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Gedanken & Gedichte » Autor: Klaudija Paunovic
26 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Das Meer

Wellenrauschen lockt mich an,
Weite zieht mich in den Bann.
Will alle Ozeane seh´n,
jeden Tropfen gar versteh´n.

Schaum umspielet meinen Fuß,
Brandung bäumt sich auf zum Gruß.
Ich lasse mich zu Dir hinab
und treib´ in Deinen Armen ab.

Seidig schimmert Deine Haut,
aus Wasser ist Dein Leib gebaut.
Schaukelnd seh ich eine Welt,
die strahlend ist vom Licht erhellt.

Die Strömung zieht mich weiter fort,
nie weile ich an einem Ort.
Zwar scheint das Meer unendlich groß,
doch seh ich immer Wellen bloß.

Die Oberfläche reicht nicht aus,
nie find´ ich dort Dein Wesen ´raus.
Dein Schatz mag tief verborgen sein,
d´rum tauche ich in Dich hinein.

Ich sinke weiter auf den Grund,
fast habe ich Dein Herz gefund´,
inmitten dieser neuen Welt
hat mir allein die Luft gefehlt.

Ein Stück von mir verbleibet hier,
aus Liebe schenkst Du Flossen mir.
Ein Leben lang hab´ ich vermisst
den Reichtum, der im Inner´n fließt.

Wie bunt und golden ist Dein Kern,
nie werde ich Dein Ende lern´,
Dich zu versteh´n, heißt mein Gesuch,
in ewig währet der Versuch.

07.08.2006
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 30.482nach oben
Zeit zu kurz

Zeit zu kurz
In vielen Leben
Ein langer Sturz
Sich hingegeben

Falsche Ziele
Lieblos kriegen
Nichts gefiele
Außer Siegen

Stolz zerbricht
Auf lauter Weise
Wahrer spricht
Die Stimme leise

Herzen ziehen
Sich zusammen
Alle fliehen
Vor den Flammen

Zu zweit allein
Trotz hellem Dunkel
Ein Traum so klein
Im Sternenfunkel
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 31.964nach oben
Wenn

Wenn es keine Sprache gäbe,
so könnte ich behaupten,
du hättest sie erschaffen
mit deinem verzauberten Munde

Wenn es keine Unschuld gäbe,
so könnte ich vermuten,
du hättest sie gelehrt
durch dein anständiges Wesen

Wenn es keine Zeit gäbe,
so könnte ich glauben,
du hättest sie bewiesen
durch deinen raschen Abschied

Wenn es keine andere gäbe,
so könnte ich hoffen,
du hättest tatsächlich
alles nur für mich erfunden
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 19.141nach oben
Was ist es?

Was ist es,
daß mich zwingt,
mich von innen durchdringt,
mir die Luft entrinnt,
mich schwach gesinnt,
mir die Freude nimmt,
keinen Ausweg bringt,
alles sinnlos stimmt

Was ist es,
daß mich fasst,
mich von innen hasst,
mir die Welt verblasst,
mich verläßt die Rast,
mir das Herz verprasst,
keinen Stolz verheißt,
alles mir entreißt
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 142.636nach oben
Was denkst du?

Denkst du, der Wind weht,
weil du sagst, Wind weh?
Denkst du, der Tag wird gut,
weil du sagst, Tag werd gut?
Denkst du, die Menschen leben,
weil du sagst, Mensch leb?
Denkst du, das Dinge passieren,
weil du sagst, Ding passier?
Denkst du, das Gefühle entstehen,
weil du sagst, fühl so?
Denkst du, die Welt hört auf sich zu drehen,
wenn du nichts mehr sagen kannst?
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 51.519nach oben
Verloren

Ich habe mich hingegeben
an fremde Männer,
ohne den anzusehn,
der mich wahrhaft liebt.

Nun ist er tief getroffen,
süße Trauer allzu schwer.
Nie wieder darf ich hoffen,
daß er mir Liebe gibt.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 17.525nach oben
Verliebt

Ein Funke im Boden, der Feuer legt
Eine Träne im Meer, die Leben bringt
Ein Samen im Wind, der Wurzeln schlägt
Ein Stern im All, der Erinnerung birgt
Ein Strahl im Himmel, der Sehen schenkt
Eine Sekunde am Tag, die Sinn ergibt
Ein Ton im Lied, der Herzen regt
Ein Kuß gehaucht, in dich verliebt
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 25.471nach oben
Sehen

Farben strahlend schimmern
gleiß im Sternenglimmern.

Der Pracht der Töne lauschen,
die im Regenbogen rauschen.

Sonn und Schatten birgt
ein Bild, das endlich wirkt.

Kein Wort erfasst die Macht,
die das Auge einem bracht.

Doch wahrer Glanz verhüllt,
man nur im Herzen fühlt.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 51.123nach oben
Schneesucht

im schnee allein
bald werde ich es sein
die zeit vergeht stumm
die welt wirft mich um

ich kenne mein schicksal
mein los mein glück
es gibt kein halten
kein weg führt zurück

egal wie es scheint
es ist gut gemeint
all die sehnsucht zu früh
wird erfüllt nur mit müh

im leben gibts zweimal
aus keinmal wird einmal
die kälte die weite
hat eine bessere seite
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 17.366nach oben
Reisender

Verzauberst auf deinen Wegen
die Herzen der einsamen Seelen.
Nie auf der Stelle stehend
läßt du viele hinter dir liegen.
Höhen und Tiefen sehend
suchst du den Sinn des Lebens.
Weisheit bergen deine Augen,
Vertrauen liegt in deinem Glauben

Dich lieben heißt dich gehen lassen,
für niemanden bist du zu fassen.
Wanderlust erfüllt dein Herz,
schenkst neben Liebe Abschiedsschmerz.
In Gutem wirst du hier verweilen,
ein Stück Schicksal mit mir teilen.
Dankbar sind wir füreinander,
Lernen zieht uns auseinander.
Autor:  Klaudija Paunovic
(*1982)
Gelesen: 27.790nach oben
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