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Gedanken & Gedichte » Autor: Renate Schneider
10 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Ein Kurs in Selbstheilung
Gesundheit ist das höchste Gut und was man alles für sie tut!

Ärzte jammern, Kassen klagen- das Meiste mußt du selber zahlen
und das teurere Medikament, zieht dir aus das letzte Hemd.
Denn geht es dir wirklich schlecht, du dann gleich zum Doktor hetzt.
Aber nicht übertreiben, kein Bedauern, auch wenn Schmerzen lauern.
Der Doktor meint: "Da müssen wir mal schauen!"

Du wirst nun ringsum abgetscheckt -und schon schreibt er ein Rezept.
Für dein hohes Choesterin- eine strarke Medizin.
Für den Blutdruck Betaplocker- damit es dich nicht haut vom Hocker.
Für die Verdauung Rizinus? - Das ist doch wirklich kein Genuss!
Und für dein Blut noch Lebertran?- Das ist der helle Wahn!!!

Doch warum gleich zum Doktor eilen? Vielleicht kannst du dich selber heilen?
Denn für jedes Weh- wehchen gibt es doch ein Tee-chen.
Schon die heilige Hildegard schwörte auf
Galgant, Diptam, Quendel,- Bertram, Ysop, und auch Fenchel.
Auch Arnika und Löwenzahn hatten es ihr angetan.
Weisdorn, Mistel, für das Herz- das vertreibt den Schmerz.
Johanniskraut gegen trübe Gedanken und du kannst wieder Freude tanken.
Fencheltee für den Bauch- Kümmel tut es auch.
Salbei für den Hals- Zur Beruhigung Hopfen und Malz.

Auch Birkenblätter für die Nieren könntest du schon mal probieren
Denn mit Birkenblättern und Benediktenkraut wird die Harnsäure abgebaut.
Für dein Rheuma Teufelskralle- es hilft in jedem Falle.
Mit Huflattich und Spitzwegerich kriegst du Erkältung in den Griff.
Und schon eine Tasse Holundertee wirkt wie eine gute Fee.
Gegen Bronchitis und Allergie gibts auch noch den Bockshornklee.
Und bitte nicht verzagen, wenn dich drückt der Magen,
mit dem Tausendgültenkraut wird schnell die Schleimhaut aufgebaut.

Mariendistel in jedem Falle- ist das Beste für die Galle.
Und plagt dich mal die Gicht- dann gibt es nur Verzicht.
Kombucha, Roibusch, Hafertee- und morgens einen Dinkelkaffee,
dazu noch Ginseng pur- die Kraft der Natur,
bei Nervenkrankheit, zur Schlafregulation, Blähungen und Depression.
Und eine gute Medizin, für das Gehirn ist Lezithin.
Mit Kräutertee das Blut noch reinigen
und man wird dir eine gute Gesundheit bescheinigen.

Doch in aller Munde ist auch die Naturheilkunde.
Reflexszonenmassage und Akkupunktur- Homöopathie und Biochemie
Sauerstoff- und Schlaftherapie- Bioresonanz und Ozontherapie.
Auch die Wasserkur von Pfarrer Kneipp könnte heilen deinen Leib.
Und hast du`s mal im Halse- helfen vielleicht Schüßler Salze.
Noch Vitamin und Mineral- für die Nerven Baldrian.
Für die Knochen Kalzium oder eine Wanderung.
Und ist dein Rücken sehr verspannt, wird Chiropraktik angewandt.
Auch eine Ernährungsumstellung und Zahnsanierung,
könntest du noch ausprobieren.
Ayurveda "Die Wissenschaft vom Leben" könnte dir wieder Lebenslust geben.
Auch mit Farblicht und Edelsteinen läßt sich vieles bereinigen.
Und auch bei geistiger Heilung fühlst du eine Befreiung.
Auch Wellness ist schon sehr bekannt- und mit Gesundheit sehr verwandt.

Mit Neuraltherapie noch die Störfelder entfernen,
dann noch schnell die Chakras reinigen-
Nordic Walking, Feldenkrais- für eine bessere Beweglichkeit.
Laufen, Radfahrn, Treppen steigen und beim Sport nicht übertreiben.
Gymnastik noch für Bauch und Po- Yoga tut es ebenso.
Bist du dann etwas abgeschlafft, steigert Jogging deine Leistungskraft.
Mit Bachblüten und ätherischen Ölen,
kannst du noch deine Seele verwöhnen.
Und ein Ausklang für den Tag, ist ein Melisse- Beruhigungsbad.
Auch Gebete und Affirmationen könnten sich sehr lohnen.
Und für harmonische Gedanken wird sich dein Körper sehr bedanken.
Noch etwas Thai Chie- für die innere Harmonie
Für dein Prana dann Chi Gong- Zum Meditieren Falun Gong.

