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Gedanken & Gedichte » Autor: Meli Kizuna Warmer
69 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Watch Me Die.

Fühlst du die Stille,
um mich herum?

Du beobachtest mich stumm.

Immer und immer wieder,
wird mir mein Leben genommen.

Du siehst zu, wie ich zerbreche.

Mein Leben schwindet
und die Schuld gibst du mir allein.

Ist es meine Schuld,
dass du jetzt glücklich bist..?
Nein.
Meine Schuld,
dass ich sterbe..?
Ja.

Ich hoffe, ich finde meinen Weg.
Auch wenn ich mit jedem Schritt mehr zerbreche...

Dein Lächeln,
wird mir mein Leben nehmen.

Doch du wirst es niemals verstehen...
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 140.366nach oben
Gewitter.

Die Luft, so drückend
auf der Erde liegend.
Leise Donnerschläge im Hintergrund,
übertönen meine Schreie.
Lassen mich vergessen.

Schwarze Wolken,
so fern und doch so nah,
ziehen über mir.
Langsam und zögernd,
fallen die ersten Regentropfen.

Der Donner, lauter werdend;
fordernder.
Eine geheimnisvolle Stille
legt sich über mich,
trotz des Donners und des Regens.

Ein wunderbares Gefühl,
fast der Freiheit nahe.

Der Wind, über mein Gesicht streifend,
gibt mir das Gefühl,
nicht alleine zu sein,
obwohl ich es bin.

Warum können solche Momente
nicht auf ewig währen..?
Die ersten Blitze leuchten auf,
der Donner,
noch immer in der Ferne verstummend,
und doch deutlich näher kommend.

Die Wärme des Tages
wird allmählich vom frischen Wind davongetragen,
riecht bereits nach Regen und nasser Erde.

Ich fühle mich nun
so verbunden mit dieser Welt...
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 46.216nach oben
Todesengel.

Ich weiß nun,
was der Tod bedeutet.
Leere.
Er nimmt uns die Menschen,
die wir lieben.

Willst du wirklich dorthin gehen?

Todesengel, ich verachte dich.
Du darfst sie nicht mitnehmen.
Sie hat es nicht verdient,
von dir umarmt zu werden.

Warum soll sie gehen,
wenn doch andere Schuld an ihrem Leiden sind?
Die Welt ist ungerecht.
Ich wünschte, ich könnte ihr helfen.
Doch ich kann es nicht..

Gott, du brauchst doch keine Engel mehr.
Du hast genug.
Lass sie nicht gehen.
Ich kann es nicht verstehen.
Die Menschen die uns am Wichtigsten sind,
gehen.

Gib ihr Mut.
Gib ihr Hoffnung.
Gib ihr ihren Glauben zurück.

Nichts tun zu können, ist ein schreckliches Gefühl.

Tränen der Trauer.
Tränen der Hilflosigkeit.
Ich weiß, ich verstehe nicht,
aber bitte geh nicht..

Ich kann nur eins tun.
Falls es einen Gott gibt,
werde ich beten,
dass er seinen Todesengel nicht auf diese Erde schickt.
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 136.932nach oben
Sinnlos

Der Regen schlägt pochend gegen das Fenster,
als wolle er mich aufwecken.

Die Müdigkeit überkommt mich immer und immer wieder,
will mich auf die Seite der Träume ziehen.

Doch kaum schließe ich die Augen,
folgt ein lauter Donnerschlag,
lässt die Stille zerbrechen.
Der Wind heult an den Fenstern,
als würde er mich anflehen,
nicht einzuschlafen.

Immer lauter, immer fordernder.

Die Wolken so dunkel und bedrohlich
dort oben am grauen Himmel.

Ich habe keine Angst mehr vor euch.

Ich schließe die Augen.

Und öffne sie in einer anderen Welt.

In deinen Armen.
Deine Augen, voller Tränen.

Was ist passiert?

Was habe ich getan?
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 46.669nach oben
Deine bloße Anwesenheit
schafft es noch immer
mir Schmerz zuzufügen,
mich weinen zu lassen.

Wenn mein Leben in deinen Händen liegen würde,
was würdest du tun?

