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Gedanken & Gedichte » Autor: Karin Rohner
4 Gedanken & Gedichte gefunden, Ausgabe 1 bis 4
Weihnachtsbäckerei

Mein Schätzchen, lass uns Plätzchen backen.
Du darfst schon mal die Nüsse knacken.
Ich spiel inzwischen Blindekuh
Und halt dir beide Augen zu.
Du fragst: "Was sind denn das für Macken?"

Und um mich zärtlich einzusacken,
mir süß ein Küsschen abzuzwacken,
Streust du mir Kandis in den Schuh.
Mein Schätzchen...

Hörst du im Herd die Plätzchen klacken?
Du kleckst mir Honig auf den Nacken.
Ich dreh mich um und lache: "Puh!"
Das bringt dich gänzlich aus der Ruh.
Und alle Sterne tragen Zacken...
Mein Schätzchen...

Rondeau von Karin Rohner 2006 ©
Autor:  Karin Rohner
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Dichtgespinst

... und als im Städtchen
alle Lichter fielen
liebten wir uns
die Träume hell
mit Dichtgespinsten
bis sich die
Himmelswolkenbalken
bogen

23. Oktober 2004
Autor:  Karin Rohner
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Verpackungskünstler
© Karin Rohner 2003

Weihnachten wünsch ich mir von dir nur
ein paar leck're Liebesworte
ganz leicht verschnürt - zu viel Verkleidung
wär dem Festspiel hinderlich
wenn ich bedenke
wie am Heiligabend deine Mutter mahnt
ach pass doch auf - das schöne Goldpapier
wir könnten's nächstes Jahr ein zweites Mal
verwenden
sodass Verpackung wieder wichtiger als der
Inhalt wäre -
da scheint's mir klüger, ich verschweig dir
meinen Wunsch
und lasse ungezwungen heut schon alle Hüllen fallen
du wirfst den Zierrat ab
wir fangen einfach mit der Weihnachtsfeier an
Autor:  Karin Rohner
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Metamorphose
© Karin Rohner 2003

Es wird schon kalt. Vorletzte Nacht fand
ich mein Sommerbett verlassen.
Wieder allein und unter freiem Himmel,
trösten mich auch die Rosen nicht,
die im September du am Wegesrand
mir pflücktest.
Die Sterne mit den altvertrauten Bildern
umkreisen noch den Lichterrahmen.
Doch in der herbstlich angebrochnen Stille
scheinen sie ohne Hoffnungsschimmer;
sodass ich plötzlich mich nach festen
Mauern sehne, nach goldnen Schlüsseln,
die du an mich legst.
Wenn du mir weich mit deiner Winterstimme
schmeichelst, versinkt mein Sommer und
ich zieh die Flügel ein.
Autor:  Karin Rohner
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