Dann noch ein, zwei Fastentage, und schon ist vorbei die Plage.
Du hast nun alles gut verdaut und den Körper aufgebaut.
Und gehst du abends mit den Hühnern schlafen
kannst du sicher nicht mehr klagen.

Nun hast du wieder neuen Schwung und innerlich bleibst du immer jung.
Du hast wieder Energie- vom Kopf bis zu dem Knie.
Drum sei immer unverdrossen und für Neues aufgeschlossen,
denn dies alles dient doch nur- der Gesundheit pur.

Doch niemals in Zorn geraten und niemand verfluchen
Viel Ruhe und Bewegung suchen.
Keinen Menschen hassen- einfach leben
und leben lassen.

Ich kann aber für nichts garantieren
Du mußt es einfach probieren.

Renate Schneider 06
Autor:  Renate Schneider
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Stille
Vergeß die Welt und halte inne
und trete ein, in das Tor der Stille.
Schweigen mitten im Herzen der Welt,
vergessen das Trachten nach Rum und nach Geld.
Sich sammeln und den Tag bewerten,
sich selbst bemerken und stille werden.

In der Hast des Alltags ruhen und schweigen
und sich vor Gottes Schöpfung verneigen.
Die Grenzen erkennen in Zeit und Raum,
der Seele begegnen im glückhaften Traum.
Erkennen den Ursprung der verborgenen Quelle
und eintreten in das Reich der Seele.

Die Zeit hält an und ich mit ihr
Erd und Himmel versöhnt sich mit mir.
Frieden fließt tief in mein Herz
Ruhe,-ohne Weltenschmerz.
Im Klang der Stille, den Stille heilt
ahne ich die Ewigkeit.

Beim Atemholen im Lärm der Zeit
wird sichtbar die Unendlichkeit.
Es strahlt der Tag im schönsten Gold
Körper und Seele haben sich erholt.
Autor:  Renate Schneider
Gelesen: 149.816nach oben
Die Sonne geht auf
aus dem Dunkel der Nacht

Tränen die nach innen fließen
die du nie geweint,
in deine Seele sich ergießen
und als Gnadenquelle
fließen.

Dann kommt ein Lichtschein
der dich leitet
und einen Teppich
vor dir breitet,
wo unsichtbare Füße schreiten
die einen neuen Weg
dir zeigen.

Und Engel dich lenken
die Frieden dir
schenken.
Autor:  Renate Schneider
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Wintertag

Von einem auf dem anderen Tag
kam ein kalter Wintertag.
Starker Frost und dichter Nebel.
bezwingt uns wie ein Knebel.
Und darauf nun ganz verwegen,
folgt Sonnenschein und Regen.

Ein Fauchen durchs Gelände zieht,
man keinen Baum und Strauch mehr sieht.
Und aus diesen Naturgewalten
entwickeln sich dunkle Gestalten.
Der starke Sturm mit Schneegestöber
dringt durch alle Glieder.

Auch Wiesen, Wald und Hecken
stecken schon unter weißen Decken.
Und der Sturmwind heult und pfeift
und nach unseren Mützen greift.
Doch wir laufen schnell dahin
nach Haus, zum wärmenden Kamin.
Vom Fenster sehen wir hinaus
Zum Wintertag mit Sturmgebraus.
Autor:  Renate Schneider
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Die Suche nach dem Glück

Ich schaute mal im Traum
ins Lebensbuch hinein
und suchte nach dem Glück.
Ich schob ganz leis
den Vorhang leicht zurück
und fragte dann bescheiden:
"Wo wohnt es denn das Glück?"

"Warum willst du den warten
auf Glück in ferner Zeit?
Das Glück versteckt sich gerne
auch im Alltagskleid
und möchte dich beschenken
mit Zufriedenheit.

Glück liegt nicht in den Sternen,
in den weiten Fernen.
Glück ist jeder neue Morgen
Glück sind Tage ohne Sorgen
Glück ist Ruhe in dir selbst.
Denn Glück kann man nicht besitzen
Glücklich kann man
nur sein."
Autor:  Renate Schneider
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Das Leben ist ein Karussell

Das Leben ist ein Karussell
und es dreht sich viel zu schnell.
Wir drehen uns im Kreise
auf diese und auf jene Weise.
Wir schuften, rennen, putzen, streben
und Ruhe kommt uns nicht gelegen.
Wir haben immer viel zu tun
und keine Zeit uns auszuruhn.

