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Gedanken & Gedichte » Autor: Johanna (Jana) Geldner
2 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 2
die lange Straße zum Dorf hinaus
führt vorbei an mein Elternhaus
ich durchquere Felder und Wiesen
hoffe ihr habt mir verziehen

habe eine lange Reise hinter mir
öffnete mein Herz auf Leinenpapier
nun sehe ich der Wahrheit ins Gesicht
möcht euch überraschen, glaub es selber nicht

es hat sich nichts verändert
die Zeit blieb hier stehen
ein altes Haus mit Flügelfenstern
woraus-Vergiß mein nicht, zur Straße sehen

es ist Frühling, zugleich Winterzeit
ein Ort voller Sehnsucht und Traurigkeit
die alte Bank, dass es sie immer noch gibt
dicht am Haus, den Garten schmückt

ein Strauß Blumen in meiner Hand
für all die Worte, die ich nicht fand
ich euer einzigstes Kind
zu schnell erwachsen, dann wortlos ging

ihr habt es einfach nicht verstanden
ein goldener Käfig hielt mich gefangen
ich öffnete die Flügel in eurem Haus
brach mit den Strahlen der Sonne aus

ein Durchbruch ins ewige Leben
nur meine Träume wagten sich, zurück zu sehen
hatte Sehnsucht nun bin ich hier
stumme Schreie vor einer verschlossenen Tür

blumiger Stoff flattert durch den Wind
all meine Erinnerungen damit verbunden sind
Mutter`s Bluse aus alter Zeit
geklammert an die Vergangenheit

die Sonne über`s Haus verblasst
vor eurer Tür ein aufgeschlagenes Tagesblatt
ich lese eure Namen
verstorben vor wenigen Tagen

die lange Straße zum Dorf hinaus
ein Sonnenstrahl kehrt zurück nach Haus
die alte Bank die es immer noch gibt
ein erwachsenes Kind was seine Eltern liebt
Autor:  Johanna (Jana) Geldner
(*1958) in Dorsten
Gelesen: 58.878nach oben
Thema: bin so traurig wenn du weinst, ich weiß du hast es schwer
du hilfst dir nicht wenn du schweigst, in deinem Tränenmeer


Emotionen

ein kleines Boot die Ferne sucht
inmitten der treibenden Kraft
namenlose Straßen bilden einen Fluß
hohe Wellen täuschen eine Stadt

die Krone des Königs
dem Meeresgrund geweiht
Sternschnuppen öffnen sich
für ein Schauspiel in der Dunkelheit

ein brüchiges Tau seinen Halt versagt
es pendelt hin und her
wie die Zeit im Sekundentakt
ergreift es das Boot tastet das Meer

Höhen und Tiefen dirigieren den Wind
Gedanken entfremden die Zeit
ein versiegeltes Buch den Weg bestimmt
für eine Reise in die Ewigkeit

wie das Tor einer fremden Welt
öffnet die Sonne ihre Abendpracht
sie dabei ihre Flügel hebt
langsam schwindet und verblasst

eine fremde Botschaft voller Narben
verblasste Signale zwischen Leben und Tod
dieses Zeichen lässt erahnen
in weiter Fern ein verlorenes Boot

Johanna Geldner
Autor:  Johanna (Jana) Geldner
(*1958) in Dorsten
Gelesen: 60.926nach oben
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