Stehe zitternd da.
Bebende Lippen.
Beobachte euch,
kann den Blick nicht abwenden.
Tränen brennen.

Ich will nicht mehr leben.
Ich habe keine Kraft mehr.


Ich kann ihn sehen,
der Engel der mich holen will.
Immer öfter höre ich seine Stimme.
Ich werde auf ihn warten.
Bald werde ich in seinen Armen liegen
und mit meinen Flügeln
zum Himmel aufsteigen.

Mein süßer Todesengel ich liebe nur noch dich...
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 49.260nach oben
Abgrund, dein Gesicht, sehe hinab, alles zerbricht.
Liebe ist wie zerbrechliches, dünnes Glas.
Hält man sie nicht fest genug, fällt sie und zerbricht.
Und du verletzt mich nun mit den scharfen Scherben.
Blute aus unzähligen Wunden, die du mir zugefügt hast
und es werden von Tag zu Tag mehr.
Jetzt stehe ich hier an diesem Abgrund,
laufe vor den grausamen Dingen davon, die du mir antust.
Doch wie komme ich nur auf die andere, sichere Seite?
Rote Tränen in meinen Augen.
Keinen Ausweg zu sehen.
Nichts in dir will verstehen.
Spüre Angst, Angst davor weiterhin verletzt zu werden.
und schließlich auch Angst davor,
dass mich dieser Schmerz endgültig umbringen wird.
Ein stechender Schmerz in mir.
Drehe mich um. Da stehst du. Du hast mich gefunden.
Ausdruckslos siehst du mir in die Augen.
Schreie du sollst mich in Ruhe lassen! Mir mein Leben zurückgeben!
Doch anstatt zu gehen, sehe ich die scharfe Scherbe in der Hand,
bereit mich wieder zu verletzen.
Habe einen Entschluss gefasst, auch wenn das nur Schwäche zeigen wird.
Schreie. Schreie die Wahrheit. Das ich nicht aufhören werde dich zu lieben!
Dein Gesicht vor Schreck erstarrt. Die Scherbe fallen gelassen.
Die Wahrheit hat dich genauso hart getroffen,
als hätte ich dich mit der Scherbe verletzt.
Das erste mal, dass ich dich bluten sehe.
Drehe mich um, starre in den tiefschwarzen Abgrund,
in dem nichts weiter ist als Leere.
Schließe meine Augen,
sehe dein Gesicht.
Lasse mich einfach fallen.
Öffne die Augen. Plötzlich keine Dunkelheit mehr. Licht. Freiheit. Falle nicht mehr.
Sehe über meine Schulter. Flügel? Gläserne Flügel.
Ich werde diese Flügel gut aufbewahren.
Bis zum nächsten mal, wenn ich vor einem Abgrund stehe und zu fallen drohe.
Schließlich wirst du es sein,
der mich wieder an diesen Abgrund treiben wird,
wenn ich es nicht schaffe, dir die Wahrheit zu erzählen.
Dann wirst du meine Flügel zerbrechen.
und mich mit den gläsernen Scherben verletzen, wieder.
Und dann wirst du mich fallen lassen.
ohne meine Flügel.
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 48.647nach oben
Foto

Unser Bild
in meinen Händen.
Du.
Ich.
Wir.
Glücklich?

Wir lachen.
Das Lächeln auf meinen Lippen
ist echt.
Ist es deins auch?
Ich wollte dieses Foto damals nur,
weil ich etwas haben wollte,
an das ich mich festklammern kann,
wenn wir zerbrechen.
Ich wollte diese Zeit festhalten,
wollte eine Erinnerung,
an die Zeit,
in der ich mein Lächeln wiederfand.
Ich wusste es doch die ganze Zeit über,
ich würde auch dich verlieren.

Das Foto
in meinen Händen.
Du.
Ich.
Glücklich.

Nichts weiter als eine tote Erinnerung,
die ich festhalten wollte...

Nunmehr ist es nur noch mein Bild.

Uns gibt es nicht mehr.
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 48.153nach oben
Everytime

Mein Herz
schlägt langsam,
Schwächer werdend.
Aufgebend.

