trink deiner Augen Lachen.
Es hebt die Sonne mich,
in's himmlische Erwachen.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 31.894nach oben
Einen Dank an die Nacht,
die mir Träume gibt,
und den Schlaf sanft bewacht,
der dem Tag vergibt.
Doch ich danke auch ihm,
der das Leben schreibt,
wenn auch manchmal sein Weg
unverständlich bleibt.

Ich danke dem Frieden,
auf meinem Weg,
der mir so oft gebaut
den rettenden Steg.
Ein Hoch auf die Liebe,
wenn sie uns lacht,
möge sie uns begleiten,
bei Tag und bei Nacht.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 69.277nach oben
Wenn der Mond mit der Sonne tauscht

Der Moment wo der Mond mit der Sonne tauscht,
und der Morgen erwacht still und leise,
klingt am Fluss, wo es aus kühlen Wassern rauscht,
wenn das Herz, weit geöffnet, den Klängen lauscht,
unserem Leben die uralte Weise:
Dass der Mensch, der mit Freude den Tag begrüßt,
und mit Dank sich verneigt vor dem Morgen,
plötzlich spürt wie im Herzen das Glück ihm sprießt,
und die Kraft allen Ursprungs warm in ihm fließt,
und er weit ist von Kummer und Sorgen.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 45.440nach oben
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit

So einsam diese Zeit,
was liegt noch in des Menschen einstigem Glauben,
sieht nicht der Nächsten Hungersnot und Leid,
bittende Kinderhände, trübe Augen.
Den Schrei nach Liebe schluckt die kalte Nacht,
Trugbilder werfen farbenfrohe Schatten.
Der Schlaf der diesen Lügentraum bewacht,
füttert die Gier der fetten Nimmersatten.

Und schweigt sie doch die Welt,
nur stumm der bittren Tränen ewiges Flehen,
kein Sonnenstrahl der diesen Teil erhellt,
kein Auge das den Mut hat hinzusehen.
Flammt es so rot wie Blut aus toten Meeren,
bleibt doch der Blick auf manche Not verdrängt,
es gilt, den Herrn zu preisen und zu ehren,
und das man den, der satt ist, reich beschenkt.
Autor:  Wolfgang Scholmanns
Gelesen: 193.381nach oben
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