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Gedanken & Gedichte » Autor: Edith Breder
4 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 4
Klassentreffen

Zum Klassentreffen 2006

Vor 3 x 19 Jahren -
wir auf dem ersten Weg zur Schule waren -
mit Zuckertüte und vielen Geschenken -
nahmen wir Platz auf unseren Schulbänken.
Ob wir wollten oder nicht -
der Schulbesuch war einfach Pflicht.
Stolz konnten wir den Ranzen tragen -
und wenn wir was wissen wollten, am besten den Barris fragen.
So hat für uns die Zeit bestimmt -
das nun der Ernst des Lebens beginnt.
Stillsitzen und nichts Vorlautes sagen -
sonst gab´s gleich ´ne 5 in Betragen.
Man lehrte uns Deutsch, Gramatik und Mathe -
obwohl man mitunter keine Lust dazu hatte.
Man lernt ja für´s Leben, so hieß es schon immer -
wir hatten von der Zukunft noch gar keinen Schimmer.

Der Lehrer Hunger, er zog die Zügel bei uns ziemlich an -
mit Ordnung, Disziplin und Gehorsam.
Die Fächer Erdkunde, Geschichte, die vielen Vokabeln -
da hatten die Lehrer so vieles zu tadeln.
Mit Sportübungen und dem Singen -
konnte so mancher die Klasse zum Lachen bringen.
In den Pausen tobten wir auf Tischen und Bänken -
so holte der Lehrer die Schüler schon mal aus den Schränken.

So gingen wir dem Leben entgegen -
und versuchten den Klassenerhalt stets zu pflegen.
Unsere Klasse war Spitze, das muß man schon sagen -
noch heute nach 50 und 7 langen Jahren.
Gekommen sind viele, der Gerd lud uns ein -
von nah und fern um dabei nur zu sein.

Wir wollen dem Gerd und seinem Team auch Danke sagen -
die Organisation ist hervorragend, man kann nichts beklagen.

Ich hoffe, wir alle bleiben gesund -
und verbringen zusammen noch manch´ fröhliche Stund´.
Autor:  Edith Breder
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Wie schön ist doch das Rentnerleben!

Jetzt endlich ist die schöne Zeit gekommen,
und unser Rentnerleben hat begonnen.
Geschuftet hat man viele Jahre -
um all das Verdiente auch noch zu spare` -
vielleicht für ein kleines Häuschen auf den Balearen -
doch dies war immer noch zu teuer -
zu hoch waren Soli und die Steuer.
Nun, das macht uns nicht viel aus -
denn die Kinder sind ja aus dem Haus.

Kein Weckerklingeln in der Früh -
das Aufstehen kostet nun auch etwas Müh`.
Doch die Ruhe wird uns gut bekommen -
man hat für viele Dinge Zeit gewonnen.
um alles nachzuholen, was versäumt -
wovon man im Alter noch so träumt.
Venedig, Bali und dem schwarzen Meer -
noch ist der Rententopf nicht leer.
Doch bevor wir reisen in die fremden Länder -
heißt es, die alten Gewohnheiten gründlich ändern.

Vieles wird jetzt aus dem Weg geschafft -
wir bauen uns auf, mit neuer Kraft.
Verschwinden werden all die Rheumadecken -
weg mit dem Hustensaft, den Herztabletten.
Jetzt geht`s ins Fitness - Studio, jede Woch`-
auch massieren lassen wir uns dort.
Um alle Polster zu verlieren -
werden wir jedes Trimmrad ausprobieren.
Mit Muskeltraining, laufen, springen -
wird unser Leben wieder neu beginnen.

Und wenn wir in den Spiegel schauen, oh Schreck -
die Falten müssen auch noch weg!
Ganz gleich ob Straffung oder Botox - Spritzen -
ob Gurkenmaske oder in einem Lehmbad schwitzen.
Mit Inplantaten wird jetzt alles straff -
nichts ist mehr alt und nichts ist schlaff.

In den Thermen werden wir uns täglich aalen -
soll uns das alles doch die Krankenkasse zahlen.
So macht das Leben wieder Sinn -
der neue Schwung ist ein Gewinn.
Sind wir dann schöner, straffer, dünner -
fühlen wir uns 20 jahre jünger!

Auch geistig sind wir aktiviert -
stets mit neuen Dingen konfrontiert -
besuchen Kurse, Seminare -
zu jedem Vortrag werden wir dann fahren -
auch in Kirchen und Moscheen -
des Sonntags auch mal beten gehen.
Wir reisen um die ganze Welt -
und verleben unser Rentengeld.

All das steht uns jetzt noch offen -
und wir können nur noch hoffen -
dass nicht eines Tages kommt Verdruss -
und es kommt so wie es kommen muss -
das Herz wird schwach und keine Puste -
fangen wir doch wieder an zu hust´e -
die Beine schwach, das Kreuz tut weh -
mit den Augen kann man nicht mehr richtig seh`n -
ich glaub` wir vergessen die Strapazen -
und legen uns lieber auf die Matratzen -
holen hervor die alten Rheumadecken -
den Hustensaft, die Herztabletten.

Aus ist es dann mit dem alten Schwung -
und man glaubt´, wir waren einmal jung -
denn so mit dreiundsechzig -
weiß man, wie sehr der Eifer schwächt sich.

Vergessen wir das Alter und die Falten -
wichtig ist es, den Humor zu behalten.
Und so stehen wir auf der Lebensleiter -
blicken trozdem nach vorn und klettern weiter.
Autor:  Edith Breder
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Die Lebensarbeit ist zu Ende -
jetzt freut man sich auf die verdiente Rente.
Vorbei das tägliche Rotieren -
man findet Ruhe zum Sortieren
und kann nach Laune und Vergnügen,
frei über seine Zeit verfügen.
Nun endlich ohne Hasten -
auf Lorbeer friedlich rasten.
Man schaut jetzt in aller Ruh´,
den anderen bei der Arbeit zu.
Autor:  Edith Breder
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60 und so froh gelaunt -
wird die .........stets bestaunt.

nach dem Kaffeetrinken mit den Damen,
kam ein Bild gleich in den Rahmen -
um fotografisch festzuhalten -
die ........... gehört nicht zu den Alten.

So geht es im Leben bergauf und bergab -
wir Sechziger machen noch lange nicht schlapp -
weil wir frohen Mutes in die Zukunft geh´n -
und das Leben nur in schönen Bildern seh`n.

Du brauchst keinen Therapeuten -
pflegst du den Umgang mit vielen, netten Leuten.
Gönn` dir Reisen und `ne Kur -
genieß` das Leben rund um die Uhr.

So wünschen wir dir für die kommenden Jahre -
Mut, Elan und keine grauen Haare -
Gesundheit, Kraft und viel Vertrauen -
es gratulieren alle ...........Frauen.
Autor:  Edith Breder
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