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Gedanken & Gedichte » Autor: Jana Peppmüller
8 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 8
Kleiner Engel?



Was ist passiert?

was ist geschehn?

mit dem kleinen Mädchen

blond und süß

wo ist es geblieben?



das Kind in mir

es ist gestorben

einsam und allein

warum? fragst du dich

such die antwort

bei dir



denn du hast mich den Hass gelehrt

du hast das Kind getötet

hast mir das genommen was mir am liebsten war

den Rest hast du zerstört

kaputt gemacht



und aus dem süßen Kind

wurde ein schwarzer Engel

traurig und allein

voller Verzweifelung



doch der alte Hass

er ist noch immer da

er ist tief verborgen in meinem Herz

doch irgendwann

wird er wieder an die Oberfläche kommen




denn irgendwann kommt der Tag

wo der kleine traurige Engel

mit dem zerbrochenem Herz

mit der verbrannten Seele

seine Rache vollzieht



an all den Menschen

die all die Jahre

über ihn lachten

ihn zum weinen brachten

die tiefe Wunden in seine Seele schlugen



vier Jahre ist es her

auf den Tag genau

da hast du mein Leben zerstört

elf Jahre voll Glück

Vergangenheit



vier Jahre schon

Jahre des Hasses

und der Trauer

voll Einsamkeit

und voll Schmerz



irgendwann werde ich mich rächen

werde dein Leben zerstören

so wie du das meinige zerstört hast

werde dir alles nehmen

sowie du mir alles genommen hast



eines Tages...!
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 29.316nach oben
Tags bist du fern,
nachts bist du nah,
sei dem ich dich kenne schlaf ich gern.
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 27.887nach oben
Einsamkeit
es gibt nur eine Sache
die ich noch mehr hasse
die ich noch weniger ertragen kann
und das sind andere Menschen
Gesellschaft
redende, fröhliche, schimpfende
laute Menschen

egal ob Lehrer Eltern Freunde
oder die Nachbarskinder
ich kann sie nicht mehr ertragen
ich kann nicht mehr!
ich kann dieses Zimmer
dieses Haus
diese Welt
dieses Leben
einfach nicht mehr ertragen
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 28.310nach oben
warten

einsam
warten auf den Abend
warten auf die Nacht
warten darauf das er wiederkommt
warten darauf, dass die Einsamkeit vergeht

ich sitze hier und weiß
es sind noch viele Stunden
bis zum Abend
bis zur Nacht
bis zu dem Zeitpunkt
wo er wiederkommt

ich hasse sie
die Einsamkeit
die Langeweile
die Gewissheit
dass es einen halben Tag dauert
bis er wiederkommt

ich wünschte er wäre da
würde mich zum lachen bringen
würde mich ärgern
würde einfach nur mit mir reden
würde einfach da sein

Wünsche
Gedanken
Gefühle
Schmerzen
sie alle quälen mich
ich weiß sie werden nicht vergehn

ich sitze hier
und warte darauf dass es abend wird
warte auf die Nacht
warte auf ihn
warte auf jemanden
der den Kummer
und die Angst vertreiben kann
ein für alle mal

doch er kommt nicht
die Zeit vergeht
die Gewissheit
dass er nicht kommen wird
wird stärker
mit jedem Atemzug
wird sie größer
ich will nicht mehr
warten
Angst haben
traurig sein
weinen

01.10.2006
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 41.307nach oben
Suizidgefährdet?

irgendwann hören die Wunden auf zu bluten
wieder eine Narbe mehr
an meinen Armen
auf meiner Seele
wieder eine Narbe mehr
die keiner sieht
die keiner sehen will
wieder eine Narbe mehr
ein lautloser Schrei nach Hilfe
den keiner hört
den keiner hören will
wieder eine Narbe mehr
Ausdruck von Verzweiflung
Selbsthass
und unendlicher Trauer
die niemand bemerkt
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 141.914nach oben
Panzer aus Eis oder die tote Seele

aus Nebel und Eis
einen Mantel gewoben
unter meine Haut gezogen
kalt und weiss

du kannst ihn nicht sehn
aber du fühlst ihn
undurchdringlich und starr
ich bin darunter gefangen

manchmal, an schönen Tagen
und des Nachts vor allem
bringt ein Lächeln ihn
ein wenig zum schmelzen

doch mit jedem Tag
den ich lebe
wächst er ein Stück
bald wird er mich ersticken

er verschluckt die Schreie
meiner geschundenen Seele
verbirgt die Narben
vergangener Wunden

einst erschaffen
um mich zu schützen
vor anderen Menschen
hält er mich nun gefangen

manche können ihn sehen
vielleicht bemerkt einer von ihnen
die lautlosen Schreie um Hilfe
mein verzweifeltes Flehen

aber mir bleibt nicht mehr viel Zeit
mir ist so kalt ...
unendlich kalt ...
Help me!

03.10.2006
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 64.450nach oben
Die Klinge

in mir singt nichst mehr
alles kalt und grau
mit blutigen Striemen durchzogen
rote Tränen weint meine Seele
gefangen in Kälte und Schmerz
alles grau in grau
so einsam
mein Herz schreit vor Verlassenheit
wahnsinnig geworden
vor lauter Kummer
gnadenlos ist die Angst
vor mir selbst

17.09.2006
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 141.618nach oben
Geliebte Tochter oder das stumme Zimmer

Sonnenlicht
wirft seine Strahlen
durch das Fenster
Staub sieht man tanzen
in diesem Zimmer

wie lange ist es her?
wie viele Jahre sind vergangen?
ach solange schon
hört man keinen Ton
aus diesem Zimmer dringen

sieben Jahre ist es her
da hat uns das Glück verlassen
die Freude zog aus
aus diesem Haus
und ward nie mehr gesehen

hübsch und klug war sie
der Stolz ihrer Eltern
doch was so wunderschön
es musste vergehen
konnt nicht ewig bleiben

er war gekommen
mit einem Messer
vom Blut der Boden so rot
als man sie fand, war sie tot
das Geschrei so groß

auf ihrer Beerdigung
waren sie alle da
Freunde und Verwandte
auch wer sie nur flüchtig kannte
kam, ihr die letzte Ehre zu erweisen

der Eltern Kummer
er war nicht zu lindern
Trauer, so endlos
Schmerz wie das Meer so groß
viele Tränen fielen

den Mörder niemand fand
und es wurde viel gemunkelt
manche haben ihren Geist gesehn
doch die Jahre vergehn
und das Zimmer zerfällt

nur die Sonne scheint manchmal
in ihr Zimmer hinein
sonst bleibt es verschlossen
niemand geht da rein
doch im Hause spürt man die Pein
über den Tod der geliebten Tochter
und der Schlüssel zu ihrem Raum
verrostet in einem stillen Kämmerlein

12.09.2006
Autor:  Jana Peppmüller
Gelesen: 72.280nach oben
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