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Gedanken & Gedichte » Autor: Kerstin Ismer
13 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 10
Gott??

Nicht das ich jemals an ihn geglaubt habe,
aber es gibt doch Sachen,
die mich beschäftigen.

Wir kommen auf diese verkommene Welt,
mit nur einem Ziel: sterben.
Wie wir die Zeit verbringen,
liegt an jedem selber.
Ist das ein makaberes Spielchen,
was er da treibt?
Sitzt er da und schaut hinunter,
wie die Menschen sich gegenseitig quälen und abschlachten?
Warum lässt er es zu,
dass sich Menschen selber zerstören?


Er holt sich die Liebsten als Erstes.
Warum lässt er den menschlichen Abschaum
das letzte Bisschen der guten Welt verpesten?
Wieso haben die perversen, gewalttätigen und irregeleiteten Kreaturen
die Chance auf ein langes Leben,
obwohl sie es nicht verdienen?

Warum sieht er zu,
wie die Menschen die Welt zerstören,
in der sie leben?
Weshalb sieht er zu,
wie Tiere sinnlos ausgerottet werden?
Wieso schaut er zu,
wie Menschen verhungern?
Warum lässt er Menschen an unheilbaren Krankheiten
leiden und langsam zerfallen?

Wie kann er so selbstherrlich zusehen,
wie seine so genannte „Schöpfung“ den Bach runter geht?
Wenn es das Einzige ist, was er hat,
wieso tut er nicht mal an der richtigen Stelle etwas Gutes?

Was treibt er für ein morbides Spiel mit uns?
Und da gibt es tatsächlich noch Menschen,
die ihm jeden Tag dafür danken und ihn verehren…
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 47.640nach oben
Das Leben und ich

Ist es nur mein Leben, was beschissen läuft?
Oder gibt es da noch mehr?
Jeder Tag ist ein neuer Anfang, aber was für einer?
Warum fragt mein Leben nie, was ich machen will?
Ich kann mein Leben nicht mehr steuern,
Jeden Tag wache ich auf, mit dem Gedanken,
ich kann nichts ändern.
Alles ist vorprogrammiert.
Keiner kann den Ablauf verhindern.
Immer und immer wieder der schnöde Alltag.
Wo bleibt da die Zeit für mich?
Für alles und jeden muss man nur bezahlen.
Ist das der Sinn des Lebens?
Nur zu arbeiten und schuften, niemals Spaß haben?
Leute ertragen, die gegen Dich sind.
Keiner ist da und steht Dir zur Seite.
Das kann doch nicht alles sein.
Wo sind die guten Seiten meines Lebens?
Immer denkt man, man hat alles im Griff
Und plötzlich gleitet es Dir aus den Händen.
Du kannst das Gleichgewicht nicht halten, taumelst.
Du fällst hinab. Bist am Boden zerstört.
Wo ist das Licht, das mir meine Hoffnung gibt?
Es ist schon längst erloschen.
So sitz Du wieder im Dunkeln.
Du suchst eine helfende Hand, doch nichts passiert.
Mühselig kommst Du wieder ans Licht,
hast es alleine geschafft.
Und dann, dann geht es wieder von vorne los.
Der Moment des Glückes kommt und geht so schnell,
das Du es meist erst merkst, wenn es zu spät ist.
Das Pech bleibt an Dir haften und zeigt Dir jeden Tag aufs neue,
wo Dein Platz im Leben ist.
Wieso hat das Leben mehr schlechte als gute Seiten?
Ist das Gerechtigkeit?
Den Guten geht es immer besser.
Was ist mit dem Rest?
Jeder kleine Einzelkämpfer läuft ins Leere.
Keine Chance auf ein besseres Leben,
nicht in diesem Staat.
Jeder Versuch, mich zu befreien, scheitert.
Lautlos halt mein Schrei nach Freiheit in die Welt.
Niemand hört mich. Ich bin am verzweifeln.
Immer schneller zieht das Leben an mir vorüber.
Die Ziele, die ich habe, werde ich nie erreichen.
Zu viele sind dagegen und keine Kraft,
um sie zu erreichen.
Diese Tatsachen zermürbt einen.
Und immer wieder stellt sich mir die Frage,
was ist der Sinn des Lebens.
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 54.045nach oben
Mein kleines Wunder

Es gab eine Zeit,
da war es dunkel in meiner kleinen Welt.
Ich wusste nicht weiter,
da drohte Sie zu zerspringen.
Meine kleine Welt,
die so war,
wie ich es wollte.
Dann wurde alles anders.
Ich war am Boden
und hatte keine Hoffnung mehr.
Doch dann kamst Du
In meine kleine Welt.
Du warst wie ein Sonnenstrahl.
Du hast die Dunkelheit durchbrochen.
Unbewusst hast Du mich vom Boden geholt,
direkt in den Himmel.
Wir redeten und lachten.
Du gabst mir das Gefühl,
etwas besonderes zu sein.
Und das Gefühl in meinem Bauch sagt mir,
das Du auch nicht so gewöhnlich bist.
Langsam wurde meine Welt wieder heller.