Wir sorgen für ein langes Leben
als würde es uns ewig geben.
Wir kommen aus dem Gleise
und werden doch nicht weise.
Wir leben schnell und kopflos weiter
und kapieren garnichts- leider.
Wir sind von Weisheit sehr entfernt
und haben nichts dazu gelernt.

Erst wenn es einmal nicht mehr geht,
man so manches doch versteht.
Und hören wir in uns hinein
so ruft es: "Herein"
Unsere Seele leise spricht:
Ich bitte dich, vergess mich nicht.
Ich habe dir noch viel zu geben,
damit es sinnvoll ist dein Leben.
Und plötzlich haben wir begriffen,
was wir bisher verschliefen.
Autor:  Renate Schneider
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Traumland

Ich weis von einem schönen Land
das mich mit Engeln und Elfen verband.
Dieses Traumland hat es gegeben
als ich noch ein Kind gewesen.
Und Glöckchen klangen leise
auf ganz besondere Weise.

Die Elfen tanzen einen Reigen
und die Engel schweigen,
tief versunken
bleiben sie mit mir verbunden.
Auf einem bunten Regenbogen
sie mir ein Band aus Freude knoten.

Und die vielen kleinen, Holden,
sitzen noch auf weisen Wolken
und lernen das Vergolden.
Sie müssen noch viel lernen
und spielen mit den Sternen.

Der goldene Staub mich ganz bedeckt
und mich aus meinen Träumen weckt.
Ja, ich weis es ganz bestimmt,
dieses Traumland kannte ich
als Kind.
Autor:  Renate Schneider
Gelesen: 105.121nach oben
Dein Engel

Hörst du der Engel Harfe
Mit ihrem Zauberklang,
Sie klingt aus deinem Herzen
Mit lieblichen Gesang.

Dieses feine Klingen
Es tönt bei Tag und Nacht
Vom Engel mit der Harfe
Der täglich dich bewacht.
Er hilft dir aus schwierigen Lagen
Beschützt dich bei Krankheit und Not.
Hört an sich deine Klagen
Bis zum Abendrot.
Wird vor Gefahren dich retten
Und nachts auf Rosen betten.

So hör auf dieses Klingen
Das tönt in deiner Brust
Denn es will dir bringen
Neue Lebenslust.
Und auf jedem deiner Pfade
Liegt ein goldener Hauch
Der Gnade.
Autor:  Renate Schneider
Gelesen: 111.080nach oben
Die kleine Fee

Es war einmal eine kleine Fee,
die lief am Morgen durch grünen Klee.
Sie hüpfte über Stock und Stein-
Immer nur auf einem Bein.

Versteckte sich dann im hohen Gras
Heisassa- wie lustig ist das.
Hatte dann plötzlich Langeweile
Deshalb schlief sie eine kleine Weile.

Doch plötzlich gab es einen Krach
Und sie wurde wieder wach.
Ein Rabe, der vorbei geflogen,
hatte sie an den Haaren gezogen.

Er öffnete seine Flügel weit,
dabei raschelte laut sein Federkleid.
Die Fee schwebte schnell zu einem Deich
und legte sich ins Gras; ganz weich.

Sprang dann in das kühle Nass-
Das machte einen Heidenspaß.
Kam ein kleiner Troll daher,
mit einem großen Sack- ganz schwer.

Er rief: "Komm raus, sonst verwünsch ich dich
und im Sack versteck ich dich."
Die kleine Fee war ganz erschrocken:
"Da soll man noch frohlocken."

Sie flüchtete schnell ins Feenreich
und flüsterte mit den Blumen sogleich.
Schwebte dann zu einem Baum
und träumte einen schönen Traum.
Und jubelte und sang
Beim Sonnenuntergang.
Autor:  Renate Schneider
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Die rosarote Brille

Mein letzter Wille ist eine rosarote Brille.
Die Widrigkeiten des Lebens
versuch ich zu vergessen-vergebens.
Vor Krankheit und Not
fühlt ich mich immer bedroht.
Ich machte mir Sorgen um Mann und Kind
obwohl die schon erwachsen sind.
Die kranke Umwelt und die Kriege der Welt
das hab ich alles nicht bestellt.
Ich hab mich sehr bemüht
und war sehr oft betrübt.
Nun geh ich auf die Siebzig,
und fühl mich noch sehr rüstig,
doch manchmal pikst und zwickt es sehr,
wo nehm ich dann die Freude her?
Bin ich dann alt und verlasse die Welt,
wie ist es dann um mich bestellt?
was kommt dann nach dem Tod?
Gibt es eine Hölle oder bin ich bei Gott?
Drum ist mein letzter Wille
eine rosarote Brille.
Autor:  Renate Schneider
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