Der Schmerz
So vieler Fehler
Wie Dornenranken
um mein Herz geschlungen

Unterdrücke den Schmerz
Schon aus Gewohnheit
Kenne es nicht anders
Der Schmerz schwindet
Doch eine tiefe Leere bleibt

Dein Gesicht
In meinen Augen
Meine Fehler
Zerschneiden meine Seele
Mein Herz
Schlägt in euren Händen

Meine Blicke
Sooft nur noch gefüllt mit Leere
Kein Licht
Kann nichts dagegen tun
So unerträglich stumm

Versuche Fehler zu vergessen
Schmerz zu übersehen
Meine Gefühle wegzuwerfen
Dein Lächeln zu zerstören

Alles um mich herum zerbricht erneut
Zerbricht und bringt die Leere mit sich
Weil du es zulässt
Wünsche mir das Licht zurück
Verachte mich selbst
Für das was ich bin

Ich kann das alles nicht mehr.
Ich will das alles nicht mehr.

Doch niemand wird mehr übrig sein
Der mich rettet
Habe alles zerstört
Alles verloren

Ich liebe nur noch eure Schatten.
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 48.717nach oben
Garden of Decay

Der Himmel war grau. Grau und trüb, als würden unzählige Tränen sein leuchtendes blau verschlucken.
Sie stand inmitten eines unendlich scheinenden Feldes aus tausenden von Papierblumen. Blumen, die jedoch keine Farben hatten. Schwarz, weiß und grau. Die Farben der Vergänglichkeit lagen auf ihnen.
Die Stille, die hier herrschte, war fast unerträglich. Alles war erfüllt von einer unbeschreiblich erdrückenden Leere, die wie ein Miasma auf der ewigen Stille lag.
Doch sie fühlte es nicht, denn in ihr war es genau so leer.
Ihr Herz war gefüllt mit Lügen, die ihr der Mensch erzählte, den sie mehr liebte als ihr Leben. Ihre Augen waren erfüllt von einer Trauer, die tief verwurzelt und für immer bleibend, in ihrem Herzen verweilen würde. Es war ihr Schicksal auf ewig verdammt zu sein. Mit dem Schmerz einer Trauernden zu leben und einen Menschen lieben zu müssen, der sie zerstört. Tränen der Pein standen in ihren Augen und suchten sich den Weg über ihre Wangen. Der Himmel weinte mit ihr. Ununterbrochen fielen graue Tränen aus Asche vom unendlich scheinenden Firmament. Bis ihre Tränen auf einmal ohne jeglichen Grund versiegten.
In diesem Moment, indem die letzte Träne den Boden berührte, zerfiel jede einzelne Blume zu Asche und stieg zum Himmel empor.
Jede Blume einer ihrer Träume.
Zerfallen zu Asche.
Ein immerwährender Kreislauf.
Träume steigen in den Himmel.
Träume zerfallen zu Staub und Asche.

Das Feuer des Schicksals verschlang so viele Träume, wie es nur konnte.

So steht sie heute noch immer hier.
Beobachtet ihre Träume, die ihr wie Tränen aus den Augen flossen, wie sie zum endlos erscheinenden Himmel empor stiegen. Ebenso, wie sie wieder als weißgraue Asche zu Boden regneten.

Die Vergänglichkeit liegt im Herzen eines jeden.
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 84.684nach oben
Pain

Wenn mir die Tränen kommen
und ich nicht weiß warum,
sitze ich hier
auf dem Boden
und starre in die Leere.

Weil der Schmerz auf einmal so real ist;
zum Greifen nah.

Als würde die ganze Pein,
jede noch so kleine Erinnerung,
direkt vor mir liegen.

Als bräuchte ich nur die Hand auszustrecken,
um sie zu ergreifen
und sie fest an mich zu drücken.

Jede Erinnerung ein Puzzelteil,
das mich zu dem macht,
was ich bin.

Jedes Puzzelteil;
Dein Name
und Seiner.

Geschrieben auf unzählige kleine Splitter,
die einmal mein gläsernes Ich waren.
Sie machen mich zu all dem,
was ihr meiner Seele angetan habt.

Zu einem zerbrochenem Menschen...
Autor:  Meli Kizuna Warmer
Gelesen: 43.446nach oben
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