Und jetzt?
Jetzt dreht sich meine kleine Welt um Dich.
Diese einzigartige Freundschaft hält
meine kleine Welt am Leben.
Ich hoffe,
sie wird nicht so schnell untergehen.

Danke für alles,
mein kleines Wunder.
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 80.944nach oben
Ratlos

Ich gehe durch die leeren Straßen.
Seh zum Himmel hinauf.
Es ist düster,
alles ist grau.

In meinem Kopf,
1000 Fragen.
Warum ist das Leben so?
Meine Seele,
zerrüttet.
Mein Herz trägt tiefe Narben

Verlassen, verletzt, zerstört.
Immer und immer wieder.
Warum trifft es mich?

Bin ich es nicht wert, geliebt zu werden?
Warum versucht niemand mich zu verstehen?
Ratlos.

Tränen der Verzweiflung.
Niemand hört mich.
Innere Leere.
Hoffnung verbannt.

Wieder ganz unten.
Weg.
Einfach nur weg.
Doch wohin?
Gibt es einen besseren Ort?
Der Glaube daran ist schwach.

So soll es sein?
Das ist das Leben?
Ratlos.
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 54.871nach oben
Keine Liebe

Geliebt vom Falschen?
Er trägt mich auf Händen.
Er hört mir zu.
Er steht zu mir.
Er hilft mir wo er kann.
Er liebt mich.

Doch ich bin blind.
Zu groß sind die Narben im Herz.
Ich spüre eine Leere in mir.
Ich bin zurückhaltend.
Ich vermisse Ihn nicht.
Ich liebe Ihn nicht.

Keine Liebe in meinem Herzen.
Liebe?
Der Glaube an die Liebe
Ist schon lange verschwunden.
Sie wurde verjagt
und mit Füssen getreten.

Ich suche Sie.
Gibt es Sie wirklich?
Ich warte auf Sie.

Er ist der,
den ich immer haben wollte.
Jetzt wo er bei mir ist,
spüre ich nichts.

Keine Schmetterlinge,
kein Herzklopfen.
Nichts.

Sind meine Gefühle schon so abgestumpft?
Ist mein Herz so kalt?

Zuviel Angst vor neuen Enttäuschungen?
Angst vor dem Alleinsein?
Angst vor neuen Schmerzen?

Ich weiß es nicht.
Da ist wieder diese Leere.
Wird Sie je durch die Liebe ersetzt?
Ich warte darauf.
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 33.039nach oben
Einfach gehen

Warum bin ich hier?
Wieso kann ich nicht einfach gehen?

Es ist alles so sinnlos.
Gibt man sein Bestes,
ist es nie genug.
Jeden Tag quält man sich
und wofür?

Keine Lust mehr auf Leben.
Was hält es denn bereit?
Trauer, Wut, Enttäuschung.

Versprechen werden gebrochen,
Gefühle stumpfen ab,
wie in einer Welt aus Eis.
Alles ist so kalt.
Ich warte vergebens,
auf den Funken der Hoffnung.

Du bist nichts wert,
für niemanden nützlich.
Und doch kannst Du nicht einfach gehen.
Irgendwas hält Dich
In dieser verkommenen Welt.

Die mir das Leben schenkten,
kann ich sie einfach vergessen?
Ich will sie nicht enttäuschen,
das tu ich schon,
wenn ich versuche zu leben.

Aber wenn der einzige Weg
der Tod ist?

Gedanken in einem Teufelskreis.
Leben oder Tod?

Es ist so sinnlos.

Ich leb mein tristes Leben,
das nur an der Nabelschnur hängt.
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 56.047nach oben
Hass

Es ist vier Jahre her.
Als Mensch möchte ich Dich nicht bezeichnen,
denn Du hast kein Herz.
Außer Dir selber
interessiert Dich kein Anderer.

Eiskalt hast Du mich benutzt,
ohne Reue ausgenutzt.
Zurückgelassen hast Du ein Wrack.
Nichts wird mehr so sein,
wie es war.
Die Freude am Leben ist verschwunden.
Du hast mich körperlich zerstört.
Die Narben auf meiner Seele
sind nicht verheilt.

Vier Jahre habe ich versucht,
alles zu vergessen,
habe versucht,
mein Leben wieder normal zu leben.
Doch bis heute geht es einfach nicht.
Zu tief sind die Wunden,
als das man einfach alles vergessen kann.

Heute,
nach vier Jahren des Verfalls,
sehe ich Dich wieder.

Ich zittere am ganzen Körper.
Mein Herz rast.
Ich bekomme kaum Luft.

Nur Dein Anblick setzt mich unter Schock.
Kein Wort fällt,
nur Dein kurzer Blick.
Die Gedanken springen aus den dunkelsten Ecken.

Alles steigt wieder auf.
Wut, Trauer, Angst, Verständnislosigkeit.

Wut empfinde ich
für das was Du mir angetan hast.
Trauer, für die Zeit und die Gedanken,
die ich mit Dir verschwendet habe.
Angst habe ich nicht vor Dir,
sonder das ich es nie schaffe,
aus dem Teufelskreis raus zu kommen.
Verständnislosigkeit, das Du immer noch am Leben bist,
obwohl Du es nicht verdient hast.

Du hast mir mein Leben zerstört,
meine Seele zerfetzt,
mein Herz gebrochen,
mein Körper geschunden.

Dafür hasse ich Dich!

Doch die Hoffnung stirbt nicht,
dass ich alles jemals vergessen kann.
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 55.991nach oben
Liebe ist nicht einfach

Wer sagt, es ist einfach zu lieben,
der hat die Liebe noch nie selbst erlebt.
Schöne Gefühle,
zarte Berührung,
Geborgenheit,
Treue,
jemand der Dir den Rücken stärkt,
jemand, der Dir alle Wünsche von den Augen abliest,
sich wortlos verstehen.

Das alles ist Liebe,
doch es gibt auch die andere Seite.
Ignoranz,
Sturheit,
Kälte,
niemand der zuhört,
Unwille.

Solange es immer mehr zum Guten geht,
kann man zusammen alles überstehen.

Jeden Tag stürzt man sich erneut ins Meer der Gefühle,
in der Hoffnung,
nicht gegen den Fels in der Brandung zu springen.
Was nimmt man nicht alles auf sich,
damit man nicht alleine ist.

Die wundervollen Augenblicke zu zweit,
lässt alles andere im Nebel der Zeit verschwinden.
Und blind reisen wir weiter
in das gefährliche Land der Sinne….
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 33.626nach oben
Scherbenhaufen

Ich stehe vor dem Scherbenhaufen,
der mein Leben darstellt.
Ein Berg aus Trauer, Wut, Hass, Angst und Enttäuschung.
Doch es ist nicht genug.
Jeden Tag kommt etwas Neues und
lässt den Berg zum Himmel wachsen.
Klein und mutlos steh ich davor
und frage mich:
Muss das Alles sein?

Zwischen schwarzen Fetzen meiner Seele
und dunklen Erinnerung,
leuchtet eine weiße Perle.
Sie steht für die wahren Freunde,
die sich an meiner Seite mit durchs Leben kämpfen.
Dort funkelt noch eine,
sie steht für die Familie,
die immer zu mir gehalten hat.
Und eine ganz Kleine Perle am Rand,
die die schönen Erinnerungen symbolisieren.
Leider gibt es nicht so viele.
Schöne Momente werden von üblen Stunden erdrückt.

Doch ist es das Alles wert?

Jeden Morgen beginnt ein verlorener Tag.
Und immer stelle ich mir die Frage,
warum machst Du das mit?

Man sagt,
Lebe Dein Leben und
setzte Dir Ziele.
Es klappt nicht.
Selbst wenn Du alles versuchst.
Es gibt immer jemanden,
der Dir Steine in den Weg legt.

Die Hoffnung schwindet,
der Mut zieht mit.
Wieso kommt man nicht
aus diesem verdammten Teufelskreis raus?
Warum vegetiert man einfach vor sich her?

Jeden Tag stirbst Du.
Und doch quälst Du Dich viel zu lange
auf diesem beschissenen Planeten!
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 52.627nach oben
Winterabend

Es ist kalt.
In kleinen Wölkchen
steigt der Atem auf.

Der Himmel ist grau.
Es schneit.
Feine Flocken rieseln leise hinab.
Ohne bestimmten Weg
gleiten sie hinab.
Keiner weiß wo sie landen.

Es ist still.
Der Schnee legt sich lautlos
auf den vereisten Boden.
Kleine Wehen fliegen vorüber.
Die Büsche und Bäume sind bedeckt
von der weißen Pracht.

Hier und da sind Abdrücke.
Der glitzernde Schnee
spiegelt das Licht der Laternen.
Die `Platte´ wirkt irgendwie
heller als sonst.

Die kalte Luft peitsch mir ins Gesicht.
Ich lasse meine Gedanken
mit dem Wind fliegen.
Jede Flocke ist einzigartig.
Kleine Schneesterne
suchen in der Nacht ihren Weg.
Ich bin auch auf der Suche,
auf der Suche nach meinem Platz im Leben.

Idyllisch liegt die Abendluft
über der Stadt
und ich hinterlasse nichts
als Spuren im Schnee.
Autor:  Kerstin Ismer
(*1980)
Gelesen: 34.335nach oben
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